26 des Mines de la Sarre, sondern von der Ernte 1947, der Verbesserung der weltwirt ­ schaftlichen Verkehrsverhältnisse und unse ­ rem eigenen guten Willen zur Mitarbeit im Wiederaufbau in materieller und nicht zu ­ letzt in ideeller Hinsicht ab. Wir alle, Du, lieber Leser, und ich, müssen mit all unse ­ ren geistigen und körperlichen Kräften mit ­ helfen, damit alle Menschen, wenigstens aber die, die guten Willens sind, die Hindernisse in der Welt wegräumen, die Handel und Verkehr erschweren und die Menschen sich nicht einander nahe kommen lassen. Solange dieses Ziel nicht erreicht wird, sind Schwierigkeiten, ja selbst Krisen in der Le ­ bensmittelversorgung, in mehr oder weniger starkem Umfange möglich. Es liegt an uns, als denkende Menschen mitzuhelfen, daß die Verständigung auf allen Gebieten recht bald Wahrheit wird. In der Zeit vom 1. Juli 1946 bis 30. Juni 1947 wurden in unseren Werksküchen 15 281 115 Mahlzeiten an die empfangsberechtigten Be ­ legschaftsmitglieder und Arbeiter fremder Firmen, die in unseren Betrieben mit Wie ­ deraufbauarbeiten beschäftigt sind, ausge ­ geben. Aus nachstehender Übersicht sind die Ge ­ samtmengen an Lebensmitteln, die in den Werksküchen zu Mahlzeiten zubereitet oder an Kaltportionen ausgegeben wurden, er ­ sichtlich: Brot 6 122 700 kg Fleisch 1 309 807 „ Fett 816 933 „ Käse 52 799 „ Zucker 371 078 „ Marmelade 675 235 ,. Teigwaren 1 264 184 „ Kartoffeln 13 067 330 Frischgemüse 1 941 058 „ Karotten 872 084 „ Sauerkraut 200 000 „ Trockengemüse 252 882 „ Kaffee-Ersatz 56 394 „ Wein 3 163 618,5 Lt. Darüber hinaus wurden an die Beleg Schaftsmitglieder und deren Familienange hörigen als Sonderzuteilungen an Lebens mittein ausgegeben: Kartoffeln 7 645 000 kg Erbsen 1 808 000 „ Erbsenmehl 45 000 „ Bohnen 520 000 „ Bohnenmehl 104 000 „ Tapioka 43 000 „ Sauerkraut 299 000 „ Sardinen ’ 356 000 „ Äpfel 73 000 „ Kastanien 68 000 „ Ferner wurden über R. P.-Bezugscheine an Belegschaftsmitglieder und deren Famili ­ enangehörigen Frauen-, Kinder- und Män ­ ner - Straßenschuhe sowie Haushaltungs ­ gegenstände aller Art im Gesamtwert von 1 Million Mark abgegeben Einer alten Übung entsprechend wurden an die Belegschaftsmitglieder, die Acker ­ oder Gartenland bewirtschaften, 1066 to Ammoniak ausgegeben. Die vorstehend angeführten Zahlen kenn ­ zeichnen besser als viele Worte die An ­ strengungen, die notwendig waren, um diese Riesenmengen Lebensmittel und sonstigen Bedarfsgüter zu beschaffen. Allen, die bei diesen Anstrengungen beteiligt waren, sei ein herzliches Danke gesagt. Verbesserungen im Verkehr zu und von den Gruben Im Berichtsjahr 1. Juli 1946 bis 30. Juni 1947 konnten wesentliche Verbesserungen in Transport unserer Belegschaftsmitglieder zu und von den Arbeitsstätten erreicht werden. Im Eisenbahnverkehr war es möglich, die Anzahl der Züge und in den Zügen die Zahl der für die Bergarbeiter reservierten Wagen zu vermehren. Anerkennend stellen wir gerne fest, daß sich die Eisenbahnwagen in einem bedeutend besseren Zustande befinden, als dies vor Jahresfrist der Fall war. Wir bitten die eisenbahnbenützenden Belegschaftsmit ­ glieder — soweit dieses möglich ist — mitzu ­ helfen, damit Beschädigungen an den Eisen ­ bahnwagen vermieden werden. Besondere Beschleunigungen im Eisen ­ bahnverkehr sind für die Belegschaftsmit ­ glieder geschaffen worden, die außerhalb des Saarlandes wohnen und täglich auf dem Wege zu und von der Arbeitsstätte die Zollkontroll ­ stellen überschreiten. Hier war es durch Schaffung reiner Bergarbeiterzüge — dif innerhalb des Saarlandes auf mehreren Sta ­ tionen durchfahren — möglich, die Fahr ­ zeiten wesentlich zu verkürzen. Hierdurch gewinnen diese Belegschaftsmitglieder je Schicht mehr als die Zeit, die notwendig ist, um die Zollstellen bei der Ein- und Aus ­ fahrt im Saarlande zu passieren. Im Berichtsjahr wurden von der Eisen ­ bahn wieder in Betrieb genommen die Strecken Heusweiler — Völklingen, Primsweiler — Dillingen, Hochofen Nicht unerwähnt soll bleiben, daß es auch den Straßenbahngesellschaften im Saarlande möglich war. den Verkehr wesentlich zu verbessern. Die Zahl der Autobusse, welche im Berg ­ arbeitertransport eingesetzt sind, konnten von 112 auf 139 erhöht werden. Erfreulicher ­ weise war es der Mission Francaise des Mine? de la Sarre möglich, eine Anzahl Renault- Autobusse für den Bergarbeiterverkehr zur Verfügung zu stellen. Die Zahl der mit Auto ­ bussen beförderten Bergleute stieg je Schichl von 10 540 auf 12 825. Im Berichtsjahr wurden von diesen Auto ­ bussen 4 932 000 km zurückgelegt.