lß Winden für Telefon-Kabel, Schachtlote, Seil ­ züge usw., 1 Doppelbobinenfördermaschine mit elektrischem Antrieb. Falls die Abteufanlage nicht zufällig auf einer bereits vorhandenen Gruben-Über- tageanlage zu stehen kommt, müssen noch folgende zusätzlichen Einrichtungen vorge ­ sehen werden: 1 Kompressorengebäude mit 1—2 elektrischen Druckluftkompressoren mit einer Leistung von 1000 bis 2000 m 3 /h an ­ gesaugte Luft, 1 kleine Pumpstation zum Umwälzen des Kühlwassers für die Kom ­ pressoren, 1 Elektro-Transformator mit Ver ­ teilerstation, 1 Lampenkaue, 1 Badekaue, 1 Bürogebäude, 1 Schmiede, 1 Magazin, 1 Sprengstoffbunker, 1—2 Baumaterial ­ schuppen für Zement, Holz usw., 1 Klär ­ becken für die Abwässer, 1 Lastwagen zum Abtransport der Abteufberge, falls nicht an Stelle von Lastwagen ein Abtransport durch Förderwagen, Kipploren oder Förderbänder erfolgt. Wird der Schachtausbau in Beton statt in Backsteinen ausgeführt, so werden neuer ­ dings folgende zusätzliche Übertageeinrich ­ tungen benutzt (Abb. 3 und 4 Abteufan ­ lage Schacht Anna IV — Kohlwald): 1 Turm ­ drehkran, 1 Zementsilo von etwa 50 m 3 In ­ halt, 1 Zweiteiliger Silo von etwa 50 m 3 In ­ halt für Sand und Kies, 5—6 Zementtrans ­ portgefäße, 2 Betonierkübel mit unterer öffnungsklappe. e) Die Abteufeinrichtungen im Schacht: Die eigentliche Abteufeinrichtung besteht aus folgenden Teilen: 1. 1 Doppelkübelförderung mit Flachseil- Förderseil und je 2 Führungsseilen mit Füh ­ rungsschlitten sowie je 1 Bergekübel von 0,75 bis 1,5 m 3 Inhalt, dazu Reserveseile und Reservekübel, 2. 1 Ladegreifer mit Wand ­ drehkran, der an einem besonderen Seil auf- und abgefahren werden kann, 3. 1 Schwebebühne mit Schwebebühnenseil, 4. 1 Spannlagerbühne zum Verspannen der oben genannten 4 Führungsseile für die Doppelkübelförderung sowie der 2 Füh ­ rungsseile für die Materialförderung, 5. 1 Materialkübelförderung mit 1 Förderseil und 2 Führungsseilen mit Führungsschlitten sowie 1 Materialkübel von etwa 0,5 m 3 In ­ halt zum Transport der Backsteine und des Mörtels, 6. 1 Elektrische Schachtsonne mit Kübel zur Beleuchtung des Arbeitsortes, 7. 1 Luttenstrang aus 400 bis 600 mm dicken Wetterlutten zur Sonderbewetterung des Arbeitsortes, 8. 1 Druckluftleitung von 100 bis 150 mm Durchmesser für den Anschluß der Bohr- und Pickhämmer, sowie des Lade ­ greifers, 9. 1 Wasserleitung aus 50 mm star ­ ken Hochdruckrohren zum Anschließen der Bohrhämmer an die Wasserspülung, 10. 1 Vor-Ort-Telefon mit Telefonkabel und Aufhängeseil bis nach über Tage zur Ver ­ ständigung der Abteufmannschaft mit dem Abb. 3 und 4 Abteufanlage Schacht Anna IV - Kohlwald