September 1950 Seite g „DIE ARBEIT** Die saarländische Die Entlastung auf dem saarländischen Arbeitsmarkt hat sich auch im August fortgesetzt. Sie erstreckte sich nicht, wie in den letzten Monaten, fast ausschließ ­ lich auf die Außenberufe, sondern, ent ­ sprechend den steigenden Produktionszif ­ fern in der Schwereisenindustrie, auch auf zahlreiche industrielle Berufe, besonders die der Eisen- und Stahlgewinnung. Von den 277 173 (Vormonat 275 478) be ­ schäftigten Arbeitnehmern waren 226 172 Männer und 51 001 Frauen. Die Lage in den einaelnen Wirtschafts ­ zweigen und Berufsgruppen: Landwirtschaft: Der Bedarf an landwirtschaftlichenFach- Und Hilfskräften ist unverändert groß. Ver ­ mittlungen konnten nur in geringer Zahl vorgenommen werden. Saarländische Kräfte waren, nur vereinzelt für die Land ­ wirtschaft zu gewinnen. 30% Lohnerhöhung in einer englischen Baumwollspinnerei. Bei einer Firma in England konnte dieser erstaunliche Erfolg durch eine vorbildliche Zu ­ sammenarbeit von Arbeitgeber und Arbeitneh ­ mer erzielt werden. Ausschlaggebend war die Durchführung eines Produktionsplanes, dessen Hauptprodulcte folgende waren: Erstellung neuer Werkstätten und Ge ­ bäude der durch den Krieg zerstörten Fa ­ brik, Aufstellung neuer Maschinen, Einbau automatischer Wehstühle^ zusätzliche Personalcinstellungen, und nicht zuletzt Mitbestimmung der Arbeitnehmer bei der Planung und Durchführung verbesserter Arbeitsmethoden. Es galt also, einen Beweis dafür zu erbrin ­ gen, daß in der Baumwollindustrie ebenso gün ­ stige Arbeitsbedingungen und -Verhältnisse ge ­ schaffen werden können wie in jedem ande ­ ren Industriezweig. Besonders muß das große Verständnis und Interesse des Arbeitgebers und seiner Geschäfts ­ führung hervorgehoben werden, das den Be ­ langen der Arbeiter in jeder Weise entgegen ­ gebracht worden ist. Die Schaffung einer Werkskantine, eines Kinderheims und einer Fortbildungsschule gehören hierher, wie auch die bevorzugte ärztliche Betreuung und andere sozial-fortschrittliche Einrichtungen. Die Folge dieser Maßnahmen war eine Stei ­ gerung der Leistung von 70 v. H. je Mann und je Schicht, sogar auf 120 v. H. je Mann hoi deu iuchki'äften. ^ • v (Welt der ; Arbeit) Die Waschmaschine in der Tüte Garantiert unschädlich, kein Soda, kein Chlor. Arbeitsmarktlage Bergbau: Die angestrebte Verminderung der Be ­ legschaft im Saarbergbau hat sich im Be ­ richtsmonat zahlenmäßig nicht stark aus ­ gewirkt, weil der natürliche Abgang zum Teil durch die Einstellung von Berglehr ­ lingen ausgeglichen wurde. Eissnerzeugende Industrie: Die Beschäftigungslage m der Hütten ­ industrie hat eine wesentliche Besserung erfahren. Insgesamt ist die Zahl der bei Hütten beschäftigten Arbeitskräfte um 440 gestiegen, wobei an dieser Erhöhung der Belegschaft alle Hüttenbetriebe beteiligt waren. Eisen- und metallverarbeitende Industrie: Insgesamt hatte die Metallindustrie ei ­ nen Zugang von 263 Arbeitskräften (davon 35 Frauen) zu verzeichnen. Besonders gün ­ stig ist die Beschäftigungslage bei den Montage- und Stahlbaufirmen. Chemische Industrie: Die Beschäftigungslage in der che ­ misch-pharmazeutischen