62 Abb. 2 Stand des Stiebes um 7 00 Uhr. Beginn des Schrä- mens; die Hauer rauben vor der Ma ­ schine u.verbauen hinter d. Maschine Stand des Strebes um 8.45 Uhr. Ende des Schrc- mens, Anfang des Auskohlens. Stand des Strebes um 11.00 Uhr. Stand des Strebes um 11.30 Uhr. Beginn des 2. Schrämens Stand des Strebes um 12.54 Uhr. Stand des Strebes um 17.00 Uhr. Stand des Strebes um 17.30 Uhr. Stand des Strebes um 21.00^Uhr. Wir machten uns daher auf die Suche nach einer neuen Methode, die uns einerseits eine Verringerung der Schaufelarbeit durch Heran ­ bringen des Förderers an den Stoß und an ­ dererseits eine Verringerung des Abstandes zwischen Stoß und altem Mann gestattete. Als Grundbedingung hatten wir uns jedoch auferlegt, weder bezügl. des Schrämens noch des Abbau ­ fortschrittes das gewonnnene Terrain aufzugeben, da ja durch die Doppelschrämmethode dem Hauer die mühselige Pickarbeit erspart wurde und eine Erhöhung des Abbaufortschrittes für die lebensnotwendige Rentabilität der Grube unbedingt erforderlich war. 4. Überschrämmethode So kamen wir auf die gegenwärtige Uber ­ schrämmethode. Die ursprüngliche Idee fanden wir in Lothringen. Durch die Anpassung an un ­ sere örtlichen Verhältnisse und die nachein ­ ander vorgenommenen Verbesserungen kann man jedoch jetzt von einer eigenen Methode der Grube sprechen. Diese Methode basiert auf der klassischen stempelfreien Abbaufront, jedoch besteht die eigentliche Neuheit darin, daß zwei Schräm ­ maschinen im Streb eingesetzt sind, die neben dem Panzer auf Seite des alten Mannes ge ­ fahren werden und über den Panzer hinweg SAARLÄNDISCHE GESELLSCHAFT FÜR GRUBENAUSBAU U.TECHNIK m.b.H. OTTWEI LER Telefon 416 Toussaint- Heintzmann- Grubenausbau TH.-Ausbau in Maschinenkammer und Seilkanal eines Blindschachfes