182 PostgebührentafeL nach dem Stande vom 1. Juli 1930. I. Verkehr innerhalb des Haargebiets, sowie nach Deutschland und Frankreich. A. Postverkehr. a) im Ortsverkehr bis 20 g über 20 Iw g 100 250 g 250 500 g b) im Fernverkehr 20 g über 20 100 g 100 250 g 250 500 g*> Postkarten: a) tm Ortsverkehr............. b) im Fernverkehr............. Drucksachen: a) in Form einfacher, ohne Um- schlag versandter Karren, auch mit anhängender Antwortkarte b) im übrigen MS 50 g . . . . über 50 „ 100 g . • • * „ 100 „ 250 g . . . . „ 250 „ 500 g*) . - - Blindenschriftfcndunge» bis zum Höchstgewicht von 5 ng........ Postwurfsendungeu (nur im inner- saarländischen Berkehr zugelassen): a) Drucksachen bis 50 g ... d) Mischsendungen — Druchsachen und Warenproben — bis 20 g GefchLftspapier« bis 250 g . . . über 250 „ 500 g*) . . Warenproben dis 250 g .' - . über 250 „ 500 g . . . Mischsendungen (zukammengepackte Drucksachen, GZchäftsp"viere und Warenproben) bis 250 g . . . über 250 „ 500 g*) . . *) Nur nach Elsaß-Lothringen. — Briefe, Drucksachen, GeschäftS- papiere und Mischsendungen nach dem Reichspvstgebiet und Frank- reich usw., die daS zulässige Meislgewicht überschreiten, unter- liegen den internarionaien Ge- bührensätzen. Siehe unter II. Päckchen: a) Briefpäckchen ßiS 1 kg • . . . Höchstmaße: 25 : 15 : 10 oder 30 : 20 : 5 cm, in Rollens orin 30 : 15 cm. b) Sonstige Päckchen bis 2 kg . . Höchstmaße: 40 : 25 : 10 oder 40 : 30 ; 5 oder 50 : 20: 10 cm, in Rollenform 75 : 10 cm. (Einschreiben, Nachnahme, Rück- schein bei Briespäckchen, Wert- angabe bei beiden Päckchenarlen unzulässig: im Verkehr nach dem Reichspoftgebietsind beide PÜckcken- arten zugelapen; jedes Päckqen ist mit dem grünen Zollzettel zu be- kleben: außerdem ist eine Zoll- inhaltserklärung an jedem Päckchen haltbar zu befestigen. Nach Frank- reich sind nur Brieipäckchen in ver- schlossenem Zustand mtt dein Ver- merk peilt pagnci-lstirc» zu- gelassen). Wertbriefe: 1. Beförderungsgebühr wie für gleichschwere gewöhnliche Briefe 2. Behandlungsgebühr: a) bis 500 Franken Wertangabe b) über 500 Fr. Ct. 40 60 75 1 60 1 1 50 2 — 30 “ 40 20 30 40 75 1 50 - 15 — 15 — 30 — 75 1 50 75 1 50 75 1 50 3 2 25 2 — 2 50 3. Versicherungsgebühr für je 500 Fr. der Wertangabe oder einen Teil davon........................... mindestens jedoch . . . Postanweisungen a) gewöhnliche bis 25 Fr. . . . über 25 „ 50 „ . . . „ 50 „ 100 „ . . . „ ICO „ 250 „ ... . 250 „ 500 „ ... „ 500 „ 750 „ ... „ 750 . 1000 „ • • • über lOOO Fr. für je weitere 500 Fr. oder einen Teil davon mehr . . . (Höchstbetrag unbeschränkt.) b) telegraphische 1. Gevüiir wie für gewöhnliche Poslanweiiung (a) 2. Besonderer Zuschlag für die telegraphische Übermittlung und die Eilzustellung des Betrags an den Empfänger (Höchstbetrag unbeschränkt) (Zm Verkehr nach Frankreich er- mäßigen sich bei telegraphischen Post- anweiningen die vorstehenden Ge- bührensätze um 2.