12 gen hervorgebracht. Es kann aber nicht geleugnet werden, daß dadurch Steuern ge ­ spart werden, Gestaltungsmöglichkeit bei der Bewertung Unter Bewertung verstehen wir die Be ­ stimmung des Wertansatzes für das ein ­ zelne Wirtschaftsgut nach den Bewertungs ­ vorschriften des EStG, Diese lassen dem Steuerpflichtigen einen gewissen Spiel ­ raum, innerhalb dessen er sich für den steuerlich günstigsten Wertansatz entschei ­ den kann. In Jahren hohen Gewinnes wird der Unternehmer geneigt sein, im Rahmen des steuerlich Möglichen so niedrig zu bewerten, wie irgendwie nur möglich. Da ­ mit vergrößert er die Aufwendungen und mindert so den steuerpflichtigen Gewinn. Er hat damit die Möglichkeit, durchaus legal seine Steuerschuld zu ermäßigen. Gestaltungsmögiichkciten bei der Perioden ­ abgrenzung Es ist das unumstrittene Verdienst Schmalenbachs, das Problem des Total- und Periodengewinns herausgestellt und den Weg für eine möglichst richtige Er ­ fassung des Periodengewinns bzw. -Ver ­ lustes aufgezeichnet zu haben. So lapidar aber auch die Forderung, daß der Saldo der Summe aller Aufwendungen und Er ­ träge mit dem Totalgewinn oder Total ­ verlust kongruent (übereinstimmend) sein soll, klingt, so unendlich sind die. Schwie ­ rigkeiten, sie in der Praxis zu verwirk ­ lichen. Theoretisch gesehen kommt es bei ei ­ nem Unternehmen schließlich und endlich nur auf den Totalgewinn oder Totalver ­ lust, der sich am Fnde der Unternehmungs ­ funktion ergibt, an. Genau so, wie es bei der Beurteilung eines Krieges nicht auf die Teilerfolge, sondern auf den endgül ­ tigen Ausgang des Krieges ankommt, müßte doch im wirtschaftlichen Ablauf eines Un ­ ternehmens nur der EnJerfolg maßgebend sein. Klingt das aber nicht so ähnlich, als wenn ein Vater seinem Sohne sagen würde: „Wie oft Du auch eine Klasse wiederholen mußt, ist für mich uninteres ­ sant. Am Ende Deiner neunjährigen Schul ­ zeit aber muß das Abitur stehen.” Damit ergibt sich das Problem der Pe ­ riodenrechnung von selbst. Diese aber kann nur dann einen Aussagewert haben, wenn es sich um gleich große Perioden handelt. Sowohl das Handels- als auch das Steuer ­ recht verlangen die Jahresperiode. Da nun aber die Höhe der Einkommen ­ steuer von der Höhe des ausgewiesenen Gewinnes abhängt, kommt alles auf eine exakte Periodenabgrenzung an S .hweben- de Geschäfte müssen in ihrem Aufwand ­ oder Erfolgscharakter zeitlich richtig ab ­ gegrenzt werden, um einen möglichst rich ­ tigen steuerpflichtigen Gewinn zu erhalten. Daß eine solche Abgrenzung notwendiger ­ weise von subjektiven Momenten stark beeinflußt wird, daß schwebende Geschäfte darüber bewußt geschaffen werden können usw., ist das, was wir Gestaltungsmöglich ­ keit in der Periodenabgrenzung nennen. Sie ermöglichen dem Steuerpflichtigen die Be ­ einflussung des steuerpflichtigen Gewinnes. (Fortsetzung folgt) 2 Schweizer Spitzenfabrikate „PRE CI SA" Additions- und Rechenmaschinen „HERMES" Standard- und Koffer-Schreibmaschinen (4 Mode ls) Unverbindliche Vorführung durch die Generalvertretung Reinhard Schwmdt Saarbrücken 3 Dudweilerstraße 68 TELEFON 8489 Usi HERMES Sie 5keatecqeme 7 nde leih mit: Eröffnung der neuen Theaterspielzeit 1954- 1955 mit Schillers „MARIA STUART* für die Montagsmiete am 27. September 1954; für die Sonntagsmiete am 17. Oktober 1954. Leider müssen wir den Abonnementspreis von 1950 ffrs. auf 2000 ffrs. erhöhen, da die Theaterpreise um ca. 5 % gestiegen sind. Un ­ ser® Erhöhung beträgt nur 2,5 %. Das Abonnement ist demnach in vier glei ­ chen Raten von je 500 ffrs. zu entrichten. Einheitsgewerkschaft Hauptkasse - Kulturabteilung - APFELSAFT TRAUBENSAFT LUDWIG ZINKE Obst-, Gemüse- u. Kartoffel- Grosshandlung BANANENVERTRIEB liefert immer gut und preiswert Fleisch- und Wurstwaren in bester Qualität Fleischwarenfabrik t», Saarbrücken Filialen: Bahnhofstr. 34 (Ecke Dudweilerstr.) Bahnhofstr. 51 (neben Cafe Kiwit) Bahnhofstr. 118 (am Bahnhof) Bahnhofstr. 124 (am Bahnhof) Hergabe von Darlehn und Kredilen KREISSPARKASSE SAARLOUIS Grösstes und ältestes Geldinstitut im Kreise gegründet 1857 Gewissenhafte Annahme Erledigung Hauptzweigstellen in: von Spareinlagen aller Geldgeschäfte DILLINGEN, FRAULAUTERN, BOUS, SAARWELLINGEN, und Geschäftsgeldern SCHMELZ und LEBACH Herausgeber: Verband öffentliche Betriebe und Verwaltungen der Einheitsgewerkschaft, Saarbrücken, Brauerstr, 6—8. Telefon 9033-35. Verantwortlich für den Inhalt: Stephan Wallacher. Druck: Malstatt-Burbacher Handelsdruckerei, GmbH., Saarbr. 5, Parallelste 38, Tel. 1911-1912