101 Tie Schule zu Velsen. haltungsschulen, die bekanntlich nicht obligatorisch sind, sich eines stets steigenden Zuspruchs erfreuen. Sie werden zur Zeit von nicht we- niger als 1009 Schülerinnen besucht. In der Zeit von 1920 bis 1930 sind nicht weniger als 8980 Schülerinnen aus ihnen hervorgegangen. Diese Zahlen führen eine beredte Sprache. Sie zeigen, daß die Schulen eine soziale Einrich- tung von größter Bedeutung sind und daß die Eltern ihren Wert sehr zu schätzen wissen. Mehr als alles übrige aber beweisen es die beigefügten Bilder. Die Schülerinnen unserer Haushaltungsschulen in Elversberg und D u d w e i l e r können wahrlich stolz auf die Leistungen sein, die sie anläßlich der Entlassungs- prüfungen ausgestellt haben. Unsere Leserinnen werden mit Sachverständnis die schönen Hand- arbeiten, die Decken, Lampen und Kleidungsstücke, und was es sonst noch alles zu sehen gibt, be- wundern, und auch manchem unserer Leser wird sicher beim Betrachten der appetittlichen Kuchen und Torten und des lockenden Kleingebäcks das Wasser im Munde zusammenlaufen! — Eine die- ser so wacker schaffenden Klassen bringen wir ebenfalls im Bilde. Aber damit soll nun durch- aus nicht gesagt sein, daß die an anderen Orten bestehenden Haushaltungssckulen nicht gleich schöne Leistungen davongetragen hätten. Bloß hat man nicht überall daran gedacht, sie im Licht- bilde festzuhalten, und haben wir denn diese Bilder aufs Geradewohl herausgegriffen. Erwähnt fei noch, daß wie in den Volksschulen und Kleinkinderschulen, auch hier eine Weihnachts- feier stattfindet und daß bei dieser Gelegenheit die Schülerinnen mit praktischen Geschenken bedacht werden. * * Wir kommen weiter zu den Schulen für die der Volksschule entwachsene männliche Jugend, nämlich den