183 ten erteilen di« Postanstalten Aus- kunft.) Überweisungen. Die Angabe der Gebühr wird für entbehrlich erachtet, weil sie hetet» vom Auftraggeber, der Postscheck- kunde ist, angerechnet wird. Der In- teressentenkreis ist nach der Zahl nur gering, den Interessenten sind die Sätze ohne weiteres bekannt. Für jede Barauszahlung durch eine Postanstalt (Zahlungsan- weisung) bis 25 Fr............... über 25 Fr. bis IM Fr.......... „ 100 .. „ 500 „ . ,, 500 „ l unbeschränkt) für je wettere 500 Fr. oder einen Teil davon mxbr............... Fr. Ct. C. Gekegrapheriverkehr Pr. Ct. Gewöhnliche Telegramme bis 10 Wörter 3 für jedes weitere Wort . . . . Dringende Telegramme das Drei- 25 fache der Gebühr für gewöhnliche Telegramme V. Fernsprechverkehr. Aerngebühren für jede Verbindung von nicht mehr a>« 3 Minuten Dauer bei einer Entfernung 20 bis zu 15 km - - 1 35 über 15 ff „ 25 . . . 2 40 . 25 . „ 50 „ . . 3 60 „ 50 . „ 75 . . . 4 „ 75 „ „ 100 „ . . „ 100 km für je 100 km 5 — 50 oder einen Teil davon mehr 1 50 Bei einer Dauer von mehr als 3 Minuten wird bei Ferngesprächen die überschießende ¿feit nach einzelnen vollen oder angefangene« Minuten mit einem Drittel der Gebühr für ein Dreiminutengejpräch berechnet. Tie Gebühren gelten auch für den Berkehr mit dem Reichpostgediet. Ferngebühren im Verkehr mit Frankreich für jede Verbindung von nicht mehr als 3 Mi- nuten Dauer a) in der Grenz- (30km)-zone 2 Fr. — Tt. b) milder 1.französischen Zone 3 „ 50 „ c) mit der 2. französischen Zone 4 . 50 . ä) mit der 3. französischen Zone 5 Fr. 50 Tt. e) für jede weitere Zone (75km) auf französisch.Gebieterhöht sich die Gebühr um . . . 1 „ — „ II. Verkehr mit dem übrigen Ausland. Briefe bis 20 g . . . für je wettere 20 g . . . (Höchstgewicht 2 kg) im Verkehr mit Luxemburg bis 20 g für je weitere 20 g Postkarten (Größe nicht über 15x10.5 cm) einfache . . . . mit Antwort. . . im Verkehr mit Luxemburg einfache mit Antwort Drucksachen für je 50 g........... ^Höchstgewicht 2 kg) Blindenschriftsendungen (Höchst- gewicht 3 kg) für jedes Kilo- gramm oder einen Teil davon. Peschäftspapiere für je 50 g . . . mindestens ....... (Höchstgewicht 2 kg) Mindestgebühr im Verkehr mit Luxemburg..................... Warenproben für je 50 g ... . mindestens ...... (Höchstgewicht 500 g) Miichsenbungen für je 50 g jedoch mindestens 60 Ct. wenn die Sendung nur Drucksachen und Warenproben enthält, sonst min- destens l.kOFr. (Höchstgewicht 2kg) Pr. Ct. 1 50 — 90 75 — 40 90 1 80 40 — 80 — 30 30 30 1 50 75 30 — 60 30 Fr. Ct. Fr. Ct. Päckchen für je 50 g ...... — 90 b) Einschreibgebühr. . .... 1 50 tm Verkehr mit Luxemburg e, BersicherungSqebühr wie für für je 50 g ....... . 45 Briese mit Wertangabe (s. vor- mindestens jedoch 3 stehend) (Höchstgewicht 1 kg) Päckchen sind nur im Verkehr mit Pakete mit Wertangabe gewissen Ländern zugelassen; a) Beförderungsgebühren nach be- wegen der Päckchen im Verkehr sonderer Gebührentafel (siehe mit dem Rrichspostgcbiet und Allgemeine Bemerkungen 5) Frankreich stehe unter I, A. b) Behandlungsgebühr ..... 2 50 Postanweisungen c) Versicherungsgebühr für je 300 a) feste Gebühr b) für je 20 Franken oder einen 1 25 Franken oder einen Teil davon — 30 Teil von 20 Franken des ein- gezahlten Betrages. .... —, 10 Einschreibgebühr 1 50 Briefe mit Wertangabe Eilzusteügebühr für Briefsen- a) Freigebühr für gleichschwere düngen . 3 Einschreibbriefe b) Bersicherungsgehühr für je 300 für Pakete.... 4 — Franken oder einen Teil davon (im Verkehr mit Luxemburg — 30 Berzollungsgcbühr statt 30 Centimen 15 fran- a) Pakete 2 — zösische Centimen) b) Wertkästchen ohne Rücksicht auf Kästchen mit Wertangabe Inhalt 2 — a) Freiqebübr für je 50 g oder c) Briefsendungen mit zollpflich- einen Teil davon 1 — tigem Inhalt 2 mindestens jedoch .... 5 Allgemeine Bemerkungen. 1. Alle Postsendungen, mit Ausnahme der gewöhnlichen und eingeschriebenen Briefe und Postkarten, jedoch ein- schließlich der Nachnahmebriefsendungen, unterliegen dem Freimachungszwang. 2. Für nicht- oder unzureichend freigemachte Briefe und Postkarten, sowie für unzureichend freigemachte Drucksachen (einsch!. Blindenschriftsend.), Geschäftspapiere, Warenproben und Mischsendungen wird das Doppelte des Fehl- betrags nacherhoben. Die nachzuerhebenden Beträge werden auf einen durch 5 teilbaren Centimenbetrag auf- gerundet. Im Auslandsverkehr beträgt die Nachgebühr mindestens 60 Centimen. Für nichtsreigemachte ge- bührenpflichtige Dienstbriefe und -Postkarten wird nur der einfache Fehlbetrag erhoben. 3. Der Ortsverkehr gegen die ermäßigte Gebühr für Briefe und Postkarten umfaßt den Verkehr innerhalb des Orts- und des Landzustellbezirks des Aufgabepostorts. Liegen mehrere Postanstalten in derselben Gemeinde, so bilden ihre Orts- und Landzustellbezirke einen einheitlichen Ortsverkehrsbezirk. Drucksachen, Geschäftspapiere, Warenproben und Mischsendungen des Ortsverkehrs, die nach den entsprechenden Gebührensätzen für Briefe des Ortsverkehrs freigemacht find, gelten als ausreichend freigemacht, überschreiten gewöhnliche und eingeschriebene Briefe und Postkarten den Geltungsbereich der Ortsgebllhr des Aufgabepostorts, so unterliegen sie der Ferngebühr. 4. Drucksachen, Geschäftspapiere, Warenproben und Mischsendungen des inneren Verkehrs bis zum Gewicht von 500 Gramm, die den Bestimmungen nicht entsprechen, unterliegen der Briefgebühr. Drucksachen in Kartensorm, die den Bestimmungen für Drucksachen nicht genügen, unterliegen der Postkartengebühr, sofern sie den Bestim- mungen für Postkarten entsprechen. 5. über die Beförderungsgebühren für Postpakete sowie über die Fernsprech- und Telegraphengebühren im Verkehr mit dem Ausland erteilen die Postanstalten Auskunft. 6. Soweit bei den Gebühren von „Gold" die Rede ist, sind Goldfraukeu gemeint; das Umrechnungsver- hältnis beträgt z. Zt. 5 Frs. für 1 Goldfranken.