Reiz. R i a m wao ApV. ~r-zi i ORCRH DER EINHEITSGEltlERHStHflfTEH DER ARBEITER, RNGESTELLTEN UND RERIRTEN 5, fahrgang Saarbrücken, 10, August 1950 Nr. 15 Kampf um den Mindestlohn Die Arbeiten der fianz. Kollektiv Vertragskommission — Gewerkschaftsvertreter einigten sich auf 17 500.- Frs. — Vor weiteren Auseinandersetzungen Zu den Verhandlungen der Obersten Kol- lektivvertragskomimssion in Paris, die für Lohnverhandlungen an der Saar von Be ­ deutung sind, nachstehend ein sehr auf ­ schlußreicher Korrespondenzbericht, Die aus Vertretern der Unternehmer, Handwerker, Angestellten und Arbeiter bestehende „Oberste Kollektivvertrags- Xommission“ ist es trotz drei Mo- tmate dauernder Verhandlungen nicht gedungen, sich auf einen Vor ­ schlag zu einigen, dem alle interes ­ sierten Kreise ihre Zustimmung hätten ge ­ ben können. Die Hauptschuld am Mißlin ­ gen der Ve handlungea trifft die Unterneh ­ mer. Welche Direktiven sie ihren Vertre ­ tern gegeben hatten und von welchem Geist sie beseelt sind, das ließ sich aus den Erklärungen des Präsidenten eines Unternehmerverbandes erkennen, der die ­ ser Tage ohne mit den Wimpern zu zucken die Meinung vertrat, ein Arbeiter brauche sich nur alle fünf Jahre einen neuen An ­ zug anzuschaffen, da er ja mit getragenen Kleidern in die Fabrik gehen könne und seine ganze Lebensweise zwinge ihn nicht, „unerfüllbare“ Ansprüche zu erhe ­ ben. In Gewerksschaftskreisen gab mau dem Mann zu verstehen, daß seine Worte eine Beleidigung der Arbeiterschaft dar- «tellen. Nebenher bemerki fuhr er, nach ­ dem er vor Vertretern der Presse sein© Weisheit zum besetn gegeben hatte, in einem funkelnagelneuen Wagen davon. Die französischen Unternehmer haben yorgeschlagen, den garantierten Mindest ­ lohn für emen ungelernten Arbeiter mit 12 200 Franken festzusetzen. Die Gewerk- schaftsorganisationen hatten Summen zwi ­ schen 17 000 und 21000 Franken vorge- schlagen und die Vertreter der Handwer ­ ker 14 000 Franken. Guy Moliet hatte vor seiner Ernennung zum Minister für euro ­ päische Angelegenheiten während seiner Bemühungen um die Regierungsbildung davon gesprochen, daß man das Mindest ­ einkommen auf 16 000 Franken festsetzen müsse. In den letzten Tagen haben sich nun die Vertreter der Arbeiterschaft auf einen Betrag von 17 500 Franken geeinigt. Darunter wollten sie auf keinen Fall mehr gehen. In. der letzten Sitzung der Kommission kam es nochmals zu heftigen Auseinan ­ dersetzungen, Die Unternehmer gaben nicht nach. Da die Unternehmerverbände mit den Handwerkern in der Komnussio.1 das Uebergewicht haben, wurde der Vor ­ schlag der Gewerkschaftsvertreter abge ­ lehnt. Die Regierung, die nun die Entschei ­ dung treffen muß, hätte gewünscht, daß es zu einer Einigung gekommen wäre, ins ­ besondere deshalb, weil sie jetzt von sich aus nochmal die ganzen Berechnungen anstel'Ien muß, wobei sie nicht ganz ob ­ jektiv bleiben kann, da sie ja selbst in gewissem Sinne — soweit es die natio ­ nalisierten und staatlichen Betriebe an- geht — „Unternehmer“ ist. Ob sich nach diesem Scheitern der Ver ­ handlungen die Lohnkämpfe wieder neu entwickeln und neue Streiks entfacht wer ­ den, läßt sich nicht vorausseheix Von Er-- folg können Streiks — darüber sind sich alle Gewerkschaftsvertreter einig — nur dann sein, wenn man sie gemeinsam durchiührt. Im Augenblick ist aber mit solchen Aktionen noch nicht zu rechnen. IV. Dffentl. Betriebe zu wichtigen Tagesfragen Auf einer Versammlung der „Fach ­ gruppe Arbeiter“ im öffentlichen Dienst innerhalb der Einheitsgewerkschaft, Orts ­ gruppe Saarbrücken, die am 24. Juli im „Keglerheim“ stattfand, kam es zur Klä ­ rung verschiedener wichtiger Fragen, ln (der nachstehenden einstimmig angenom ­ menen Resolution sind die wesentli ­ chen Punkte kurz zusammengefaßt. „Die am 24. Juli 1950 im .Keglerheim“ Saarbrücken versammelten Arbeiter der Stadr Saarbrücken sind zutiefst entrüstet Tmd erbittert, daß die vor 10 Tagen den Gewerkschaften zugesagte Lohnerhöhung bisher nicht in die Tat- umgesetzt worden ist. Sie vermissen ferner eine angemes ­ sene Angleichung des Urlaubs an denje ­ nigen der übrigen Bediensteten