14 Grube Heinitz: Verletesaaf. Heinitzschacht I angesetzt und das Maschinen- gebäude nebst Kesselhaus gebaut. Die Wetter- führung wurde durch schwebende Strecken bis an Tage gesichert. 1852 wurden die ersten Bauvor- schüsse (Knappschaft) und Bauprämien (Fiskus) unter die Bergleute zum Wohnungsbau in Spiesen verteilt. Der Heini tz sch acht I wurde bis zur Flottwellsohle abgeteuft und der H e i nitz - schacht I I angesetzt. Eine Hochdruck-Balanzier- Fördermaschine wurde aufgestellt und an diese Maschine eine Druckpumpe angeschlossen. — 1853 erfolgte der Bau einer Kohlenwäsche, eines Schlaf- hauses und der ersten Arbeiterwohnungen in der Kolonie Elversberg. Der Heinitzschacht II ist bis zur Flottwellsohle abgeteuft und die Förder- maschine II (15 P. S.) ist in Betrieb gesetzt. Bau von dreißig neuen Koksöfen. Abbau in sechzehn Flözen in der Heinitz- und Flottwellstollensohle. Die Förderung macht einen großen Fortschritt von 109 Tonnen im Jahre 1818 auf 111,617 Ton- nen im Jahre 1853 und die Belegschaft vergrößert sich von 11 auf 1201 Mann. Dies ist die Entwicklung in den ersten fünf Jahren. In den weiteren Jahren ist das Auf- blühen noch größer und schneller. — 1851: Ein neuer Förderpunkt (Mittelschächte) zwi- schen Sekundus- und Minossprung, mit Namen Dechen, wurde vorgesehen. Der westliche der beiden Mittelschächte wurde sofort angehauen. 1855: Geschah bisher der Absatz nur nach der Pfalz und dem Rhein, so gehen jetzt auch Kohlen- sendungen nach Frankreich. Der Heinitzschacht III und der Dechenschacht II sind angesetzt. Zur natür- lichen Wasserlösung aus der Flottwellsohle in Dechen wird auch eine Wasserlösungsstrecke im Holzhauertal angesetzt. In Heinitz, Bau eines Schlafschuppens (Schlafhaus I). Die 135 Schaum- burger Öfen werden abgerissen und statt dessen 18 geschlossene Koksöfen errichtet. — 1856: In Heinitz ist die Flottwellsohle in Betrieb. Bau von 51 geschlossenen Koksöfen. — 1857: Die An- schlußgeleise von den Dechenschächten an die Heinitz-Neunkirchener Bahn sind betriebsfertig. Mit dem Heinitzftollen ist das hangenfte Rot- heller Flöz angefahren. 36 Fran§oisfche Koksöfen find erbaut. — 1858: Bau eines Schlafhauses in B i l d ft o ck, eines M a - schinengebäudes und eines Kessel- hauses bei Heinitzschacht III und von 72 Fran- c^ois-Öfen. Der Betrieb auf der >2-Saarsohle ist