28 Landwirtschaftlicher Arbeitskalender JANUAR: FEBRUAR: MÄRZ: APRIL: Mist ausfahren und ausbreiten, in schneefreien Lagen Thomasmehl, Kalk streuen; Kalken, Dreschen fortsetzen, Maschinen, Geräte in Ordnung bringen, Saatgut bestellen. Stickstoffdünger auf abgetrocknete Wintersaaten, Ent- und Bewässerungs ­ anlagen überprüfen, Ausdrusch beenden. Letzte Plugarbeiten erledigen; aufgefrorene Wintersaaten anwalzen; Wiesen und Weiden düngen, Kartoffelfelder vorbereiten; Beginn der Aussaat von Som ­ mergetreide; Frühkartoffeln vorkeimen; Aussaat von Faserpflanzen; Futter ­ gemenge; Frühkartoffeln. Sommerweizen, Sommergerste, Hafer, Rüben drillen; Klee, Luzerne säen, Un ­ kräuter bekämpfen (Eggen usw.), Wintersaaten hacken, Kartoffeln legen, Wie ­ sen und Weiden walzen. MAI: Beenden des Kartoffellegens, Flachs, Hanf, Mais säen, Kartoffelfelder mit Häufelpflug usw. bearbeiten, Unkräuter (besonders Hederich) bekämpfen, Rüben und Getreide hacken, Vieh auf Weiden treiben, Feldgemüse auspflanzen. JUNI: Kartoffeln, Rüben, Mais behacken, behäufeln; Unkraut bekämpfen; Wiesen (Heuernte), Klee- und Luzernefelder mähen, Weiden pflegen. JULI: In der Ernte folgen aufeinander: Wintergerste, Raps, Rübsen, Flachs, Roggen, Weizen, Frühkartoffeln; Stoppeln schälen; Zwischenfruchtbau; Pflügen der Brachschläge für Herbstbestellung. AUGUST: Beenden der Ernte von Roggen, Weizen, Sommergerste, Hülsenfrüchten; Früh ­ kartoffeln ernten, Saatgut und Handelsdünger für die Herbstbestellung be ­ schaffen; Gedroschenes Getreide umstecken. SEPTEMBER: Wintersaaten düngen, Keimbett herrichten, zweiter Schnitt der Wiesen (Grumt) und Kleeschläge; Beginn der Kartoffelernte, Rübenernte. OKTOBER: Herbstbestellung beenden, Abschluss der Futterrüben- und Kartoffelernte; Ein ­ mieten, Rübenblätter einsäuern; Getreideausdrusch. NOVEMBER: Beendigung der Zuckerrübenernte; Schnitzelmieten; Blätter einsäuern; Pflügen tortsetzen; Stalldung ausfahren, unterpflügen; Feld- und Futterschläge kalken; Grünland düngen; Einstallen des Weideviehes; Getreideausdrusch. DEZEMBER: Dungausfahren; Pflügen der Winterfurche beenden; Fortsetzung des Getreide ­ ausdrusches, Keller, Mieten, Speicher überwachen, Maschinen, Geräte usw. in ­ standsetzen, Grünlandflächen düngen, Mäusebekämpfung. PRAKTISCHE WINKE Blumenkohl eignet sich nicht zum Sterilisie ­ ren, da er meist auf gedüngtem Boden gewach ­ sen ist. Man kann ihn nur als Essiggemüse haltbar machen. Blutflecke beim Nähen Kleine Blutflecke, die durch einen Nadelstich in den Finger auf dem Stoff entstehen, werden erfolgreich durch folgende Behandlung entfernt: Zunächst muss man sich vergewissern, dass der Stoff im Wasser nicht färbt oder fleckt. (Unten ­ genannte Methode wurde z. B. auf weissem Taft erfolgreich angewandt.) Aus einem Stück Baumwollstoff formt man dann ein Bällchen, das man in klares Wasser taucht und auf den Blutfleck legt. Allmählich wird daa Bällchen das Blut aufsaugen. Je nach Bedarf kann man wieder ein neues formen, so ­ lange bis der Fleck vollkommen verschwunden ist. Zur Pflege von Staubsaugern Zur Pflege eines Staubsaugers gehört sein Auf ­ bewahren in dem entsprechenden Behälter oder zum mindesten an einem staubfreien Ort. Sein Schlauch darf nicht zu stark eingerollt werden, damit er keine Bruchstellen bekommt. Die Bür ­ sten sind nach jedem Gebrauch gründlich zu reinigen, und am besten ist ihr äusserer Rand mit einem Gummiband zu versehen, der die Möbel und Lambrien vor starken Stössen schüt ­ zen soll. Nach jedem Gebrauch ist der den Staub und Schmutz enthaltende Sack zu entleeren, da ­ mit stets ein vollkommenes Saugen erfolgen kann. Damit beim Entleeren keine neue Staub ­ entwicklung entsteht, führt man dies am besten auf einem feuchten Papier aus. Einige Tropfen einer Desinfektionslösung in den Staubsauger gegeben, bilden eine gute Ergänzung zur Reini ­ gungsarbeit. Wird im Gebrauch mit dem Staubsauger ein anormales Geräusch wahrgenommen, ist der ­ selbe sofort abzustellen. Das Staubsaugen mit einem beschädigten Apparat hat nur grössere Störungen zur Folge. Mindestens einmal jähr ­ lich sollte der Apparat vom Fachmann nach ­ gesehen werden. Das Aufbewahren von Reinigungsmitteln Alle Behälter von Reinigungsmitteln müssen mit einem Etikett versehen sein. Fahrlässiges Aufbewahren kann oft fatale Verwechslungen zur Folge haben. Produkte, die der Feuchtigkeit nicht ausgesetzt werden dürfen, gehören in einen Eisenbehälter. Seifen an einen trockenen und luftigen Aufbewahrungsort. Flaschen mit leicht sich verflüchtigenden Flüssigkeiten müs ­ sen stets gut verschlossen sein. Zur Reinigung von Gipsstatuen Um den Staub an Gipsstatuen zu entfernen und diesen ihr natürliches Weiss wiederzugeben, gibt es zwei ganz einfache Möglichkeiten. 1. Man bedeckt die ganze Statue mit einer Schicht aufgelöster Stärke. Beim Antrocknen fällt dieselbe ab und nimmt allen Schmutz und Staub mit. 2. Die Statue mit Wasser bespritzen, einem Pinsel abstreichen, und in der Sonne trocknen lassen.