Industrie ist, bedingt durch den kleinen saarländischen Absatzmarkt, unbefriedigend. Lediglich die Seifenindustrie konnte einige Neuein ­ stellungen vornehmen. Industrie der Steine und Erden: Die baustofferzeugende Industrie ist noch voll beschäftigt Ein nennenswerten Bedarf an Fach- und Hilfsarbeitern liegt nicht mehr vor, weil der größte Teil der Arbeit und Recht: Betriebe bereits seit Mai voll beschäftigt ist und die heutige Kreditlage ihnen kaum die Möglichkeit zur Finanzierung von neuen Fabrikationsbauten gibt. Der dringende Bedarf an Fach- und Hilfsarbeitern ist bei den Hartsteinwerken und den Kalkwerken unverändert hoch ge ­ blieben. Holz- und Schnitzstoffgewerbe: Die Zahl der Beschäftigten im Holz- und Schnitzstcffgewerbe ist um 106 gestiegen. Die Bau- und Möbelschremereren verfügen über gute Auftragsbestände und kündig ­ ten einen noch größeren Bedarf an Fach ­ kräften an. Die Sägewerke können zur Zeit,ihre Ka ­ pazität nicht voll ausnützen, weil in der Rundholzbeschaffung immer noch Schwie ­ rigkeiten bestehen. Bekleidungsgewerbe: Im Bekleidungsgewerbe erhöhte sich im Berichtsmonat die Zahl der Beschäftigten um 114. In der Wäscheindustrie zeigte sich vor allem ein Bedarf an Bandnäherinnen und Büglerinnen, Auch die Kletderfabriken forderten Maschinennäherinnen an. Bei den Maßschneidereien liegt nur ein geringer Bedarf an Fach- und Hilfskräften vor. Die Schuhindustrie hat einen günsti ­ gen Beschäftigtenstand; der Facharbeiter ­ mangel bestehst jedoch weiter. Bau- und Baunebengewerbe: Die Bautätigkeit hat im August noch leicht zugenommen Die Zahl der gemel ­ deten offenen Stellen ist noch gestiegen. Besonders für den Straßen- und Gleisbau wurden erhebliche Kräfteanforderungen gemeldet Überstunden waren der Anlab Der Former B. war von seinen Arbeits ­ kollegen zum Betriebsratsvorsitzenden ge ­ wählt worden, und zwar hatten ihm 17 von 19 Beschäftigten dazu ihr Vertrauen aus ­ gesprochen. Aber nach zwei Monaten sei ­ nes Wirkens wurde der Betriebsrats Vor ­ sitzende fristlos entlassen. Die Beklagte, eine Gießerei, führte vor dem Arbeitsgericht dazu aus, daß B. nicht die „geeignete Form“ gefunden habe, um die Wünsche der Arbeitskollegen gegen ­ über dem Betriebsinhaber durchzusetzen. Er sei stets so aggressiv, daß der Chief sich außerstande sähe, noch weiter mit B. zusammenzuarbeiten, so habe dieser z. B. dem Chef mit der Faust gedroht. Das Arbeitsgericht ließ sich diese Aus ­ einandersetzung in allen Einzelheiten be ­ richten und hörte dazu drei Zeugien. Da ­ nach hatte sich folgendes zu getragen: An einem Samstag bemerkte der Betriebsrats ­ vorsitzende zwei Kollegen, die Ueberstun- den machten. Er fragte daher den .Be ­ triebsinhaber, warum das geschehe und warum er davon nichts wisse. Ein Wort gab das andere, und dann kam jene Sze ­ ne, um die es dem Arbeitsgericht vor al ­ lem ging. Mit drohend erhobener Faust sollte der Betriebsratsvorsitziende gegen seinen Chef vorgegangen sein. Die Zeu ­ gen bestätigten, daß es bei der Unterre ­ dung heftig herging. Von einer Tätlichkeit des Betriebsrats Vorsitzenden gegen den Chef aber könne keine Rede sein. B. hätte