118 Die „Glück-Auf-Quelle“ in Heinitz. Das Mauerwerk besteht aus Muschelkalk aus dem Bliesgau, die Metallarbeiter» wurden von einem Grubenangehörigen ausgeführt. Das Gelände der Qelle ist mit einem Schutzgeländer aus Birkenstämmchen um ­ friedet. Unser Bild zeigt Bürgermeister Frank, Neunkirchen, und Hauptlehrer Kräber, Heinitz, bei der Übergabe des Brunnens an die Öffentlichkeit. Foto: J. Birtel hauenen „Heinitzstollens" im Holzhauertal, der Ursprung der Grube und des Ortes, gewählt. Aus dem „Stolleneingang" sprudelt das klare Wasser über Felsen in ein Überlaufbecken und fällt dann in ein großes, vor dem Bau angelegtes flaches Becken, sammelt sich kniehoch, fließt dann durch ein geschmiedetes Abflußrohr in einen Schacht und unterirdisch in den großen Sammelgraben. Aus einem besonderen Wasserspeier kann bequem Trinkwasser genommen werden. Ruhebänke laden zum Verweilen ein. Nach den Worten des Forstmeisters paßt sich die Anlage in ihrer gediegenen, sauberen Ausführung dem Wald» und Wiesengelände schön an und bil» det ein Schmuckstück im Weiherbachtal. Der Heimat» und Kulturverein und der ganze Ort Heinitz können mit Stolz auf dieses gelungene Werk blicken, das in selten schöner Gemeinschaftsarbeit zum Wohle, zur Erbauung und Erholung der Be» völkerung geschaffen und am ersten Juli=Sonntag 1960 durch Bürgermeister Frank, Neunkirchen, der Öffentlichkeit übergeben wurde. Aufschrift auf einem Brunnen (vorgetragen von einem Mädchen bei der Feierstunde): - Kommt einer und trinkt bei mir — glaubst du, er dankt dafür? Ich aber singe und springe nur so und bin des Gebens und Singens froh. So schön und einfach ist mein Leben: Geben, immer nur geben!