13 Blick von Nordosten auf Grube Maybach der Inspektion IX. Dir Inspektion IX zu Zrie-richsthal. ie Berginspektion IX mit dem Sitze in F r i e d r i ch s t h a l hat zwei Hauptbetriebe, den einen mit der Grube Helene in Friedrichsthal selbst an der Bahn- linie Saarbrücken—Neunkirchen, den anderen in der Nähe von Quierschied mit der an der Fisch- dachtalbahn gelegenen Grube Maybach. Das Gebiet der Inspektion umfaßt: 1. ein Flammkohlenfeld, das im Süden durch seine Ausläufer, im Osten durch den Aeacusfprung, der die Grenze gegen die Grube Reden bildet, und im Norden durch das Feld der Grube Jtzenplitz begrenzt wird; 2. weiterhin ein F e t t k o h l e n f e l d, das ?m Süden von der Grube Altenwald und im Osten vom Cerberussprung begrenzt wird, wäh- rend im Westen der Fischbachsprung es von der Grube Brefeld trennt. I. Geschichte der Inspektion, a) Das Flammkohlenfeld. Die Kohlenförderung begann natürlich in dem Flammkohlengebiet. Die ersten Arbeiten, von denen man weiß, datieren aus dem Jahre 1729. Zu jener Zeit war die Entwicklung der Grube eng mit den am Orte vorhandenen Glashütten verknüpft. Auf alle Fälle kann man aber vor dem Jahre 1747 von einem regelrechten „Abbau" noch nicht gut sprechen. Im Jahre 1750 wurde die Glashütte formell ermächtigt, das Auslaufende abzubauen, und durch ein Dekret vom 16. Januar 1753 wurde ihr die Konzession erteilt, eine Kohlengrube oberhalb des herrschaft- lichen Weihers *) „am Drehbronne r weg" zu eröffnen, und desgl. im Jahre 1782, den alten Stollen „ am Sauwafen" wieder in Betrieb *) Dieser Weiher lag in der Gegend deS heutigen Marktplatze»': die jetzige Hauptstraße war sein Damm.