43 Die Elektrizität im Alltag und auf der Grube Wohltäter und Helfer der Menschen Von K. Hell Wo immer wir im Alltag stehen, wie immer wir ihn auch durchleben — ob er uns einengt, oder wir ihn vielseitig gestalten, ob er uns grau erscheint, oder wir ihm die Sonnenseiten abgewinnen dürfen, ob er uns zur Besinnlich ­ keit führt, oder wir ihn uns durch Rastlosigkeit vergällen — eines ist gewiß: der Alltag bringt uns Menschen des Atomzeitalters weit mehr Erleichterungen und Bequemlichkeiten, als es zu Großvaterszeiten möglich war. Daran aber ist die Elektrizität mit ihren ausgedehnten Anwen ­ dungsgebieten maßgebend beteiligt. Es ist dabei noch garnicht so lange her, daß sich die Anwendung der Elektrizität im Alltag auf nur wenige Gebiete beschränkte. Wir Äl ­ teren wissen uns noch gut der Zeit zu erinnern, 1 Werhselscho/ter - Z fl6tweig</ose i iompe Bild 1 dt wechselnde Ein- u. dussdia/lunq emer dampe von zwei Stellen aus wo die Familie sich abends um die Petroleum ­ lampe versammelte, wo in den Bergmanns ­ häusern mit dem Flegel oder bestenfalls mit der handgetriebenen Dreschmaschine das Ge ­ treide gedroschen wurde, wo Vater und Mutter mit der Sturmlampe in Scheune und Stall han ­ tierten, der nächtliche Nachhauseweg von der Schicht aber oft nur ein zaghaftes „Vortasten" durch die Dorfstraßen war, so dunkel lagen noch Ortschaften und Straßen. Wie anders ist es doch heute geworden. — Die Elektrizität greift auf Schritt und Tritt in un ­ seren Alltag ein. Sie unterstützt uns mannigfal ­ tig in unserer täglichen Beschäftigung, sie schont menschliche Arbeitskraft, hilft uns Denken und Handeln erleichtern, erschließt neue Arbeits ­ prozesse, ist für uns aufmerksam und läßt uns so leichter Gefahren überwinden, sie wacht über unseren Besitz, zeigt neue Wege, bringt uns menschliches Geschehen zu jeder gewünsch ­ ten Stunde nahe, überbrückt dabei Länder und Kontinente, gleichsam als wolle sie uns aller Erdenschwere entheben, so leicht beschwingt ist die Elektrizität in ihrem Wirken. Vom einfachen Lichtschalter aber bis zu den ausgeklügelten Haushaltgeräten, vom Radio zum elektrisch „geheizten" Kühlschrank, vom Fernsprecher zum Fernsehempfänger, vom Rönt ­ genapparat zum Elektronenmikroskop unserer Ärzte und Wissenschaftler wird uns Zeugnis von der Vielgestaltigkeit in der angewandten Elek ­ trizität. Sie alle sind schlichte Künder mensch ­ lichen Fortschrittes, die uns daran erinnern, daß sie sich gerne als Wohltäter und Helfer der Menschen in Dienst stellen lassen. So ist das „elektrische Auge" im Verborgenen für uns wachsam. Es öffnet und schließt ohne menschliche Handreichung geheimnisvoll Türen, vom lictilnefz 1 Dieselmotor 4 Sponmrnysrey/er 7 BrennstoffMoynet Z Drehstrom öenero/cr 5 Schatttofe.' 6 Starter ba Herie 3 Erregermasdnne fc ftn/osser BiId 2. Voüautom. Zhesefoqqreqaf zur Sicherstellung der Beleuchtung