*/vVvVVVvVV^N'V^A^■'VVVV*¿V^A*»V\'V^A■'VVV**N'VVVvV^A>^Aun die Trauben weinen; weint Sk. Urban, so gibt's der Trauben nur ganz kleine. — Scheint auf Himmelfahrt die Synne. bringt der Hecbfl uns große Wonne. — Ein son- niger Mai, singt der Bauer juchhe!. Arbeits- und Biencnkolender. Gurken, Kürbisse und Buschbohnen wer- den gelegt. Mitte Mai müssen Pflanz- zwiebeln. Porree und Sellerie gevflanzt fein. Ende Mai ferner frühe Kohlarten. Salate, Cichorien usw. Morgens und avends muß gegossen werden: von Erdbeeraus- läufern werden neue Pflanzungen gemacht. Bei Dürre müssen in Blüte stehende Bäume begoffen werden. — Man okuliert auf das treibende Auge und emiernt die wilden Schößlinge. — Bei Streumangel Wald- streu und Torferde besorgen Gruben für Sauernttter reinigen und kalken Saat- bestellung beendigen, Rüben verziehen bezw. verpflanzen. Hederich vertilgen, Flachs jäten, Disteln stechen. Kide mähen. Zweite Gabe Chiltsalpeter düngen. — Den Schweinen Grünfutter geben. Junges Ge- flügel gm füttern, stets für Wasser sorgen. — Aienen-Kaiender. Man errichtet neue Wohnungcn'für zu erwartende Schwärme. ) Juni lM. Simeon 2 D. EraSmus 3 M. Ktolhclde 4 D. Tronkeichn. Quirin. 5 F. Bouifac.A.d. Deutsch 6 "D. Norbert 7 5 S n ^f. Robert 8 M. MedarduS i 9 D. Prumns 10 M. Margareta 11 D. Barnab. 12 F Kerz-Zielufcst Basiiid i3 S. Anlon v. Padua 14 S. 3. n. As. Basilius 5 W Vitus tz. i6 T. Benno 17 M. Adolf 18 D. Mark. u. Marz. !9 F. Gervasius .0 S. SUverius ll Ä 4. u %f. Aloysius- 22 M. Paulinus 23 D. Edeltrud 24 M. Johannes d. Täufer '¿o D. Prosper 26 F. Joh. u. Paul 27 S. LadiSl. 28 S. 5. rt. JrenäuS E> 29 M. Veter n Äkaul 30 D. Pauli Gedächtris Bancrnregeln. Bor Johanni bitt' um Regen, nachher kommt er ungelegen. — Im Juni tut der Nordwind gut dem Korn und auch dem Rebeublut. — Wenn kalt und naß der Junt war, verdirbt er meist das ganze Jahr; ist der Juni warm und naß, gibt'« viel Korn und noch mehr Gras. — Juni trocken mehr als naß. füllt mit gutem Wein das Faß. — St. Jobann (24.). Paul (29.) und Ulrich (4. Juli) sind Wetterherren. Arbeits- und Bienenkalender. Der Wintersalat wird verpflanzt, die Gewürzkräuter (Majoran usw.) werden ge- schnitten und im Schatten getrocknet. Die letzten Bohnen legen. — Wasserreiser weg- schneiden. — An Zwergobstbäumen die spät ausgetriebeneii Rebenzweige ent- spitzen. — Heuernte, Kleeseibe vertilgen. Wo Umsturz, da schon zwischen Reitern pflügen. Komposthaufen umsteche, und jauchen. Gemüse hacken. Erdbaerbeeke pflegen, abranken. Grünfutter nur frtsch füttern, Futterkrippe rein halten, Ställe lüften. — Aienen-Kalender Man nütze den reichsten Honigmonat fleckig aus. Hat ein Schwarm den Stock bezogen, so ist er, enifernt von dem Mutterslock, dem Siande einzureihen. Die Wohnungen sind reichlich zu vergrößern oder auch durch Entnahme von Honig zu entleeren. /vvvvvvvvvvvvvvvvvyvvv^^^^^^vvvyvwvvv^^vvvvvvwvvv^^^^^VvWvvvv^^^^^