18 Gebäude der Berginspeklion X> ;u Gamphaujen (erbaul ISW/Yl). nächst Fischbach genannt), sollte südlich des Ortes Fischbach, die mittlere, die heutige Schachtanlage Brefeld (zunächst Kreuz- gräben genannt), südlich des Ortes Quier- schied liegen, s) Die durch den sogenannten 22-Metersprung getrennten Grubenfelder (s. Karte), welche die Schachtanlagen Camphausen und Brefeld um- schließen, sind somit die natürliche Fortsetzung der heutigen Tiefbauanlagen Hirschbach und Mellin; von letzteren trennt sie eine in der Streichrichtung der Flöze festgelegte Mark- scheide. Im Nordosten und Südwesten bilden der Fischbachsprung und der Sprung Nr. 5 die natürlichen Baugrenzen gegen die Gruben Maybach, Steinbach und einen Teil der Grube Hirschbach. Nach Nordwesten sind die beiden Felder vorläufig noch unbegrenzt; zieht man hier die Baugrenze im Flöz 3 in einer Teufe von durchschnittlich 900 Meter, so ergibt sich für die Grube Camphausen eine Feldesgröße von 950 ha bei einer mittleren streichenden Baulänge von 3,6 km, für die Grube Brefeld eine Feldesgröße von 500 ha bei einer mittleren streichenden Baulänge von 1,9 hm. Z) Die dritte, zwischen den Orten Quierschied und Altenwald im Trenkelbachtale zu errichtende nordöstliche Lchachtanlage Wambach, gehört von Anbeginn zur Berginspeklion lX (Zriedrichsthal), deren Geschichte im Jahrgang 1931 der „Saarbrücker Bergmannr-Kalenders" geschildert ist. Der F a l l w i n k e l der Fettkohlenflöze be- trügt in beiden Grubenfeldern, sofern man von örtlichen Unregelmäßigkeiten absieht, durch- schnittlich 11°. In querschlägiger Richtung streichende größere Sprünge teilen die Felder der Gruben Camphausen und Brefeld in je drei natürliche Unterabschnitte (West- feld, Mittelfeld und Oftfeld); mit Rücksicht auf die zweckmäßige Ausrichtung wird das Westfeld der Grube Camphausen in ein Westfeld I und Westfeld II zerlegt. Die — im Gegensatz zu den Tiefbaugruben des Sulzbachtales und den vor 1871 bestehen- den übrigen Gruben des Saargebiets — großen Teufen der Fischbachgruben im Verein mit den hier auftretenden hohen Temperaturen und reichlichen Gru- be ngasaus st röm ungen stellten die Bergverwaltung vor eine Reihe neuer Auf- gaben; insbesondere mußte der Wetterführung größte Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die Wasserzuflüsse hingegen, die im Gegen- satz zu den Gruben des Sulzbachtales auf den Fischbachgruben verhältnismäßig gering find, bereiteten der Wasserhaltung keine Schwierig- keiten. Neben der Ähnlichkeit, welche die natürlichen Verhältnisse auf den Schwestergruben Camp- 1 hausen und Brefeld aufweisen, bestehen jedoch