30 durch das Königliche Bergamt zur Folge hatte, fürsorge gewidmet, ja das 1. Reglement, das Diese gesetzliche Bestimmung gelangte durch das am 17. Oktober [1797 herausgegeben wurde, Knappschaftsstatut vom 29. Januar 1857 zur . kennt sozusagen nur eineMrsorge „bey Kranck- Rückansicht vom Hauptgebäude mit Operationssälen. Ausführung, indem die Verwaltung in die Hände eines zu gleichen Teilen aus Vertretern der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber zusammen- gesetzten Vor- standes gelegt wurde. Das All- gemeine Berg- gesetz vom 24. Juni1865,sowie die nach dem ruhmreichen Kriege von 1870 einsetzende so- ziale Gesetzge- bung, ferner die allgemein ge- wünschte Er- höhung der Lei- stungen, mit denen selbstver- ständlich eine Beitragser- höhung verbun- den war, gaben zu weiteren Statutänderungen Veranlassung, bis durch das sogenannte Knapp- schastsgesetz vom 19. Juni 1906 die noch jetzt gel- tende Satzung vom 21. März 1907 bedingt wurde. Besondere Aufmerksamkeit hat der Knapp- schastsverein von Anbeginn an der Kranken- Liegehalle, 1. Stock. heit und Unglücks Fällen". Schon lange vor Inkrafttreten des Reichsgesetzes über die Kranken- versicherung gewährte der Verein seinen Mit- gliedern den größten Teil der durch dieses Ge- setz erstmalig auch für andere Berusszweige eingeführten Benefizien in Krankheitsfäl- len. Neben der Gewährung von freier Kur und Arznei, sowie von Kranken- geld wurde be- reits ein Sterbe- geld bewilligt, und es wurden die Kosten des Transportes der Erkrankten in die Knappschaftslazarette und in die Heimatsorte, Beschaffung von Bandagen, Bruchbändern usw. übernommen. Selbstverständ- lich war die Höhe der Krankengeldentschädigung zuerst noch recht niedrig, und erst tm Lause der rund 100 Jahre des Bestehens einer festeren