–~ 388 E uns keine Ruhe läßt. Wir haben ihr alles vorgestellt, sie mit Güte und mit Strenge zu geſchweigen verſucht, nun widerſtreben wir nicht mehr. Es kommt von Gott; ſein heiliger Wille geſchehe.“ „Umen !" seufzte die weinende Mutter, und Beatrix fas: : fers! all dieſe Thränen nicht vergeblich ge- oſjen ſein." 'Da regte ſich unter der Aſche in Herrn Heinrichs Buſen wieder die lang unterdrückte Lebenslust und verſchlang, boch und höher flackernd, alle Kweifel und Bedenken: er willigte ein. Und während nun die drei, vom furchtbaren Ernſt der Entſcheidung ergriffen, iv hrigre Errqurs. fhetter. fz.) ret himmel empor. Die Erde lag mit Luſt und Leid ſchon tief in weſenloſer Ferne unter ihr. . v rj! pi Mog! u:. U:: nicht wieder zurückkehren ſollte, ales bereitet, was Dankbarkeit erſinnen und Reichtum beſchaffen kann, ſchöne Pferde und reiche Kleider, die das arme Kind nie vor dieſer Zeit getragen, Sammt und Seide, ja Hermelin und Hobel zum Schutz im rauhen Alpen- land. Die Holdſelige ließ sich alles mit ſliller Heiter- keit gefallen. Eine Braut wird ja mit Fug geſchmücdkt, und wenn ihr die Pracht zu groß vorkommen wollte, sſo dauerte sie dafür nicht lange. Noch einmal ward ihre Festigkeit auf eine harte Probe gestellt: der Abſchied von ihren Lieben war unſäglich traurig, faſt herzbrechend. Aber sie lcerte auch dieſen bittern Kelch mit Ergebung und zog dann ohne rückwärts zu ſchauen, auf einem weißen Helter