wurden bereits seitens der NSV. bezahlt 515 000 Mark. Neben den gewaltigen Leistungen auf gesundheitlichem und fürsorgerischem Gebiet steht die Erziehungsarbeit der NSV. Dies gilt besonders für die NSV.-Jugend- hilfe. Durch die sozial-erzieherische Betreuung wollen wir für den gefährdeten Teil der deut- schen Jugend durch eine vorbeugende und hei- lende Hilfe aus der Volksgemeinschaft heraus eintreten. In vorderster Front im Kampf für die Ge- sunderhaltung des deutschen Volkes steht neben den Hunderttausenden von Helfern und Hel- ferinnen der NSV. die NS.-Schwesternschaft. Durch die NSV. wurden seit Juni vorigen Jahres zu den in Deutschland bestehenden Schwesternstationen zusätzlich 1050 NS.- Schwesternstationen errichtet. An besonderen Leistungen und Zuschüssen wurden von der NSV. ferner für Zwecke der Jugendpflege, für Flüchtlingsfürsorge, für Seu- chenbekämpfung, für Siedlungshilse, insgesamt 5 620 486,94 Mark aufgewendet. Eine der letzten von der NSV. eingeleiteten finanziellen Hilfsmaßnahmen größeren Um- fanges ist der Feierfchichten-Ausgleich für den deutschen Bergbau in Höhe von 10140 001 Mark. In ihren großen Aufgabengebieten hat die NSV. somit insgesamt an Geld- und Sachwert- leistungen 152 691 769,94 Mark aufgewendet. Indem ich diese Zahlen hiermit der Oeffent- lichkeit bekanntgebe, lege ich Rechenschaft ab über die Mittel, die das deutsche Volk in seiner Opfer- willigkeit in Form von Spenden und Beiträgen der NSV. treuhänderisch zur Verfügung gestellt hat. Winterhilfe Sind schon die gewaltigen Leistungen der NS.- Volkswohlfahrt ein Ausdruck des sozialistischen Wollens der NSDAP., so ist das vom Führer ins Leben gerufene Winterhilfswerk ein Denkmal der Opferbereitschaft des ganzen deut- schen Volkes und des unbekannten und namen- losen Helfers an dieser großen sozialistischen Tat. In Deutschland wurden im ersten Winterhilfs- werk 16 617 681 Menschen betreut und insgesamt 358 136 040,71 Mk. aufgebracht. Das zweite Winterhilfswerk betreute 13 866 571 Menschen u. hatte ein Gesamteinkommen von 367 425 484,89 Mk. Insgesamt brachte also das deutsche Volk in beiden Wintern 725 561525,60 Mk., also fast % Milliarden Reichsmark auf. Auch hier zeigt ein Blick nach Rußland, datz der Bolschewismus nicht fähig ist, die soziale Not des russischen Volkes zu beheben. Nach Schätzung ausländischer Sachkenner sind unter der Herr- schaft des Bolschewismus in Rußland bisher elf Millionen Menschen Hungers ge starben. 82 Die soziale Not soll gleichfalls mit rch Stimmen selbst belegt werden. So schreib russische Zeitung „Wetschernaja krasnaja gz'> am 7. Mai 1922 in einem Bericht: „Es gab Lassofänger, die aus der LaM Kinder mit einem Lasso eini| gen, sie dann töteten und dann das U verkauften." Die „Prawda", das parteiamtliche C-j schreibt in Nr. 168 vom Jahre 1925: „Es sind viele Fälle registriert worda. Eltern ihre Kinder in der ertränkten, um sie nicht Hungenr ben zu lassen." Daß es auch heute dem Bolschewismus gelungen ist, der Not zu steuern, sagt ein von Dittloff über die Hungerkatastrophe il Sowjetunion im Frühjahr 1933, in da heißt: „Im Nordkaukasus-Gebiet allein sindr sehr vorsichtiger Schätzung zwei MH nen Menschen elend verhunz In der Ukraine lagen die Verhältnisses weise noch schlimmer." Ueber das Winterhilfswerk 1933/34 hat? Reichsminister Dr. Goebbels auf dem k Parteitag berichtet. Die Leistungen des M Hilfswerkes 1934/35 feien im folgenden tu stellt: In dem letztvergangenen WinterW waren 1338 335 ehrenamtliche Helfer undj rinnen tätig, die nach dem Halbjahres schnitt betreuten: 1320 270 Arbeitslosen- und Krisem stützungsempfänger, 633 830 Wohlfahrts« stützungsempfänger, 871 909 RentenemB 70 746 Kurzarbeiter, 1436 548 sonstige N tige, die im Sinne der Richtlinien des W zum Kreise der zu Betreuenden gehörten.! An Familienangehörigen des obenbezeich Betreutenkreises wurden in das WHW. ei zogen weitere 9 533 268 Volksgenosien. An Bargeld wurden im letzten Wintni werk aufgebracht 212 945 209,01 Mk. In! Summe ist der Varvortrag aus dem e Winterhilfswerk in Höhe von 8135 681,97 mitenthalten. Der Gebrauchswert der gesammelten uni teilten Sachspenden beträgt 110 463 619.5? Der Gebrauchswert der für die Eeldspenks kauften und verteilten Sachspenden abß eines jetzt verbliebenen Barbestandes 15 067 739.41 Mk. beträgt 246 622 485,03 Der Gebrauchswert der insgesamt vertt Sachspenden betragt 357 086 104.56 Mk. Der Anteil der Verwaltungskosten am aufkommen des Winterhilfswerks betragt Prozent. Der Gebrauchswert der im Hinterhill! insgesamt verteilten Sachspenden bek