24 bausohle für eine elektrische Lokomotivförderung eingerichtet, während man auf der Wettersohle und 1. Tiefbausohle je einen Pferde st all zur Unterstellung der in der Förderung be- nötigten Pferde anlegte. Die Pferde wurden nur noch auf einigen kurzen Zubringerstrecken benutzt, während die langen Hauptförderwege bereits mechanisiert waren, die 2. Tiefbausohle durch elektrische Lokomotiven mit Oberleitung, die Richtstrecke 1. Tiefbausohle durch elektrisch angetriebene Förderung am Rundseil. Auch waren seit 1909 einige Benzollokomo- t i o e n auf der 1. Tiefbausohle Hauptanlage im Betrieb, die den Förderverkehr nach Flöz Veust und Elisabeth bewerkstelligten. Die Jahre 1912—13 brachten nun eine weitere Vervollkommnung der Tagesan- lagen. Im W e st f e l d unweit des Dorfes Holz wurde ein Zechenhaus mit Bade- anstalt und Lampenkaue errichtet, desgleichen ein solches in behelfsmäßiger Ausführung im Nordfeld. Auch kam 1913 im Nordfeld ein Ventilator System Capell mit 2500 m3/Min. Leistung zur Aufstellung. Eine neue Erob- und Feinkorn wüsche von 120 t Stunden- leistung der Firma Brauns-Dortmund wird anstelle der alten eingerichtet, die 1916 durch eine Schlammwäsche mit Schwefelkiesaufberei- tung erweitert wurde. Der Grubenbahn- h o f wird vergrößert und mit einer neuen kräftigen Bergebrücke überspannt. In der Maschinenhalle fand ein neuer Verbund- kompressor der Firma Gebr. Meer-München- Eladbach mit 7—8000 m3 Stundenleistung Auf- stellung. Unter Tage wurde 1912 auf der 1 Tiefbausohle im Nordfeld eine Pumpen- anlage geschaffen sowie beim Hauptquerschlag 1. Tiefbausohle Hauptanlage im 0,69 m Flöz ein neues Sprengstoffmagazin gebaut, das bei etwaigen Sprengstoffexplosionen die Explosions- wirkungen in sich beschränken und von den Grubenbauen fernhalten soll. Im Jahre 1913 wurde ein ebensolches Magazin für das West- feld beim Querschlag Nr. 2-West-Wettersohle im oberen Kohlbachflöz eingerichtet. Im gleichen Jahre erfolgte der Anhieb des Seilfahrt- und Material förderfchachtes Holz als Über- brechen vom Querschlag Nr. 2-West-Wettersohle aus, der 1915 mit der Tagesoberfläche zum Durchbruch kam. Im Jahre 1915 wurde dann hierselbft ein Fördergerüst, Schachthalle und Fördermaschinengebäude gebaut. Mit der In- betriebnahme dieses Schachtes kam die alte 1906 errichtete sog. westliche Anfahrtstelle mit Zechenhaus und Lampenkaue an einer Tages- strecke des Flöz Eilert zwischen Westventilstor und Schacht Holz in Wegfall. Bereits im Jahre 191-3 war mit der Ver-