6 3. Monat. -k 1905 C2 Q Wochcii- tslgC Evangelischer Kalender Katholischer Kalender Sonnen- Anfg. Untg. U. M. i U. M. 1 Mittw. Albinus Swibertus 6 50 5 36 Einzug in Paris 1871. 2 Donn. Luise Simplicius 6 48 5 38 3 Freitag Kunigunde Kunigunde 6 46 5 40 4 Samst. Adrian Kasimir 6 44 5 42 10. Woche. Jesus verkündigt sein Leiden; Luk. 18, Ep. 1. Kor 13. 5 Sonnt. Estoni. Friedrich Estom. Friedrich 6 41 5 43 6 Mont. Fridolin Fridolin 6 39 5 45 G 7 Dienst. Fastnacht. Felicitas Fastnacht. Thomas 6 37 5 47 8 Mittw. Ascherm. Philemon Ascherm. Joh.v.G. 6 34 5 49 >9 Donn. Prudentius Franziska 6 32 5 51 10 Freitag Henriette 40 Märt. 6 30 5 52 11 Samst. Rosina Rostna 6 27 5 54 11 Woche. Christi Versuchung; Matth. 4, Ep. 2. Kor. 6. 12 Sonnt. 1. Jnvoc. Gregor 1. Jnvoc. Gregor 6 25 5 56 13 Mont. Ernst Ernst, B. 6 23 5 58 14 Dienst. Zacharias Mathilde 6 21 6 0 3 15 Mittw. Quat. Jsabella t Quat. Longinus ch 6 18 6 1 16 Donn. CyriatPs Heribert 6 16 6 3 17 Freitag Gertrud f Gertrud s 6 14 6 5 18 Samst. Alexander f Cyrillus f 6 11 6 7 io Ev. Bom kananäischen Weibe; Matth. 15, Ep. 1. Thessal. 4. ' ' ' Kath. Von der Verklärung Christi; Matth. 17. 19 Sonnt. 2. Rem. Joseph 2. Rem. Joscph 6 9 6 8 20 Mont. Hubert Joachim 6 6 6 10 21 Dienst. Benedictus Benedictus 6 4 6 12 22 Mittw. Kasimir Oktavian 6 2 6 14 23 Donn. Eberhard Otto 5 59 6 15 24 Freitag Gabriel „ Gabriel 5 57 6 17 25 Samst. Mariä Verkündig. Maria Bcrknndig. 5 55 6 19 13. Woche. Jesus treibt einen Teufel aus; Luk. 11, Ep. Eph. 5. 26 Sonnt. 3. Ocnli Emanuel 3. Oculi Ludgerus 5 52 6 21 27 Mont. Rupert Rupert 5 50 6 22 € 28 Dienst. Gideon Felix 5 47 6 24 29 Mittw. Mittf., Eustasius Mittf., Eustasius 5 45 6 26 30 Donn. Guido Quirin. 5 43 6 28 31 Freitag Philippine Cornelius 5 40 6 29 Einzug in Paris 1814. Die Juden feiern ihr Purim am 21. März. Am 6. März unsichtbare Sonnenfinsternis. Am 21. März Frühlingsanfang, Tag und Nacht gleich. JsFur ein Glück, nur eines gtbt's hienieden, fast für diese Welt zu gut und groß: ^ Häuslichkeit! in deines Glückes Frieden liegt allein der Menschheit großes Los. TÊT 31 Tage. Wer dir zujauchzt, Märzenwind, Ist noch harmlos wie ein Kind; Wer dich fühlt mit banger Gewalt, Knappe, ach, der wird alt! 100 jähriger Kalender. 1.-6. rauh, kalt und windig; 8.-17. trocken und kalt; 19. Wind, Schnee und Regen; 20.—23. Regen und kalt; Nachmittags hell; 26. bis Ende jeden Morgen Eis. Bauernregeln. St. Gertrud nutzt dem Gärtner sein,'wenn sie sich zeigtim Sonnen¬ schein. — Nimmt der Mürz den Pflug beim Sterz, hält April ihn wieder still. — Ein feuchter, fauler März ist der Bauern Schmerz. — Ein Scheflel Märzenstaub ist eine Krone wert, doch allzufrühes Laub wird gern vom Frost verzehrt. — Märzenschnee lut Frucht und Weinstock weh. — Ein trock- ner März füllt die Keller. «Gedenktage. 1. Einzug der Deutschen in Paris 1871. — 3. Friede von San Stefano 1878. — 9. Abschaffung der spanischen Inqui¬ sition 1820. Kaiser Wilhelm I. gest. 1888. — 10. Königin Luise geb. 1776. — 12. Versailles von den Deutschen geräumt 1871. — 15. Er¬ oberung von Fehmarn 1864. — 16. Preußens Kriegserklärung an Frankreich 1813. Bei¬ setzung Kaiser Wilhelms in Charlottenburg 1888. Der Kreuzer „Adler" und das Kanonen¬ boot „Eber" gehen im Hafen von Apia unter, die Korvette'„Olga" gerät auf den Strand, wodurch die Mannschaft der letzteren gerettet wird 1889. — 20. Rücktritt des Fürsten Bis¬ marck und Ernennung zum Generaloberst 1890. — 21. Eröffnung des ersten Reichs¬ tages 1871. — 22. Wilhelm I., Kaiser von Deutschland geb. 1797. — 26. Rumänien zum Königreich erhoben 1881. — 29. Die Deutschen räumen das französische Gebiet 1873. — 31. Einzug der Verbündeten in Paris 1814. Tintenflecken entfernt nian aus Woll¬ stoffen durch Auswaschen des Fleckens mit Milch oder Einretben mit Terpentinöl mittels eines damit befeuchteten Wattebäuschchens und Nachreiben mit einem reinen Flanell- lappen. Bei Teppichen und Möbelbezügen trägt man mit einem Schwamm eine Lösung von Bittertleesalz leicht auf den Fleck auf, läßt denselben 10 Minuten liegen und reibt den Fleck mit weicher Leinwand nach. Bei Wäsche und weißen Stoffen entfernt man Tintenflecke mit Zitronensaft, Klee¬ salz, Salzsäure oder Chlortaltwasser. Bei bunten Stoffen hilft Befeuchtung mit Wein¬ essig und Bestreuung mit Holzasche und nach- heriges Auswaschen mit Seifenlauge, herge¬ stellt aus Luhns Salmiak-Terpentin-Kern- seife (mit rotem Kreuz). Schnliwerk behandeln. Kilt- und Leder¬ schuhe läßt man zuerst trocknen, dann reibt man den Schmutz mit einer weichen Bürste ab, wäscht sie mit Mi!ch, läßt sie trocknen und reibt sie dann mit einem wollenen Lappen und etwas Butter blank. Feine Lederschuhe erhält man weich, wenn man sie täglich mit Eiweiß oder Vaseline etn- reibl. Gewöhnliche Lederschuhe, besonders nasse, reibt man alle paar Wochen mit Fisch¬ tran, Baumöl, Speckschwarte oder Eiweiß ein. Schnupftabak von Maiblumen bereite». Man pflückt die Maiglöckchen von den Stielen, trocknet sie auf Papier in der Sonne, reibt sie zu Pulver und verwahrt dies in Schachteln. Dieser Schnupftabak ist sehr zu empfehlen bei Stockschnupfen und Kopf¬ schmerzen.