26 Länge und 1 m Breite. Dieser Einbruch wurde mittels Zeitzünder hinter einem Schießdamm geschossen. b) Um die benötigte Zeit für das Schießen des Einbruches zu verringern, benutzte man dann die Schlitzmaschine vom Typ „Korfmann", welche uns erlaubte, mit großer Sicherheit Abschläge von 2,50 bis 2,60 m zu schießen. Trotzdem ist diese Schlitzmaschine zu schwach, um schnell und in allen Fällen (Fett- und Flammkohle) bis zu 3 m zu schlitzen. Für das Schlitzen müssen wir zum Beispiel mindestens eine Stunde rechnen. Außerdem ist die Maschine sehr teuer und verbraucht viele Meißel und Ersatzteile. Sie hat uns trotzdem erlaubt, die Leistung auf 30 cm pro Mann und Schicht zu steigern. c) Die Schaufelarbeit stellte nicht nur sehr große physische Anforderungen an den Bergmann vor Ort, sondern konnte auch mit der mechanischen Entwicklung unserer Stöße nicht mehr Schritt halten. Darum führten wir im Oktober 1951 eine Lademaschine „Joy 8 BU" in unseren Vorrichtungen ein, welche uns nach zwei Versuchsmonaten erlaubte, die Leistungen zu verdoppeln. Wir kauften nach diesem Erfolg zwei weitere Lade ­ maschinen, welche ein gleiches Resultat Die Bohr-Vorrichtung (nahe gesehen) zeigten: es wurden Leistungen von 50 cm Fortschritt pro Mann und Schicht erzielt. Der erfolgreiche Einsatz der Lademaschine „Joy" setzt allerdings voraus, daß die Berge mit 20—30% Kohle gemischt sind und keine Konglomerate enthalten. Die Maschine wird von zwei Mann be ­ dient: ein Lader, der die Joy fährt und eine Hilfskraft, die während des Fahrens das Stromkabel hält und den Abschlag naß macht. Die Staubbildung wird so vermieden, es entstehen keine gesundheitlichen Schäden für den Arbeiter und die Sichtmöglichkeiten sind ausgezeichnet. Außerdem kann diese Lademaschine im Einfallen bis zu 10“ benutzt werden. d) Der Ankauf eines Bohrwagens HAUSHERR mit zwei Armen gewährleistet uns heute eine Leistung, die allgemein bei 70 cm liegt und in der Spitze bis zu 90 cm erreichen kann. Diese Maschine ist auf Raupenketten fahrbar und besitzt zwei Drehbohrmaschi ­ nen D. K.7, welche auf Gleitschienen von 3,20 m Länge gelagert sind. Es kann jedoch im allgemeinen nicht tiefer als 3m gebohrt werden. Mit diesem Bohrwagen wird die Bohrzeit auf die Hälfte herabgedrückt. Die verschie-