184 ten erteilen die Postanstalten Aus¬ kunft.) Überweisungen von Konto zu Konto gebührenfrei. Für jede Barauszahlung durch eine Postanstalt (Zahlungsan¬ weisung) bis 25 Fr über 25 Fr. bis 100 Fr. . . „ IVO „ „ 500 „ . . „ 500 „ (unbeschränkt) für je weitere 500 Fr. oder einen Teil davon mehr . Fr. C. KelegraphenverLehr. Gewöhnliche Telegramme bis 10 Wörter 3 für jedes weitere Wort.... — Ct. Dringende Telegramme das Doppelte der Gebühr für ge¬ wöhnliche Telegramme. D. Jerrrsprechverkehr. 20 40 60 Ferngebühren s. jede Verbindung von nicht mehr als 3 Minuten Dauer bei einer Entfernung über 5 bis zu 18 km . . 50 25 3 „ 15 „ „ 25 „ . . „ 25 „ „ 50 „ . . „ 50 „ „ 75 „ . . „ 75 „ .. 100 „ . . 100 km, für je 100 km oder einen Teil davon mehr Bei einer Dauer von mehr als Minuten wird bei Ferngesprä- Fr. Ct. chen die überschießende Zeit nach einzelnen vollen oder angefangenen Minuten mit einem Drittel der Gebühr für ei» Dreiminutenge- spräch berechnet. Die Gebühren gelten auch für den Verkehr mit dem Reichspostgebiet. 50 Ferugebühre» im Verkehr mit Frankreich für jede Verbindung von nicht mehr als 3 Minuten Dauer 2 a) in der Grenz-(30km)-zone 2 Fr. —Ct. 3 — b) mit der 1. französischen Zone 3 „ 50 „ 4. c) mitder2.französischenZone 4 „ 50 „ <i) mitder3.sranzöstschenZone 5 „ 50 „ 1 50 e) sürjedewettereZone (75 km) auf französisch. Gebiet erhöht sich die Gebühr um.... 1 „ — „ II. Merkehr mit dem übrigen Ausland. Fr. Ct. Briefe bis 20 g . . . I 50 für je weitere 20 g ... 90 (Höchstgewicht 2 kg) im Verkehr mit Luxembu rg bis 20 g 75 für je weitere 20 g 40 Postkarten (Größe nicht über 15X10,5 cm) einfache ..... 90 mit Antwort. . . 1 80 im Verkehr mit Luxemburg einfache — 40 mit Antwort 80 Drucksachen für je 50 g (Höchstgewicht 2 kg) Blindenschriftfendungen (Höchst- 30 gewicht 5 kg) für sedes Kilo¬ gramm oder einen Teil davon. 30 Geschäftspapiere für je 50 g . . — 30 mindestens (Höchstgewicht 2 kg) 1 50 Mindeftgebühr im Verkehr mit Luxemburg . 75 Warenproben für Je 50 g ... — 30 mindestens (Höchstgewicht 500 g) 60 Mischsendungen für je So g . . — 30 jedoch mindestens 60 Ct.,wenn die Sendung nur Drucksachen und Warenproben enthält, sonst min- bestens l,50 Fr.(Höchstgewicht 2 kg) Päckchen für je 50 g im Verkehr mit Luxemburg für je 50 g mindestens jedoch (Höchstgewicht 1 kg, Päckchen sind nur im Verkehr mit gewissen Ländern zugelassen; wegen der Päckchen im Verkehr mit dem Reichspostgebiri und Frankreich stehe unter I, A. Fr. 3 Ct. 90 45 Postanweisungen a) feste Gebühr 1 25 b; für je 20 Franken oder einen Teil von 20 Franken des ein¬ gezahlten Betrages 10 Briefe mit Wertangabe a) Fretgebühr für gleichschwere Einschreibbriefe b) Versicherungsgebühr für je 300 Franken oder einen Teil davon .... 30 tim Verkehr mit Luxemburg statt 30 Centimen 15 fran¬ zösische Centimen) Kästchen mit Wertangabe a) Fretgebühr für je 50 g oder einen Teil davon 1 mindestens jedoch . . . 5 — b) Einschreibgebühr ....... c) Verstcherungsgebühr wie für Briefe mit Wertangabe (stehe vorstehend) Pakete mit Wertangabe a) Beförderungsgebühren nach besonderer Gebührentafel (s. Allgemeine Bemerkungen 5) b) Behandlungsgebühr .... c) Verstcherungsgebühr für je 300 Franken oder einen Teil davon Fr. 1 2 Ct. 60 50 30 Einschreibgebühr 1 60 Eilzuftellgebühr für Briefsen- düngen 3 — für Pakete 4 — Perzollungspostgebühr a) Pakete 2 — b) Wertkäftchen ohne Rücksicht auf Inhalt 2 — c) Briessendungen mit zollpflich¬ tigem Inhalt 2 - Allgemeine Bemerkungen. 1. Alle Postsendungen, mit Ausnahme der gewöhnlichen und eingeschriebenen Briefe und Postkarten, sowie der Pakete, unterliegen dem Freimachungszwang. Nachnahmebriefsendungen müssen stets freigemacht sein. 2. Für nicht- oder unzureichend freigemachte Briefe und Postkarten, sowie für unzureichend freigemachte Drucksachen (einschl. Blindenschriftsend.), Geschäftspapiere, Warenproben und Mischsendungen wird das Doppelte des Fehlbetrags nacherhoben. Die nachzuerhebenden Beträge werden auf einen durch 5 teil¬ baren Centimenbetrag aufgerundet. Im Auslandsverkehr beträgt die Nachgebühr mindestens 60 Centimen. Für nichtfreigemachte gebührenpflichtige Dienstbriefe und -Postkarten wird nur der einfache Fehlbetrag erhoben. 3. Der Ortsverkehr gegen die ermäßigte Gebühr für Briefe und Postkarten umfaßt den Verkehr innerhalb des Orts- und des Landzustellbezirks des Aufgabepostorts. Liegen mehrere Postanstalten in derselben Gemeinde, so bilden ihre Orts- und Landzustellbezirke einen einheitlichen Ortsverkehrsbezirk. Drucksachen, Geschäftspapiere, Warenproben und Mischsendungen des Ortsverkehrs, die nach den entsprechenden Ge¬ bührensätzen für Briefe des Ortsverkehrs freigemacht sind, gelten als ausreichend freigemacht, überschreiten gewöhnliche und eingeschriebene Briese und Postkarten den Geltungsbereich der Ortsgebühr des Aufgabe¬ postorts, so unterliegen sie der Ferngebühr. •*** 4. Drucksachen, Geschäftspapiere, Warenproben und Mischsendungen des inneren Verkehrs bis zum Gewicht von 500 Gramm, die den Bestimmungen nicht entsprechen, unterliegen der Briefgebühr. Drucksachen in Kartenform, die den Bestimmungen für Drucksachen nicht genügen, unterliegen der Postkartengebühr, so¬ fern sie den Bestimmungen für Postkarten entsprechen. 5. über die Beförderungsgebühren für Postpakete sowie über die Fernsprech- und Telegraphengebühren im Verkehr mit dem Ausland erteilen die Postanstalten Auskunft. 6. Soweit bei den Gebühren von „Gold" die Rede ist, sind Goldfranken gemeint; das Um¬ rechnungsverhältnis beträgt z. Zt. (1. Juli 1934) 5 Fr. für 1 Goldfranken.