— U: = im Sopfe und im Herzen herum, Gie fhäpte ben braven nüchternen Bergmann und wäre ihm gerne forberlid) gewejen. Nachdem fie hin und ber über: legt batte, machte fie fid) einen SSormanb unb trug felbft eine Meine Näharbeit zu Frau Korff. 3Bei biejer Gelegenheit faf fie fi Lotthen einmal recht genau am unb bürte aud) Günftige8 über fie. Und al? Holder drei Tage fpäter feine Urbeit vollendet Hatte und den wobhlverbienten Lohn empfing, da überrajdhte die gute Frau ihn durH bie Mitteilung: „Wenn Lottchen zwei Jahre ohne Lobn bleiben und aud ein wenig in der Wirtjdaft helfen will, jo Fann fiz in fehs Wochen eintreten.“ Er fand vor Freude kaum Werte, feinen Dank ausqufpredhen; die ZBirtim unterbrad) ibn aud ald. bald und beredete bad S9táfere mit ibm. In gehobener Stimmung eilte er heim. Nicht ganz jo erfreut jeigte fi Lottden, ald fie bie Runde vernahm. Nhrer ruhigen Urt fagte bie Dauer des Deftebenden mebr qu als die Veränderung. Sie wäre gerne noch länger babeim geblieben unt in bie Nähldhule gegangen, zumal da fie mit Frau Norffs Tohter Ugnes innige Freundichaft gejdlofjen hatte. Dies arme Madden war vermadjen und fühlte fig zu dem fanften Lotthen mebr bingegogen als zu beren ilbermiitigen Sdywefter. Katharine merfte bie8 wohl und ließ ihrer lofen Zunge zuweilen die Bügel fchießen. „GleiH unb Gleidj gefelt fid) gern,“ fagte fie einmal qu Thomas, bem Sohne der Frau Korff, „Deine Schweiter mit ihrem BVerbrup- taften, und meine mit ihren fdiefen Meugelein paffen