zwar den Arm gehoben — aber nur, um auf die danebenliegende Gießerei zu zei ­ gen, in der die Ueherstunden gemacht wurden. Der Kläger meinte dazu, daß er viel ­ leicht etwas zu heftig gewesen sei, aber e3 habe sich bei dieser Auseinanderset ­ zung eine schon lang zurückgehaltene Er ­ bitterung Luft gemacht. Wiederholt hatte er als Betriebsratsvorsitzender den Ein ­ druck, daß der Arbeitgeber nicht seinen sozialen Verpflichtungen gegenüber der Belegschaft nachkomme. Das Arbeitsgericht konnte m dem Vor ­ fall, der zur fristlosen Entlassung des Be ­ triebsratsvorsitzenden führte, keine Tät ­ lichkeiten oder groben Beleidigungen des' Betriebsratsvorsitzenden gegenüber dem Arbeitgeber sehen. Es kam zu einer Einigung der Parteien. In dem Vergleich war der Satz bemer ­ kenswert, daß „der Kläger wie auch der Beklagte sich bereit erklären, die Ver ­ handlungsform in Zukunft so zu wählen, daß diese irgendeine Verletzung gegen ­ einander ausschließt“. ^Bciefkastm Kl., Lebach. In Württemberg-Baden «ind vor kurzem die Stundenlohntarife für Landarbeiter ura 10 bis 20 Prozent, die Monatslöhne mit Kost und Wohnung ebenfalls um 20 Prozent heraufgesetzt worden. Der Stundenlohn eines landwirtschaft ­ lichen Facharbeiters beträgt jetzt 77 Pfennige. Mo. J., Wallerfangen. Die Anfänge der Uhr ­ macherei im Schwarzwald liegen im 17. Jahrhun ­ dert. Ulm das Jahr 1640 sollen die Gebrüder Kreutze im alten Glashof bei Waldau auf der Rödeck die erste Schwarzwälder Uhr gebastelt haben, aber geschichtlich verbürgt ist das nicht. Der Dreißigjährige Krieg hat die beweiskräftigen Spuren verwischt. V. A. Der Schulbesuch für die Lehrlinge ist Pflicht, und zwar einmal jede Woche, solange die Lehrzeit dauert Bei Anlernlingen, wo die Lehrzeit unter drei Jahren liegt, ist dennoch die Berufsschulpflicht drei Jahre. 200, Saarbrücken. Untersuchungen in den USA. ergaben, daß eine Frau bei ihrer täglichen Haus ­ arbeit durchschnittlich 1000—1500 Schritte in der Stunde macht Eine Verkäuferin macht in der Stunde 2700—3500 Schritte. Das geht also in acht Stunden über die 20-km-Grenz«. Kr., Hcnweiler. Die Imperial Tobacco Compa ­ ny, eine der größten englischen Tabakgesell ­ schaften, verzeichnete im letzten Geschäftsjahr fast 10 Millionen Pfund Sterling Nettoprofit Rund 7 Millionen Pfund wurden an die Aktionäre aus- geschüttet 22, Werbeln. In den Vereinigten Staaten baute man in den ersten vier Monaten dieses Jahre« insgesamt 390 000 Häuser. Gegenüber der glei ­ chen Zeit im Vorjahre erhöhte sich die Bautätig ­ keit um 53 Prozent 9Cää die Qetaet^schaftssendmqeH! Sonntag: 12.40 Die Einheitsgewerkschaft spricht! (Radio Saarbrücken) Montag: 19.30 Die Gewerkschaft ruft — (Bayeri ­ scher Rundfunk) Dienstag: 6.15 Für die berufstätige Frau (Bayern). 7.20 Aus Arbeit und Beruf (Südwestfunk) 18.00 Mensch und Arbeit (Südfunk). 18.15 Gewerkschaftsfunk (Hessischer Rundfunk). 18.50 Gewerkschaftssendung (Bremen). Donnerstag: 21.00 Die Stimme der Gewerkschaften (Südwestfunk) Freitag: 13.00 Die Arbei’er-T.ibüne (Südwestfunk) Samstag: 18.00 Aus der Welt der Arbeit (NWDR) 18.00 Mensch und Arbeit (Südfunk) Wie berechne ich Ein Beamter auf Lebenszeit, der in den Ruhestand versetzt wird, erhält Ruhege ­ halt. Das Ruhegehalt wird auf der Grund ­ lage der ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge und der ruhegehaltsfähigen Dienstzeit be ­ rechnet. 