26 trägt 220 Volt. Schienen und Minuspol sind ge ­ erdet. Die Stromversorgung geht über die 3 Quecksilberdampfgleichrichter Gl, G 2, G 3. Die Leistung je Gleichrichter beträgt 125 kW. Als Reserve ist bei Gleichrichter 3 ein 300 kW- N. Fahrdrahtstrecken 10. Sohle « 1 2 Jxw reufe 250 m Abb. 4 Fahrdrahtstrecken der Grube Griesborn Gleichrichter eingebaut, östlich Gleichrichter 2 ist eine Trennstelle, die für die Hochfrequenz kapazitiv überbrückt ist. Die gesamte Förderung der Grube, rund 4 800 Bruttotonnen, kommt aus den Feldern östlich und südlich vom Gleichrichter 3 und wird durch 5 Fahrdrahtlokomotiven von je 90 kW nach dem Duhamelschacht gebracht. Die beladenen Wagen kommen von den Ladestel ­ len L l L 5. Die Stelle bei Gleichrichter 3 ist daher die geeignetste Stelle zur Lenkung des gesamten Zugverkehrs. Daher wurde hier die Funkleitstelle eingerichtet. Die Sprechverständigung ist nach Osten und Süden bis ans Ende der Fahrleitung gut. Nach Westen ist die Reichweite bis Gleichrichter 2 gut, darüber hinaus bis Gleichrichter 3 aus ­ reichend. Zeitweise ist sogar eine Verständi ­ gung bis zum Schacht Duhamel möglich. Kurz nach Errichtung der Funkanlage wurde die Reich ­ weite durch Verminderung der Anzahl und der Leistung der über den Fahrdraht gespeisten Glühlampen wesentlich verbessert. Um den Einfluß der im Netz für die Hoch ­ frequenz bestehenden Kurzschlüsse (Lampen, Motore, Gleichrichter) festzustellen, wurde fol ­ gender Versuch gemacht: Gleichrichter 1 und 3 wurden ausgeschaltet, ebenso alle Lampen. Eine Lokomotive mit Funk ­ gerät wurde am Duhamelschacht aufgestellt. Eine zweite Lokomotive fuhr in östlicher Rich ­ tung und stellte laufend, alle 100 Meter, die Güte der Verständigung mit der ersten Loko ­ motive fest. Sonst befand sich keine Lokomotive in Betrieb. Die Verständigung war bis 700 m östlich Gleichrichter 3 sehr gut, nach weiteren 100 m war keine Verbindung mehr mit dem Duhamelschacht zu erzielen. Die Gesamtreich ­ weite bei diesem Versuch war 6,8 km. Hin ­ gegen beträgt bei normalem Förderbetrieb die Reichweite auf derselben Strecke nur 5 km. Es gibt 2 Möglichkeiten, die Reichweite der Funkverbindung zu erhöhen: alle Ableitungen für Hochfrequenz (Lampen, Gleichrichter, Loko- motivmotoren) durch Drosselspulen oder Sperr ­ kreise zu sperren oder an geeigneten Punkten Verstärker einzubauen. Bei der Menge der zu sperrenden Stromzweige und vor allem bei dem Aufwand für die großen Geräte (Gleich ­ richter und Motore) erscheint es wirtschaftlicher, Verstärker einzusetzen. Welches sind nun die Vorteile einer solchen Lokomotivsprechfun kan läge? Der Lokomotivverkehr muß sich weitgehend den Erfordernissen der Ladestellen und der Leistungsfähigkeit des Förderschachtes anpas ­ sen, Es ist daher sehr schwierig, einen genauen Fahrplan einzuhalten. Weiterhin müssen alle Züge, die am Streckenstern bei Gleichrichter 3 ankommen, in ihre entsprechende Bahn ein ­ geschleust werden. Jede sich diesem Punkt nähernde Lokomotive meldet sich schon wäh ­ rend der Fahrt bei der Leitstelle an. Der Lok ­ führer erhält sofort seine Anweisung und kann ohne Verzögerung zu seinem angewiesenen Ziel durchfahren. Schwierigkeiten, die irgendwo im Förderbetrieb auftreten, können sofort wei ­ tergemeldet und in kürzester Frist behoben werden. Abschließend kann gesagt werden, daß die Einrichtung der Funksprechanlage die gesamte Abwicklung der Lokomotivförderung straffer zu ­ sammengefaßt und reibungsloser gestaltet hat. Untertage GmbH. MASCHINENFABRIK - BERGBAUBEDARF DUDWEILER (SAAR) fertigt: Panzerförderer Stauscheibenförderer Schachtwendel nach Westfalia-Patenten Qruöo Ens&or'f / Önvsbot'n om