— Fr.) Zu den Postanweisungen nach dem Reichspostgebiet ist der Aus- landsvordruck zu verwenden; sie sind auf Reichsmark auszustellen; Höchstbetrag Reichsmark. Der einzuzahlende Frantenbenag wird von dem Annahmebeamten ec- Fr. 1 1 2 2 3 Ct. 25 50 50 75 50 50 50 6 milfeit. Eilzustellung bei Vorauszahlung durch den Absender: 1. nach dem Orlszustellbezirk a) eine Briefsend ring .... 2 b) ein Paket................... 3 2. nach dem Landzustellbezirk a) eine Briefsendung .... 4 b) ein Paket................... 6 Einschreibgebühr................... 1 50 Zustellgebühr: a) für Post- und Zahlungsanwei- sungen nebst den Geldbeträgen — b) für jedes Paket im Ortszustell- bezirk........................— jm Lenrdzustellbezirk bis 2^2 kg — „ „ über 27a * 1 Luftpostbrieffendungen unter- liegen neben den gewöhnlichen Ge- bühren einem Lufrpostzuschtag von 50 Centimen für je 20 g; bei Post- karten und Postanweisungen werden 50 Centimen erhoben. 50 75 75 50 Pakete, a) Saargebiet. Postpakete bis 5 kg........ über 5 „ 10.............. Dringende Pakete 1. Gebühr wie vorstehend für Post- pakete 2. Sondergebühr................. 5 Wertpakete a) versiegelte: 1. Paketgebühr wie vor- stehend. 2. BehandlungSgebühr bis Fr. 500 Fr. Wertangabe - . 2 Behandlungsgebühr über 500 Fr. Wertangabe. . 2 3. BersicherungSgebübr für je 500 Fr. der Werl - angave oder einen Teil davon.................... — mindestens jedoch . . — b) unversiegelte: 1. Poketgebühr und Ber- sicheriingsgebühr wie vor- stehend. 2. BehandlungSgebühr . . — Paketlagergcbühr für jedes Paket, das ohne Verschulden der Post lagert, täglich.....................— bis zum Höchstbetrag von .... 20 Ct. 50 25 50 50 75 b) Deutschland und Frankreich. Beförderungsgebühren für Pakete nach: a) dem Reichspostgebiet gewöhnliche bis 1 kg.........3 Fr. 75 Ct. Über 1 „ 5 ...............5 „ 50 ,, 5 „ 10 „ 10 „ 75 .. „ 10 ,,15 ............19 50 „ .. 15 20 „ . . . . 25 „ 75 „ dringende gewöhnl. das dreifache der Sätze. b) Frankreich-Festland gewöhnliche MS 1 kg..........5 Fr. 2b Ct. über 1 „ 5 ...............8 „ — „ 5 ,, 10 13 „ 25 „ 10 „ 15 „*)... . 18 „ 25 „ 15 ,, 20 „*)... .23 „ 25 „ *) Rur nach Elsaß-Lothringen zulässig. Für dringende Pakete — über 10 kg nur nach Elsaß-Lothringen zulässig — wird die dreifache Beförderungsgebühr erhoben. Wertpakete: 1. Beförderungsgebühr wie vor. 2. Behandhungsgebühr 2 Fr. 50 Ct. 3. Bersicherungsgevüyr für je 300 Franken Wertangabe oder einen Teil davon: a) nach dem Reichspostgebiet. . 10 Ct. b) nach Frankreich...........10 „ c) nach Korsika und Algerien . 25 Wertpakete sind nur zugelassen bis zu einer Wertangabe von: 4000 Gold-Franken oder 20000 frz Franken nach Elsaß-Lothringen 2000 „ oder 10000 frz. Franken nach dem übrig. Frankreich. (Wegen der Nebengebühren bei Paketen, stati- stischen ustü. Gebühren erteilen die Postanstalten Auskunft.) B. Post sch eckverkehr. Fr. Ct. Bareinzahlungen mit Zahlkart« (nur auf Konten beim Postscheckamt Saarbrücken) bis 25 FrS. . - • über 25 „ 100 „ . . . „ 100 „ 500 „ . . . „ 5'X) ,. 1000 „ ... „ 1000 Frs................. (Höchstbetrag unbeschränkt: über die Gebührenssür telegraphische Zahlkar- 20 40 60 80