183 postgebiihrcntafcl nach dem Stande vom 1. Juli 1934. I. Werkehr innerhalb des SaargeöieLs, sowie nach Deutschland und Irankreich. A. Postverkehr. 20 g 100 g 2&0 g 500 g 20 g 100 g 250 g 500 g*) Briefe: a) im Ortsverkehr bis über 20 „ „ 100 „ „ 250 „ b) im Fernverkehr „ über 20 „ „ 100 .. « 250 „ Postkarten: a) im Ortsverkehr............ b) tm Fernverkehr............ Drucksachen: a) in Form einfacher, ohne Um- schlag versandter Karten, auch mit anhängender Antwortkarte b) tm übrigen bis 50 g . . . . über 50 „ 100 g . . . . 10» „ 250 g .... ,. 250 „ 500 g*) . . . Bliudenschriftsendunge» bis zum Höchstgewicht von 5 Kg ... . Postwurfsendungen (nur tm in- nersaarländ. Verkehr zugelassen): a) Drucksachen bis 50 g....... b) Mischladungen — Drucksachen und Warenproben — bis 20 g Eeschäftspapiere bis 250 g . . über 250 „ 500 g*) . Warenproben bis 250 g . . über 250 „ 500 g . . Mischsendungen (zusammenge- packte Drucksachen, Geschäftspa- piere und Warenproben) bis 250 g ... . über 250 „ 500 g*) . . . *) Briefe, Drucksachen, Geschäfts- papiere und Mtschsendungen nach dem Reichspostgebtet und Frank- reich usw., die das zulässige Meistgewtcht überschreiten, unter- liegen den internationalen Ge- bührensätzen. Siehe unter II. Päckchen: a) Päckchen bis 2 Kg.......... Höchstmaße: 40 : 25 : 10 oder 40 : 30 : 5 oder 50 : 20 : 10 cm, in Rollensorm 75 : 10 cm. b) Briefpäckcheu bis 1 kg . . . . Höchstmaße: 25 : 15 : 10 oder 30 : 20 : 5 cm, in Rollenform 30 : 15 cm. (Wertangabe bet beiden Päckchen- arten unzulässig; im Verkehr nach dem Retchspostgebiet sind beide Päckchenarten zugelassen; jedes Päckchen ist mit dem grü- nen Zollzetrel zu bekleben; außer- dem ist eine Zollinhaltserklärung an jedem Päckchen haltbar zu befestigen. Nach Frankreich sind nur Briefpäckchen in verschlosse- nem Zustand mit dem Vermerk .petit paguet-lettre» zugelassen.) Fr Ct. Wertbriefe: 1. Beförderungsgebühr wie für gleich schwere gewöhnliche Briefe 2. Behandlungsgebühr: a) bis 500 Franken Wertangabe b) üb er 600 „ „ 25 50 3. Verstcherungsgebührf.je500Fr. der Wertangabe oder einen Teil davon ...................... mindestens jedoch. . . Postanweifungeu: a) gewöhnliche bis über 25 „ 50 100 250 500 750 25 Fr. 50 „ 100 „ 250 .. 500 „ 750 iOOO .. über 1000 Fr. fürjeweitereöOOFr. oder einen Teil davon mehr . . . (Höchstbetrag unbeschränkt.) b) telegraphische 1. Gebühr wie für gewöhnliche Postanweisung (a) 2. Besonderer Zuschlag für die lelegraphischeübermittlung und die Eilzustellung des Betrags an den Empfänger (Höchstbetrag unbeschränkt.) (Im Verkehr nach Frankreich er- mäßigen sich bei telegraphischen Postanweisungen die vorstehen- den Gebührensätze um 2,— Fr.) Zu den Postanweisungen nach dem Retchspostgebiet ist der Aus- landsvordruck zu verwenden; sie sind aus Reichsmark auszustellen: Höchstbetrag 1000 Reichsmark. Der einzuzahlende Frankenbe- trag wird von dem Annahme- beamten ermittelt. Eilzustellung bei Vorauszahlung durch den Absender: 1. nach dem Orlszustellbezirk a) eine Briefsendung . b) ein Paket.......... 2. nach dem Landzustellbeztrk a) eine Briessendung . b) ein Paket.......... Einschreibgebühr........... Zustellgebühr: a) für Post- und Zahlungsanwei- sungen nebst den Geldbeträgen b) für jedes Paket tm Ortszustell- bezirk...................... im Landzustellbeztrk bis 2'/- Kg „ .. über 27» „ Lnftpostbriefsendungen unter- liegen neben den gewöhnlichen Gebühren einem Lustpostzuschlag von 50 Centimen für je 20 g; bei Postkarten und Postanweisungen werden 50 Centimen erhoben. Pakete. 3) Saargebiet. Postpakete dis 5 Kg......... über 5 „ 10 „ ........ „ 10 „ 15 .......... 16 „ 20 ........... Dringende Pakete 1. Gebühr wie vorstehend für Postpakete 2. Sondergebühr ........... Wertpakete a) versiegelte: l. Paketgebühr wie vor- stehend. Fr. Ct 2 — 3 — — 50 3 — 4 ! 50 H i 7 j 50 2. Behandlungsgebühr bis 500 Fr. Wertangabe . . Behandlungsgebühr über 500 Fr. Wertangabe . . 3. Verficherungsgebühr für je 500 Fr. der Wert- angabe oder einen Teil davon ................. mindestens jedoch . . b) unversiegelte: Paketgebühr und Ver- steh erungsgebühr wie vor- stehend. Paketlagergeviihr für jedes Pa- ket, das ohne Verschulden der Post lagert, täglich.......... bis zum Höchstbetrag von . . . Fr. Ct. 2 50 - 75 20 — b) Deutschland und Frankreich. Beförderungsgebühren für Pakete nach: a) dem Retchspostgebiet gewöhnliche bis 1 Kg über 1 5 „ 10 10 15 15 .. 20 3 Fr. 4 Fr . 6 „ 10 „ .14 „ — . 18 .. 25 50 Et. 75 „ 25 .. 75 Et. 50 „ 75 ,. 50 „ 75 .. dringende gewöhnl. das dreifache der Sätze. b) Frankreich-Festland gewöhnliche bis 1 Kg über 1 „ 5 „ .. 5 .. 10 „ „ 1>> 15 „ 15 .. 20 Für dringende Pakete wird die dreifache Beförderungsgebühr erhoben. Wertpakete: 1. Beförderungsgebühr wie vor. 2. Behandlungsgebühr 2 Fr. 50 Et. 3. Versicherungsgebühr für je 800 Franken Goto Wertangabe oder einen Teil davon: a) nach d. Reichspostgebtet 10 Et. Gold b) nach Frankreich .... 10 „ „ c) nach Korsika u. Algerien 25 „ „ Wertpakete sind nur zugelassen bis zu einer Wertangabe von: 4000 Gold-Franken oderA>000 srz. Franken nach Elsaß-Lothringen 2000 „ oder 10000 srz Franken nach dem übrig. Frankreich. «Wegen der Nebengebühren bei Paketen, statistischen usw. Gebühren erteilen die Poslanstalten Auskunft. B. Postscheckverkehr. Bareinzahluugen mit Zahlkarte (nur auf Konten deim Postscheckamt Saarbrücken) bis 25 Frs. über 25 „ 100 „ „ 100 „ 500 .. „ 500 „ 1000 „ 1000 Frs. .... (Höchstberrag unbeschränkt; über die Gebühren f. telegrapbische Zahlkar- Fr.! Ct.