37 insbesondere auch Kaut- schuklianen sind weit verbreitet; die wild- wachsenden werden nach und nach durch An- pflanzungen ersetzt. Fa- serpflanzen sind eben- falls zahlreich: die Raphia tritt vielfach in großen natürlichen Beständen auf; Aga- ven, Sisal und Hanf werden angepflanzt und geben ausgezeichnete Erträge. Die Fauna zeigt das Fehlen der höheren Säugetiere, besonders auch der Raub- tiere; charakteristisch sind dagegen veraltete Tiertypen, wie die Halbaffen oder Lemuren, darunter auch das Fingertier. und Insektenfresser (Borstenigel). Vogel- Kunstbauten der madagassischen Eisenbahn. und Jnsektenwelt sind ziemlich reich; desgl. gibt es in den Flüssen Kaimans (s i e sind neben den Moskitos eigentlich die einzigen Feinde der Menschen; doch vor beiden kann man sich schützen). Die Bevölkerung der Insel beträgt etwa 3'4 Millionen, darunter etwa 30.000 Europäer. Die Eingeborenen zer- fallen in einen negro- iden und einen hellfar- bigen Teil. Die mada- gassische Sprache ist mit der malaiischen Su- matras stark verwandt, und ohne Zweifel sind auch die hellfarbigen, geistig sehr hochstehen- den H o w a s, die sich zu Herrschern der Insel gemacht hatten, m a - l a i i s ch en Ursprungs. Blick auf Fianarantsoü.