1. Ruhegehaltsfähige Dienstbezüge sind: a) das von dem Beamten zuletzt bezo ­ gene Grundgehalt, b) der Wohnungsgeldzuschuß nach Lohn ­ zone IL c) widerrufliche Zulagen. Daneben werden noch Frauengeld, Kin ­ derzulagen und Lohnzulagen, gewährt, II. Ruhegehaltsfähige Dienstzeit, ,1. Ruhegehaltsfähig ist die Dienstzeit des Beamten vom Tage seiner ersten Ernen ­ nung an. Unberücksichtigt bleibt jedoch die Zeit a) einer Beurlaubung ohne Di|enstbezüge b) vor Vollendung des 27. Lebensjahres c) für die eine Abfindung oder ein Ue- bergangsgeld aus öffentlichen Mit ­ teln gewährt worden ist. 2. Ruhegehaltsfähig ist auch die Zeit, m der ein Beamter vor seiner Ernennung nach" Vollendung des 27. Lebensjahres a) im Dienste der Wehrmacht oder im Vollzugsdienst der Polizei gestanden hat, b) Angehöriger des Reichsarbeätsdien- stes gewesen ist, 3, Die Zeit eines Kriegsdienstes in der Wehrmacht oder die Zeit einer Kriegs ­ gefangenschaft wird, auch wenn sie vor Vollendung des 27. Lebensjahres liegt, in gleicher Höhe angerechnet wie bei Angehörigen der Wehrmacht. Für je ­ den Krieg, an dem ein Beamter teilge ­ nommen hat, wird zu der wirklichen Dauer der Dienstzeit ein Jahr, das so ­ genannte Kriegsjahr, hinzugerechnet. Für die Hinzurechnung von Kriegsjahren: kommt nur die Zeit vom 1. 8. 1914 bis 31. 12. 1918 m Betracht, Die während dieser Zeit im öffentlich-rechtlichem Beamtem« Verhältnis oder im Militärdienst tatsäch ­ lich verbrachte Zeit erhöht sich um die HäUfce dieser Zeit. Mit der Hälfte wt mein Ruhegehalt ? sie auch dann anzurechnen, wenn sie vor dem 27. Lebensjahre liegt, Hiernach erfoLgt also eine Umrechnung wi;e folgt: a) War der Beamte vom 1. 8. 1914 bis 31. 12. 1918 als Soldat im Kriegsge ­ biet, dann werden ihm fünf Kriegs ­ jahre neben seinen Dienstjahren an ­ gerechnet. b) War der Beamte z. B. vom 1. 6.1916 bis 25. 3. 1917 im Kriegsgebiet, dann wer ­ den ihm die Jahre 1916 und 1917 als Knegsjahre angerechnet, die Zeiten vom 1. 8. 1914 bis 31. 12. 1915 und vom 1. 1. 1918 bis 31. 12. 1918 zusätzlich zur Hälfte (die Zeit vom 26. 3. 1917 bis 31, 12. 1917 darf, da 1917 als Kriegsjahr zählt, nicht noch einmal zur Hälfte zusätzlich angerechnet werden). 0) War der Beamte nicht zum Kriegs ­ dienst eingezogen und wurde er auch nicht im Kriegsgeblet verwendet, dann wird ihm die Zeit vom 1. 8. 1914 bis 31. 12. 1918 nur li/^fach, das sind 2 Jahre 76 Tage zusätzlich, angerech- net. Ob und wie weit die Zeit von 1939 bis 1945 als Kriegsjahre angerechnet wird, ist noch nicht entschieden, 4. Die Zeit, während der ein Beamter nach Vollendung des 27. Lebensjahres im pn- vatrechtlichen Vertragsverhältnis, im Dienste des Staates oder anderer Kör ­ perschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts ununterbrochen hauptsächlich eine in der Regel einem Beamten obliegende entgeltliche Be ­ schäftigung wahrgenommen hat, kann als ruhegehaltsfähige Dienstzieit berück ­ sichtigt werden. Darüber hinaus wird die nach vollen ­ detem 17. Lebensjahr im Arbeite rver- hältrns zurückgelegte Dienstzeit — bei Telegraphenbauhandwerldsrn und -ar- beitem nach vollendetem 22. Lebens ­ jahre — angerechnet, soweit sie 10 Jahre übersteigt. Da» Ruhegehalt beträgt mindestens 3S v. H. der ruhegehaltsfähigen Dfenstbe- sttg». E« erhöht sich bei den Beamten a) des einfachen und mittleren Dienstes nach jedem der ersten 15 vollen Jahre, b) des gehobenen Dienstes nach zwei ruhegehaltsfähigen Dienstjahren und m den folgenden 15 vollen Jahren, c) des höheren Dienstes nach drei ruhe ­ gehaltsfähigen Dienstjahren und in den folgenden 16 vollen Jahren die ­ ser Dienstzeit um je 2 v. H.„ in den folgenden vollen Jahren dieser Dienstzeit um je 1 v. H„, höchstens bis 80 v. H. der ruhegehaltsfähigen Dienstzeit. Nach dem Ende des Mo- als Beamter = 1. 10. 1913 — 30. 9. 1950 Kriegsjahre — als Arbeiter = 1.1. 1902—30. 9. 1913 = 11 Jahre 273 Tage ab 10 Jahre — Tage zusammen nats, in dem dar Beamte das 65. Le ­ bensjahr vollendet hat, beträgt das Ruhegehalt höchstens 75 v. H. der ruhegehaltsfähigen Dienstzeit. Die vorstehenden Ausführungen sollen an Hand einiger Beispiele erläutert werden. Beispiel 1: OPS Schank, geb. 15. 9. 1885,, tritt am 1. 10. 1950 in den Ruhestand. Eingetreten am 1. 1. 1902 als Aushelfer (Postfacharbeiter), am 1. 10. 1913 in das Beamten Verhältnis übernommen, Kriegsdienst vom 1. 8, 1914 bis 31, 12. 1918. Die ruhegehaltsfähige Dienstzeit beträgt hiernach: = 27 Jahre — Tage 5 Jahre 1 Jahr 273 Tage 33 Jahre 273 Tage Da nur volle Jahre angerechnet werden, ergibt sich eine ruhegehaltsfähige Dienst ­ zeit von 33 Jahren. Das Ruhegehalt be ­ trägt mithin 35 -j- 15 X 2 = 30 -f- 18X1 = 18 === 83 oder höchstens 80 v. H. der ruhe ­ gehaltsfähigen Dienstzeit. OPS Schank i vollendet am 14. 9. 1950 das 65. Lebens ­ jahr, so daß er ab 1. 10. 1950 nur 75 v. H, als Beamter = 1.1. 1931 — 30- 9. 1950 als Arbeiter (vom vollendeten 22. Le bensjahr) 10 . 3. 1922 — 31. 12. 1930 = ab 10 Jahre zusammen Die ruhegehaltsfällige Dienstzeit beträgt mithin 3f> J- 15 x 2 “ 3° 4 X 1 =f 4 = 69 v. H. der ruhegehaltsfähigen Di/enst- bezüge. Beispiel 3; OPI. Klär, geboren am 5. Ruhegehalt erhält. Beispiel 2: TLA Früh, geboren am 10. 3. 1900, tritt am 1. 10. 1950 in den Ruhe ­ stand. Eingetreten am 1- 4. 1918 als Tele ­ graphenarbeiter, am 1. 1. 1931 als TLA planmäßig auge- s teilt. Die ruhegehaltsfähige Dienstzeit beträgt: = 19 Jahre 273 Tage 8 Jahre 297 Tage 19 Jahre 273 Tage 9. 1893,, tritt am 1. 11- 1950 in den Ruhe ­ stand. Eingetreten am/ 1. 1. 1912 .als Be ­ amter, Kriegsdienst vom 5. 10. 1914 bis 15. 2. 1917. Die ruhegehaltsfähige Dienstzeit beträgt« als Beamter = 5. 9. 1920 — 31. 10.1950 Kriegsjahre 1914/15/16/17 = Kriegszeit 1. 1. 1918 — 31. 12. 1918 » 365 X V» =» da» sind 34 Jahre. Da» Ruhegehalt beträgt demnach 35 -f-' 17X1 « 34 -f- 17X1 =»17-86 oder höchstens 80 v. H. der ruhe/gehaltsfähigiea Dienstzeit. 30 Jahre 57 Tage 4 Jahre —- Jahre 183 Tage 34 Jahre 240 Tage Es dürfte hiernach jedem Kollegen mög ­ lich sein, »eine ruhegehaltsfähige Diene»» zeit und »ein Ruhegehalt zu berechnen»