gewissen Anzahl gleichgearteter Betriebe vor- kommen, werden in den Arbeitsausschüssen be- handelt. In der Arbeitskammer sind Betriebs- führer, Gefolgschaftsmitglieder, hauptamtliche Mitarbeiter der DAF., ferner Vertreter von Staat, Partei usw. zusammengefaßt und in ihrem Nahmen werden alle Probleme behandelt, die den Gau Saarpfalz selbst als Gesamtgebiet berühren. Die Gauabteilung „F raue n" hat insbeson- dere die Betreuung der weiblichen Gefolgschafts- Mitglieder der Betriebe; ferner sind Beratungs- stellen eingerichtet worden, von denen reger Gebrauch gemacht wird. Außerdem hat die Frauenabteilung, zusammen mit der Abteilung Volkswirtschaft, Hauswirtschaft im Deutschen Frauenwerk eine hauswirtschaftliche Ausbildung vorgenommen. Die Teilnahme an den Kursen des Reichsmütterdienstes, Krankenpflege, Säug- lingspflege usw., wurde durch die Frauen- abteilung einer großen Anzahl weiblicher Ge- folgschaftsmitglieder ermöglicht. Zum Hauptarbeitsgebiet VII „Hebung des L e b e n s ft a n d a r d s" ge- hört die Gauabteilung „Berufserziehung und B e t r i e b s f ü h r u n g". Sie hat eine ständig steigende Zahl von Teilnehmern bei den zusätzlichen Berufsausbildungskursen der DAF. zu verzeichnen. Wurden im Jahr 1935 noch 30 800 Teilnehmer gezählt, so stieg die Zahl 1936 auf 37 600 und im Jahre 1937 auf über 50 000. — Die Gauabteilung „Betriebsführung und Berufserziehung" stellt damit in ganz gro- ßem Ausmaß die fachliche Qualitätsarbeit her- aus. Die Gauabteilung „V o l k s g e s u n d h e i t" hat zur Aufgabe, die gesundheitliche Ueber- wachung der schaffenden Menschen durchzuführen. Es soll verhindert werden, daß sich Krankheits- keime teilweise in den Eefolgschaftsmitgliedern festsetzen, die später zu schweren, gesundheitlichen Schäden führen können. Auf diese Art wird im Laufe von Jahren der Stand der Volksgesund- heit wesentlich verbessert werden. Gerade in den Betrieben, in welchen die Menschen gesundheit- lichen Gefahren ausgesetzt sind, wird sich diese Einrichtung sehr segensreich auswirken. Die Gauheim st ättenabteilung hat im Auftrag der Deutschen Arbeitsfront deren Siedlungsprogramm zu lenken. Sie hat die Vor- bereitungen zu treffen, um gemeinsam mit den Siedlungsunternehmen, wie z. B. der der DAF. gehörenden GEHAE. oder der „Saarpfälzischen Heimstätte", die Siedlungsbauten durchzuführen. Eine wichtige Aufgabe der Eauheimftätten- abteilung ist die Beseitigung der Not- und Elendswohnungen und die Behebung des herr- schenden Wohnungsmangels. Bis jetzt wurden im Gau Saarpfalz 2 000 Heimstätten errichtet, 1500 Heimstätten befinden sich im Bau und etwa 3 000 sind in Vor- bereitung. Eine große Aufgabe innerhalb der Deutschen Arbeitsfront hat die N S - G e m e i n s ch a f t „Kraft durch Freude" zu erfüllen. Sie. hat durch ihre Existenz eine Lücke ausgefüllt, die früher im alten Kastenstaat sehr zur Ver- tiefung des Klassenkampfgedankens beigetragen hat, die aber andererseits die marxistischen Parteien dazu benutzten, um den Arbeitern Zu-' kunftsbilder vorzugaukeln, an deren Erfüllung sie überhaupt nicht dachten. Was jene den Ar- beitern vorenthielten, hat die NSG. „Kraft durch Freude" durchgeführt. Allein im Jahre 1936 haben 44 150 Urlauber den Gau Saarpfalz > besucht. In 65 Sonderzügen verließen 33 906! Urlauber unseren Gau, um die Schönheiten anderer Landschaften Deutschlands zu sehen. In 875 Kurz- und Wochenendfahrten wurde 160 206 Volksgenossen die Schönheit ihrer engeren Hei- mat gezeigt. Auch in der Feiertagsgestaltung war die NSG. „Kraft durch Freude" sehr reg« tätig gewesen. Wurden im Jahr 1935 528 Ver- anstaltungen gezählt, so waren diese im Jahr 1936 mit 1 991 fast vervierfacht. Es ist gelun- gen, den Schaffenden für Konzert, Theater und Oper zu interessieren. Insgesamt fanden in den letzten 3 Jahren 1719 Veranstaltungen mit 724 800 Besuchern statt. Dabei ist noch zu be- achten, daß eine ganze Anzahl von Künstlern, denen das Zwischenreich keine Arbeitsmöglich- keiten bieten konnte, durch „Kraft durch Freuds wieder Arbeit gefunden hat. In unermüdlicher Tätigkeit setzt sich die Abteilung „Schönheit der Arbeit" für die Gestaltung von freund- lichen und sauberen Arbeitsplätzen in den Be- trieben ein. Sie fördert den Bau neuer Auf-^ enthaltsräume, Kameradschaftsräume usw., so- daß in den letzten drei Jahren die Verbesserun- gen, die von der Abteilung „Schönheit der Ar- beit" durchgeführt wurden, viel Segen gebracht haben. Abgesehen davon, daß diese Maßnahmen eine schönere Umgebung für den schaffenden Menschen brachten, haben sie wieder einer gan- zen Anzahl von Volksgenossen Arbeit und Brot gegeben. — Im Dien st e des Sportes wurden in 7 461 Kursen im Jahr 1936 über 102 780 Teilnehmer erfaßt. In Schwimmkursen von KdF. haben allein 10 000 Nichtschwimmer das Schwimmen erlernt. Die Unter st ützungseinrichtungen der Deutschen Arbeitsfront haben in den letzten. Jahren ebenfalls durch Millionen von Reichs- mark den schaffenden Menschen, die durch Krank- heit, Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit in Not geraten sind, geholfen. Es würde zu weit füh- 90