18 Winke für Garten und Hühnerhof Juli. Herbstblumenkohl säe man spätestens in den ersten Tagen des Monats, die letzten Buschbohnen müssen bis zum 20. in der Erde sein. Ab 15. wären auch für die Winterversorgung bestimmte Ober ­ kohlrabi, Herbstrettich und Herbst ­ rüben zu säen. Zwiebeln und Schalotten werden geerntet, sobald die Stiele welk sind, und in einem gut gelüfteten Raume zum Trocknen hingelegt. Mit Beginn der Mauser legen die Hüh ­ ner wenig Eier. Anregendes Futter geben, Hühnerstall desinfizieren, mit Kalkmilch bespritzen, die Holzteile mit Karbolineum. Für das Geflügel stets sauberes Wasser bereitstellen, dem man möglichst 3 gr Eisensulfat, je Liter bei ­ gibt. Es ist dies ein vorzügliches Vor ­ beugungsmittel gegen Krankheiten wäh ­ rend der heißen Tage. 'JLugust. Gesät werden: Weißkraut und Rot ­ kraut, Spinat, Wintersalat, Winterwir ­ sing, Weiße Zwiebeln, Herbstrettich und Rüben. Die abgeräumten Mistbeete bepflanzt man mit Winterendivien. Erdbeeren auf gut vorbereitete Beete pflanzen. Die während dieses Monats und bis zum Schluß der Legezeit anfallenden Eier lege man für den Winter ein. Ausson ­ dern der für den Nachwuchs tauglichen Hühner. Hygienische Pflege wie in den Vormonaten. September. Frühjahrskohlarten, Zwiebeln und Wintersalat werden verpflanzt. Die Kartoffelerte beginnt Mitte September. Frühjahrsspinat und Wintersalat kön ­ nen noch gesät werden. Endiviensalat wird zum Bleichen gebunden. Die zum Trocknen bestimmten Bohnen werden, wie sie reif werden, abgenommen und in einen gut gelüfteten Raum zum Trocknen gelegt. Truthühner und Gänse lasse man auf die Wiese laufen. Körner, Gerste oder Mais ergänzen das Futter. Für das in der Mauser befindliche Vieh sorge man für anregendes und kräftiges Futter.