— 24 — * — - -.................................. - - ' - ! <** /Ute Kunde vom Saarbergbau. ^ * (Mus der Beschreibung von ferber.) jj Ja r i q? Als der Zweibrücker Herzog Gustav III. den königlichen Thron von Schweden inne hatte (1771—1792), blühten in seinen Landen Kunst und Wissenschaft. Von den berühmten Namen jener Zeit nennen wir nur Linus, den Schöp- fer unseres Systems der Botanik. Ein Landsmann und Zeitgenosse Linnss war Johann Jakob Ferber, ein Mann deutscher Abstammung, Professor in Mietau. Derselbe unternahm in den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts eine Reise von Basel über Straßburg durch die Zwei- brücker und Nassauer Lande, die hauptsächlich dem Studium der geologischen Ver- hältnisse und ihrer industriellen Ausnutzung dienen sollte. Als ihre Frucht veröffentlichte er 1776 ein Büchlein, das er folgendermaßen betitelte: JOHANN JACOB FERBERS Professors der Naturgeschichte und der Physik bey dem akademisch. Gymnasium zu Mietau. der Königs. Schwed. und Großherzogl. Toscani- schen Akadem. der Wissenschaften, der ösfentl. Ackerbau-Gesellschaft zu Vicenza. Padua und Florenz, und der Naturforsch. Gesellsch. zu Berlin Mitglieds Bergmännische NACHRICHTEN von den merkwürdigsten mineralischen Gegenden der Herzoglich Zweybrückischen. Chur-Pfälzischen, Wild- und Rheingräflichen und Nassauischen Länder Mietau bey Jacob Friedrich Hinz 1 7 76. Elektrische Lampenbude auf Grube Maybach. In dem recht interessanten Büchlein finden wir auf Seite 77 und 78 folgende Nach- richt über unser Heimatland: Von den Nassauischen Ländern. In der Grafschaft S a a r b r ü ck sind verschie- dene Eisen- und Stein- kohlenwerke. Die ersten bearbeiteten größtentheils thon- artige Eisensteine, Adlersteine und dergleichen ocherhafte Erze, die sich in Schichten gleich unter der Dammerde finden: die letzter» ver- sehen nicht nur dieses, sondern auch die a n - gränzenden Länder