23 Löhne im Saarbergbau Arbeitergruppen in Kategorien zusammenge ­ faßt wurden. Die Löhne der Arbeiter im festen Monats ­ lohn — es sind dies in der Mehrzahl Arbeiter, in deren Schichtzeit Arbeitsbereitschaft fällt — wurden um 15 v. H. erhöht. Die Regelmäßig ­ keitsprämie wird dieser Arbeitergruppe nicht gewährt. Sonderbeihilfen für Lehrlinge, die außer dem Lohn oder der Erziehungsbeihilfe gezahlt werden. Mit Wirkung vom 1. 12. 1946 ist im Saar ­ bergbau eine neue Lohnordnung und gleich ­ zeitig eine Erhöhung der Gedinge- und Schicht ­ löhne in Kraft getreten. Bis zu diesem Tage wurden — mit wenigen Ausnahmen — für die Gedinge- und Schichtlöhner die gleichen iLöhne je Stunde gezahlt, wie dies ab 1. März L931 der Fall war. Das gleiche gilt für die Jrauenzulage und das Kindergeld. Das erreichte Mehreinkommen der Saar ­ bergleute in der Zeit vom 1. März 1935 bis Anfang 1945 wurde durch Mehrarbeit und Prämien, die mit dem Gedinge gekoppelt Die Berglehrlinge von Untertage erhalten waren, erzielt. außer der Beihilfe von M. 0,30 je Schicht Am 13. 12. 1937 wurde d ; ’chtzeit der (<ji e m jt dem Lohn ausgezahlt wird), eine TJntertage-Belegschaft - auf 8 Std. Sonderbeihilfe je Schicht von M. 0,20 -f 0,20. p Ti p % Th <^r t iw. ^ ° o Die Berglehrlinge von Übertage erhalten plr'c- cyO Lfff' außer der Beihilfe von M. 0,20 je Schicht eine aui 9 Std. erhöht. Für sa ys* y«. aaits- „ , , . „ , ■ ,, ir _i_ o-i* mitglieder bedeuteten dies.. \ 'ge- Sonderbeihilfe je Schicht von M. 0.15 + 0,15. rungen eine reine Verlängt V l s- Desgleichen erhalten die gewerblichen Lehr ­ zeit. ^ 'q 1 lin S e (Schlosser, Schreiner, Schmiede usw.) Ab 30.11.1946 sind die letzte v*, sowie die kaufmännischen Lehrlinge und An- hinsichtlich der Leistungs-Präi. ^ ^ lemlinge zu ihrer Erziehungsbeihilfe („Lohn ) dinge-Arbeiter gefallen. Ab d. 'Oy 'ine Sonderbeihilfe je Arbeitstag von M. 0,15 kommen wieder die reinen Leistung . y«. 0,15. Geltung. />*-. ^ ’e Sonderbeihilfen der Berg-, ge- Ab 1. 12. 1946 wurden die Löhne det ; chen und kaufmännischen Lehrlinge tage-Belegschaft wie folgt erhöht: <y lernlinge werden jedoch nicht mit dem ^ gr der Erziehungsbeihilfe ausgezahlt, ei der Kreissparkasse des Kreises a) der Leistungslohn der Vollhauer im Geo. wurde von M. 8,20 auf M. 9,84 = 20 v. erhöht. In Wegfall kamen die Prämien von 100 v. H. für den Teil des Lohnes, welcher M. 8.20 je Schicht überstieg. Gleichzeitig wurde das bis dahin gezahlte Einsatzgeld von M. 0,50 je Schicht für über 44 Jahre alte Arbeiter, die im Gedinge beschäftigt wurden, nicht mehr gezahlt. b) den unter Tage beschäftigten Schicht- löhnem wurde der Lohn um 10 v. H. im Durchschnitt erhöht. Die unter a) und b) angeführten Arbeiter waren schon seit 1. Juli 1946 im Besitz der Regelmäßigkeitsprämie, welche 10 v. H. der erreichten Gedinge- oder der festgesetzten Schichtlöhne beträgt. c) Für sämtliche Schicbtlöhner über Tage wurden die Löhne im Durchschnitt um 10 v. H. zuzüglich der Regelmäßigkeits ­ prämie, die — wie das auch unter Tage der Fall ist — 10 v. H. beträgt, erhöht. Die Frauenzulage und das Kindergeld wer ­ den zu dem Lohn je Schicht in unveränderter Höhe auch weiterhin gezahlt. Das gleiche gilt auch für die Urlaubslöhne. Die Frauenzulage und das Kindergeld werden darüber hinaus auch für diejenigen Tage, für welche der Ar ­ beiter infolge Krankheit oder Unfall von der Saarknappschaft ein Krankengeld bezieht, gewährt. Die Lohnordnung wurde in ihrem „Gesicht“ übersichtlicher gestaltet, indem gleichwertige * V o; <$>. \ <> verzinslich angelegt. ’ung der Sonderbeihilfe erfolgt y r e mit der Hauptlöhnung, bei vA ersten Mal als Hauer bzw. 9/10 entlohnt werden. O 'er Sonderbeihilfe an ge- 'ännische Lehrlinge er- O. > welchem sie das 22. % % Oy iP O- * \ h g vor dem Tag, an ablegen soll, so in dem Monat ' , h verheiratet für die ehe- nännischen <y ah Di werbi. folgt in Lebens ja Heiratet dem er sein erhält er die ausgezahlt, in hat. Das Gleiche maligen gewerblit Lehrlinge. Scheidet ein Berglei. Hauerprüfung oder kaufmännischer Lehrling'./ 22 Lebensjahres aus den X sion Franqaise des Mines c so erhält dieser nur die Hä:: Kreissparkasse angesammelten Betrages ein ­ schließlich der auf die Hälfte des Betrages entfallenden Zinsen ausgezahlt. Der Rest des in einem solchen Falle anfallenden Betrages wird der Unterstützungskasse des Betriebes zugeführt, in dem der frühere Berg-, ge ­ werbliche oder kaufmännische Lehrling die letzte Schicht verfahren hat. Hierzu ein Wort an die Eltern der Lehrlinge und an die Lehrlinge selbst: ung der oder ffe des uer Mis- ^Sarre aus, des bei der