men von Bränden handelt, die zuweilen bei großer Hitze und in dickem Rauch durchgeführt werden müssen. In diesen Fällen ist oft die Ver- wendung von Frifchluftgeräten möglich. Die Aufgaben der Grubenwehren oder Rettungs- truppen beschränken sich nicht auf ein Eingreifen bei Unglücken, für welche die geschilderten Maß- nahmen in erster Linie getroffen sind; sie sind vielmehr nicht nur eine Rettungstruppe, sondern auch eine Arbeitstruppe zur Durchführung der betrieblich notwendigen Arbeiten in unatem- baren Wettern oder zur Verhütung der Ent- wicklung und Ausbreitung von in Entstehung befindlichen Bränden. Die Hauptrettungsstelle Maybach-Ost ist schon verschiedentlich zum Ab- löschen von Bränden über Tage, bei der Brand- ^Whekämpfung unter Tage sowie auch bei dem ^ Wassereinbruch auf der Grube Maybach einge- setzt gewesen. Für die Leitung und Ueberwachung des Eru- r oenrettungswesens besteht bei der Hauptverwal- tung eine besondere Abteilung, der auch die Bearbeitung der Angelegenheiten auf den Ge- bieten des Luftschutzes und Feuerschutzes obliegt. In anderen deutschen Vergbaubezirken, in denen nicht alle Gruben einer Verwaltung unterstehen, bestehen als Mittelpunkte für das Eruben- rettungswesen selbständige Hauptstellen für das Erubenrettungswesen, die in der Mehrzahl von den Sektionen der Knappschaftsberussgenossen- schaft und in anderen Fällen von bergbaulichen Vereinen unterhalten werden. Der Bezirk dieser Hauptstellen umfaßt einen größeren Bereich. \ Auch der Hauptrettungsbezirk der Saargruben beschränkt sich nicht auf die Gruben selbst, son- dern umfaßt auch eine ganze Reihe von Ton- j schiefer- und Kalksteingruben an der Mosel, Saar und Nahe und im Hunsrück. Die einheitliche Entwicklung des Grubenrettungswesens des ge- samten deutschen Bergbaues wird gefördert durch den Ausschuß für das Grubenrettungswesen. Diesem gehören Vertreter der Bergbehörden, der Betriebsführer und der Gefolgschaften des Berg- baues und die Leiter des Grubenrettungswesens der einzelnen Bezirke an. Die Wichtigkeit der Aufgaben der Gruben- wehren bedarf keiner besonderen Darlegungen. 1 Sie fordert von jedem Mitglied der Gruben- wehren selbstlosen Einsatz und verantwortungs- ! volle und freudige Mitarbeit, um unseren Berg- • männern Vertrauen zu geben, daß für den Ernstfall alles getan wird, um Hilfe zu bringen, getreu dem Wort „Einer für alle und alle für einen". Den Arbeiten der Grubenwehren ist besondere Anerkennung gezollt durch das vom Führer im Jahre 1936 gestiftete Ehrenzeichen „Für Ver- dienste um das Erubenwehrwesen", das bereits einer Reihe von Saarbergleuten verliehen wor- den ist. 42 Wiederbelebung mit dem Pulmotor Werlsaufncihme