des Staa ­ tes und der Gemeinden und die Sicherung des Lebensabends der im öffentlichen Dienst beschäftigten Arbeitnehmer. Sie fordern von der Verbandsleitung, sofort die notwendigen Maßnahmen zu ergrei ­ fen, um ( 1. die Auszahlung der 20prozentigen Lohnerhöhung zu sichern, 2, die Gleichstellung im Urlaub mit den Beamten und Angestellten zu verwirk ­ lichen und 3. als Altersversorgung eine Regelung zu fordern, die jedem Bedien steten dis Möglichkeit bietet, auch im Alter an ­ ständig zu leben. Hierbei ist vor al ­ len Dmgen der Unterschied in der Be ­ handlung der Hinterbliebenen der In- vaiidenversicherungs- und AngesteU- lenversicherungspflichtigen zu besei ­ tigen. Darüber hinaus fordern sie, daß die Re ­ gierung wirksame Maßnahmen ergreift, tum die Preissteigerungen, die jeder Lohn ­ erhöhung sowohl im Zeitpunkt wie in der Höhe vorausgehen, zu verhindern, damit »licht jede Erhöhung der Bezüge im voraus StTusonsch gemacht und als Verhöhnung des arbeitenden Menschen angesehen werden kann.“ Der Fachgruppenvorsitzende Koll. Sä« mann verlangte, daß die in Verhandlun ­ gen der Gewerkschaften mit Regierungs- Vertretern zugesagte Lohnerhöhung von 20 Prozent ab 1. Juli bei der kommen ­ den Lohnauszahlung auch ausgezahlt werde Weiter forderte der Verband grund- eätzlfch die Einführung einer gleitend'e/ii Lohnskala, um Preiserhöhungen sofort be ­ gegnen zu können. Für die Arbeitnehmer- iSchaft der G smeindein müßte ebenfalls wiei iür die anderen Arbeitnehmer ein Ee- triebsrätegesetz mit Mitbestimmung und ein. Tarifvertragsgesetz in Betracht kom ­ men, damit auch sie mit Lust und Liebe ihre Arbeit ira Interesse der Allgemein- heit verrichten könnten. In der Urlaubsfrage wurde eine Angleichung zwischen den Arbeitern, An ­ gestellten und Beamten gefordert Sehr dringlich sei eine ne^e Regelung der Rentenansprüche. Die Pensio ­ nen seien durchweg zu gering. Es gäbe zwar, z. B. m Saarbrücken, Rsnteüzusätze« aber ohne Rechtsgrundlage. Eine einheit ­ liche Zusatzversorgung bezw. Altersver ­ sorgung für alle Gemeindearbeiber im Saarland müsse eingeführt werden. Die Regierung müsse dafür ausreichende Mit ­ tel zur Verfügung stellen. Die so oft be ­ tonte Einheit zwischen Arbeitern, Ange ­ stellten und Beamten werden dann Tat ­ sache werden, wenn die berechtigten For ­ derungen erfüllt sind. Die Diskussion zu dem Thema stand gleichsam unter dem Motto: „Arbeiterin Not!“ Die vielfachen Preiserhöhungen der letzten Jahre wirkten sich dahin aus, daß (Fortsetzung Seite 2) Aus dem J-nhah: Leon Jouhaux zum „Appell von Stockholm“ Soziale Betreuung im Saarland tohnvereinbarung im Transportgewerbe Gesetz über Tarifverträge und Schlichtungswesen Kamerad schaftshilfe Der junge Gewerkschaftler Volksfürsorge und Gewerkschaft Eiichergilde Gutenberg Theafergemeinde teilt mit I.T.F.-Kongreß in Stuttgart Teilnahmeder Delegation des I.V. Eisenbahn- Fassung wichtiger Beschlüsse 1 Unter dem Zeichen des Kampfes für Frei ­ heit und Menschenwürde tagte in der Zeit vom 21. bis 29.7.1950 in Stuttgart der 21. Kongreß der internationalen Transportar ­ beiterfederation. Zum ersten Male seitdem Jahre 1924, als die Delegierten der 1TF in Hamburg zusammenkamen, fand der Kon ­ greß wieder auf deutschem Boden statt. Selten wurde einem Gewerkschaftskon ­ greß solche Bedeutung beigemesssn wie diesem in Stuttgart. Nicht nur die Trans ­ portarbeitergewerkschaften der Welt wa ­ ren vertreten, sondern auch die verschie ­ densten Regierungen, Militärbeauftragte und Behörden hatten ihre Vertreter als Be ­ obachter entsandt. Neun Tage war Stuttgart die Stätte, in der die Völker aller Nationen w gemein ­ samer kameradschaftlicher Arbeit die Menschheit interessierenden Probleme be ­ handelte. Stuttgart, eine Stadt, die eben ­ falls durch den u nglückseeiigen Krieg schwer gelitten hat, hat den ausländi ­ schen Gäsle.i und Delegierten «inen wahr ­ haft brüderlichen Empfang gegeben. Wer Stuttgart im Jahre 1945/47 gesehen hat, kennt sich heute nicht mehr aus. Die schwäbischen Arbeiter haben dank ihres Fleißes eins neue Stadt aufgebaut. Beim Betreten der Stadt bekommt man den Ein ­ druck, daß hier