183 verwendet man weder Wasserkraft noch Elektrizität oder ölmotore sondern Menschen ­ kraft. Drei bis vier Paar Kulis, im Takt sich kreuzend, treten auf den Waagebalken und verrichten so die mechanische Bohrarbeit. Der Bohrmeißel wird jeweils gehoben oder fallen gelassen. Zur Verrohrung des Bohr ­ lochs verwendet man einen besonders ge ­ züchteten starkwandigen Bambusstamm, aller ­ dings nur bis zu einer Tiefe von höchstens 60 m. Der tiefere Teil des Bohrlochs bleibt bis zum Anschlägen der Salzlagerstätte unver- rohrt, obwohl bis zum Hauptsalzlager bis in 1000 bis 1150 m Tiefe vorgestoßen werden muß. Die Herstellung einer solchen Bohrung dauert nicht etwa einige Tage, auch nicht Jahre, sondern Jahrzehnte. „Zeit ist Geld“ kennt der Chinese heute noch nicht. Das ge ­ suchte Salz wird auch nicht durch Maschinen heraufgepumpt, sondern durch Wasserbüffel in konzentrierter Form in Löffel geschöpft. Mittels Haspel werden sie alle 15—20 Minuten her auf gezogen. Merkwürdig ist auch die Bestimmung der Bohrplätze: durch Wahrsagen wurde der Ort der Bohrung festgelegt. Ottweiler am Pauluseck (Phot. Max Wentz, Saarbrücken). Wie entfernt man häßliche Flecken? den durch Waschen in einer Salmiakgeist ­ lösung. Gut ausspülen und feucht bügeln. Weinflecken in bunter Wäsche. Wenn der Fleck noch frisch ist, wird die befleckte Stelle in kochende Milch getaucht. Wenn nur wenig Miich vorhanden ist, ge ­ nügt es, etwas kochende Milch auf die zu reinigende Stelle zu schütten. Man kann aber auch die schmutzige Stelle in eine starke und ziemlich warme Eau de Javellösung ein- weichen und dann sorgfältig ausspülen. Diese Flecken verschwinden mit reinem Terpentin, Äther oder einer SOprozentigen Salmiakgeistlösung. Bei richtiger Anwendung greift die Lösung den Stoff nicht an. Fettbefleckte Wollstoffe werden in Panama ­ holz gewaschen und sorgfältig ausgespült. Man kocht eine Handvoll Panamaiholz in einem Liter Wasser auf und läßt dies vor Gebrauch erkalten. Butterflecken verschwin ­