16 um etwa 80° gedreht, wozu der Lader jeweils mit dem Abteufhaspel angehoben und wieder auf das Gestänge gesetzt wird. Dieser Vor ­ gang wiederholt sich zum Wegladen des Hauf ­ werkes eines Schachtganges etwa 4 bis 5mal (siehe Abb. 4). Wegen des gegebenen Schacht ­ durchmessers von 6,10 m kann aus Platzmangel nur jeweils mit einem Kübel gefahren werden. Es wird also ein Kübel geladen, hochgezogen, im Füllort, 3. Sohle, im Bergetrichter entleert und danach wieder zur Schachtsohle eingelas ­ sen. Bei einem größeren Schachtdurchmesser — von etwa 7 m an — gestaltet sich das mecha ­ nische Laden bedeutend günstiger, weil zwei Kübel bei der Lademaschine aufgestellt werden können und somit die Leergänge auf der Schachtsohle unterbleiben. Zum Laden eines Kübels sind ungefähr 12 bis 14 Hübe der Schaufel notwendig. Bei 85 m 3 Haufwerk fallen 100 Kübel von 1.500 I an. Das mechanische Füllen eines Kübels nimmt etwa sieben Minuten in Anspruch, während das Füllen eines Kübels von Hand mit 20 bis 25 Minuten je Kübel angenommen werden kann. Einschließlich aller Nebenarbeiten wie Ge ­ stängeumlegen, Hochholen und Wiedereinlas ­ sen des Kübels sind für einen Kübelgang (bei 90 m Schachthöhe) 13 Minuten erforderlich. Nach beendetem mechanischen Laden wer ­ den Lademaschine und Gestänge wieder zum Füllort 3. Sohle hochgeholt. Jetzt verbleiben aber immer noch ungefähr fünf Kübel von Hand zu laden. Das verstreut liegende Hauf ­ werk muß angezogen und sehr weit geschau ­ felt werden. Für das Laden eines Abschlages werden bei reibungslosem Ablauf etwas mehr als drei Ar ­ beitsdrittel benötigt. Bedenkt man jedoch, daß hier ein Arbeitsverlauf ohne Störung zugrunde liegt, so kommt man in der Wirklichkeit bei Berücksichtigung von kleineren Zwischenfällen vor Ort, wie Entgleisen der Lademaschine, Zer ­ kleinern von zu großen Blöcken, zu der tat ­ sächlichen Ladezeit von vier Arbeitsdritteln je Abschlag. Auf der Schachtsohle sind jeweils vier Mann eingesetzt und zwar während nur zwei Ar ­ beitsdritteln je Tag, d. h. der Betriebspunkt ist täglich mit acht Mann belegt. Hinzu kommen je Arbeitsdrittel ein Anschläger und ein Maschinist im Füllort 3. Sohle. Während des Bohrens sind vier Mann ein ­ gesetzt, wovon drei Mann bohren und der 4. Mann Hilfestellung leistet, wie Anhalten der Bohrer und Wechseln der Bohrkronen. Zur Ladearbeit bedienen zwei Mann die Lademaschine und zwei Mann zerkleinern grö ­ ßere Blöcke und ziehen das Haufwerk an. Zum Umlegen des Gestänges während der Lade ­ arbeit sind vier Mann erforderlich. Die hiermit auf Grube Göttelborn beim Schachtweiterteufen erzielten Leistungen liegen höher, als die von Schachtbaufirmen ange ­ gebenen Leistungen. Nach der geschilderten Methode erreichten wir beim Weiterteufen eine durchschnittliche Leistung, die bei 6 cm fertiger Schacht je Mann und Schicht liegt. Zusammenfassung: Zum Weiterteufen des Schachtes II der Grube Göttelborn wurde erstmals an der Saar die Lademaschine EIMKO 21 zum mechanischen Laden des Haufwerkes eingesetzt. Der Erfolg mit dieser Maschine ist verblüffend, und sie hat sich ausgezeichnet bewährt. Anfängliche Schwierigkeiten wurden rasch beseitigt und die eingesetzten Schachthauer paßten sich in ver ­ hältnismäßig kurzer Zeit dieser Neuerung an. Die erreichten Leistungen von durchschnittlich 6 cm fertiger Schacht je Mann und Schicht lie ­ gen noch um 1 cm unter dem festgesetzten Soll, das auf 7 cm je Mann und Schicht veranschlagt ist. Es wäre nur zu wünschen, einen Schacht mit etwas größerem Durchmesser auf diese Weise abzuteufen, um mit zwei Kübeln zu fahren. Da ­ durch könnte noch eine weitere Leistungssteige ­ rung erzielt werden. Der Bergmann an der Saar hat damit wieder einmal bewiesen, daß er Neuerungen gegenüber sehr aufgeschlossen und durchaus in der Lage ist, mit anderen europäischen Grubenrevieren in Wettstreit zu treten. ffaufcncd int Obzxqbau, Stahlgliederbänder Stahlraupen Gummigurtförderer Abbauhämmer Füllorteinrichtungen Bergekipper Schachtwächter Umgleiser Stapelaufschieber fiaiiiumsüaar BERGWERKSMASCHINEN - GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG Saarbrücken - Saargemünder Strasse 6 - Telefon Nr. 2341 I u. 23412