29 (tafle DieseMokamatMH im Untertagebetrieb der Saargruben Die an unsere Grubenlokomotiven gestellten Anforderungen sind in den letzten Jahren immer stärker angestiegen. In erster Linie hängt dies mit dem Bestreben zusammen, die Förderung mehrerer unter Tage verbundener Gruben an einem einzigen Schacht zu haben. Die hierbei zu durchfahrenden langen Strecken erfordern und gestatten Geschwindigkeiten, die nur mit Hilfe stärkerer Lokomotiven zu er ­ reichen waren. Von den im Saarbergbau vorhandenen Loko- motivarten wie Diesellokomotiven, Preßluft ­ lokomotiven und elektrischen Lokomotiven waren in besonders starkem Maße die Diesel ­ lokomotiven an dieser Entwicklung beteiligt, die übrigens auch zahlenmäßig an der Spitze der Lokomotivarten stehen. Lange Jahre kam man mit Diesellokomotiven aus, deren Leistung 25 PS betrug. Es war dies Von D i p 1, -1 n g. Gustav Schmitt die einzylindrische Diesellokomotive Type MLH der Firma Deutz, die auch heute noch in vielen Fällen ihren Dienst versieht. Vor etwa 10 Jahren setzte dann ein Ausbau des Loko- motivparkes mit stärkeren Maschinen ein, der bis in unsere Tage angehalten hat. An dieser Entwicklung waren die Firmen Ruhrtaler, Deutz, LLD und Berry beteiligt. Im Rahmen dieses Aufsatzes wollen wir nur die großen Diesellokomotiven betrachten und hierbei weniger auf das Gemeinsame der Diesel ­ lokomotiven eingehen, sondern uns mehr mit den Unterschieden zwischen den einzelnen großen Typen beschäftigen. Eine Diesellokomotive ist ihrem Wesen nach ein auf Schienen gesetzter Kraftwagen. Viele Teile hat sie mit diesem gemeinsam, z. B. den Motor, der sich nicht von einem Lastwagen- Diesellokomotive LLD. Rechte Seite mit abgenommener Verkleidung