17 Grube Lamphausen. Hauptschachtanlage, Ansicht von Südwesten. 2m Hintergrund Lchachtturm auf Schochs IV und neues Kesselhaus (rechts). ! «* i Die Inspektion XI Zischbach ?u Lamphansen. - ** i : S' : Non Inspektionsmarkscheider Lenge. : : Die Fettkohlenflöze des Saarbrücker Steinkohlengebirges, die an den südöstlichen Hängen des Sulzbachtales zwischen den Orten Dudweiler und Friedrichsthal zutage treten (s Karte), erreichen auf ihrem nach Nord- westen gerichteten Einfallen unter der Sohle des zum Sulzbachtale parallelen Fischbachtales Teufen von etwa 500 bis 1000 Meter; sie werden hier von Gebirgsschichten, die dem so- genannten flözarmen Mittel und dem liegen- den Flammkohlenzug angehören, überlagert. An die Stelle der planlosen Kohlengräberei, die sich schon im 16. Jahrhundert als Ursprung der Gruben Dudweiler Z, Sulzbach ^) - Alten- wald und St. Ingbert am Ausgehenden der Fettkohlenflöze bewegte, war um die Mitte des 18. Jahrhunderts eine regelrechte Gewin- nung der Kohle, zunächst in Tage st recken, 1) seit 1 <920 „Hilschbach" geuonut. 2) seit 1920 „Alellin" genannt. dann durch kunstgerechten Abbau in S t o l - len anlagen getreten. In den vierziger Jahren des vorigen Jahr- hunderts war die preußische Bergverwaltung schließlich dazu übergegangen, die in den Fel- dern der Gruben Dudweiler und Sulzbach- Altenwald unter der Sohle des Sulzbach- tales anstehenden Teile der Fettkohlenflöze durch Tiefbauschächte auszuschließen und damit diesen Gruben die Möglichkeit zur nordwestwürts gerichteten Ausdehnung ihrer Abbaufelder zu geben. Zwei Jahrzehnte später reifte der Entschluß, die Fettkohlenflöze auch im Fischbachtale, unter dem sie bisher unverritzt anstanden, durch Tiefbauschächte zu lösen und zum Abbau zu bringen. Im Jahre 1866 wurde die ungefähre Lage der hierzu vorgesehenen drei Schacht- anlagen angegeben: die südwestliche, die heutige Schachtanlage Camphausen (zu-