— 53 iUiiermtp uns Dem Gebiete Der MWiiellen CBrubeit-^trertieiiförDeniinj. Das Maschinenwesen hat von jeher seine größte Förderung durch die hohen Ansprüche des Bergbaues im allgemeinen und des Stein- kohlenbergbaues im besonderen ersahren. Gilt es hier doch große Massen an Fördergut (Kohlen, Berge, Erze, Holz usw.) zu bewegen und die einzelnen Arbeitsvorgänge so ineinander greisen zu lassen,daß die Stetig- keit des Betriebes gesichert ist. Es war daher immer das Bestreben des Berg- mannes, die Förder- anlagen nicht nur be- züglich ihrer Leistung, sondern auch wirt- schaftlich möglichst vollkommen zu ge- stalten. Die Vorzüge des elektrischen Fugbe- triebes, welche den Straßenbahnen zu so großer Ausdehnung verholsen haben, stub auch für die immer ausgedehntere Verwendung elektrisch be- triebener Transportbahnen für die Strecken- förderung im Bergbau maßgebend gewesen. Führerlose Akkumulatorenlokomotive wechselt die Batterie in der Ladestation am Schacht. Führerlose Akkumulatorenlokomotive ohne Batterie. Die Grubenlokomotive mit Oberleitung ist in erster Linie dazu berufen, den zwar nicht unwirtschaftlichen aber umständlichen und allch nicht in allen Fällen anwendbarenSeilbahn- betrieb zu ersetzen. Sie besitzt vor diesem eine Reihe von Vorzügen, vor allem die Einfach- heit der Anlage auch bei Strecken mit vielen und scharfen Kurven, die Möglichkeit, auch größere Strecken wirt- schaftlich zu betreiben und das Fehlen aller tief in das Querschlag- profil hineinragenden und in Bewegung be- findlichen Konstruk- tionsteile, wie Rollen, Seile und dergleichen. Indessen habenGruben- bahn mit Oberleitungs- betrieb und Seilbahn