der Krieg ohne Zerstö ­ rung vorbeigezogen sei. Dem war nicht so. Stuttgart war in Asche gelegt wie alte übrigen Städte Deutschlands, doch der Fleiß der Stuttgarter Arbeiter hat die Trümmer beseitigt und der Stadt ein neues Kleid angelegt. Die Stadt, die in einer Tal ­ mulde liegt, kann mit Recht mit seinen vielen Grünanlagen und den umwaldeten Höhen die grüne Stadt Deutschlands ge ­ nannt werden. Hotte dieser wunderbar schöne Anblick der Stadt die Delegier ­ ten. der Welt bereits überrascht, so hatte der Empfang nicht nur durch die Behörde und die Stadt, sondern auch die Anteil ­ nahme der Stuttgarter Bevölkerung durch Ihr freundliches und entgegenkommen ­ des Wesen die Delegierten m Erstaunen versetzt. Die Delegierten aller Nationen fühlten sich sofort zuhause. Vergessen war der einst von Kriegstreibern geschür ­ te Haß unter den Völkern. Altes ging in einer gemeinsamen Familie auf. Diese enge' Verbundenheit der Völker untereinander kam auch in der späteren Diskussion auf dem Kongreß zum Ausdruck. Es gab kei ­ nen Delegierten, der nicht in der Diskus ­ sion seine Bewunderung über den Fleiß der deutschen Arbeiter und den freundli ­ chen Empfang zum Ausdruck brachte. Ganz besonders dankten sie dem deut ­ schen Eisenbahner- und Transportarbei ­ terverband, der nichts versäumt hatte, den Delegierten bei ihrer harten Arbeit den Fünfzig Millionen protestieren gegen Korea Das Mitteilungsblatt des Internationalen Bundes Freier Gewerkschaften schreibt über den Ueberfail auf Südkorea: Der Internationale Bund Freier Gewerk ­ schaften hat im Namen von 50 Millionen demokratischer Gewerkschaftler der gan ­ zen Weit aufs heftigste gegen den flagran ­ ten und rechtswidrigen Angriff auf Süd ­ korea protestiert. Zur gleichen Zeit begrüßt der IBFG diel Maßnahmen des Sicherheitsrates der Ver ­ einten. Nat o ei c«;ei eieren bewaffn e e l Angriff und für die Wiederherstellung des Friedenszustandes in Korea. Wir sind überzeugt, daß diese Maßnahmen der Ver ­ einten Nationen die aufrichtig© Unterstüt ­ zung aller freien demokratischen Gewerk ­ schaften finden werden, die zweifellos auch jetzt, wie schon in früheren Fällen, Kundgebungen sogenannter Friedensorga ­ nisationen abtehnen werden, welche kein anderes Ziel haben, als di© berechtigten VerteidigungsmaßRahrnen demokratischer Völker zu sabotieren. Die überwiegende Mehrzahl der Arbeiter, insbesondere der Transportarbeiter, cm die solche Aufrufe gerichtet sein werden, hat bereits erkannt, daß dadurch nur ein kaum zu verhehlen ­ der Versuch gemacht werden soll, die Auf ­ stellung einer fünften Kolnne für totalitäre 1 Angriffszwecke zu mobilisieren. Damit wird der neueste Schritt eines vorher festgeiegten Plans klar, den totali ­ tären Einflußbereich mit militärischen Mit ­ teln auszudehnen. Was immer die Gründe für einen Streit zwischen Nord- und Süd ­ korea sein mögen, glauben wir, daß dte Organisation der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens und eine fried ­ liche Lösung der Streitigkeiten zweckent ­ sprechend gehandelt hat und daß sie sich des Vertrauens aller friedliebenden Men ­ schen der Welt erfreut. In der festen Ueberzeugung, das die Schritte, die von den USA, England und anderen Mitgliedstaaten der Vereinten. Nationen unternommen wurden, geeignet sind, den Frieden in Korea wisderherzu- stellen sowie Würde und Ansehen der Vereinten Nationen zu heben, fordern wir die Gewerkschaften alliier Länder auf, die ­ se Maßnahmen uneingeschränkt zu un ­ terstützen. Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Die ganze Stadt hatte Festschmuck an ­ gelegt. Zum ersten Male seit Bestehen unseres kleinen Saarlandes wehte auch die Saarflagge friedlich unter den Fahnen der übrigen Nationen auf deutschem Bo ­ den. Die Saar hat ihre Anerkennung ge ­ funden. Das bewies auch, daß bei der Wahl des Generalrates der Kollege Weiter als Leiter der Saardelegation auf Vor ­ schlag des stellvertretenden Generalse ­ kretärs der ITF, Kollege Tofahm, ein ­ stimmig in den Generalrat gewählt wurde. Bei drückender Hitze bis zu 30 und mehr Grad, saßen die Delegierten von morgens 9 bis abends spät im Kongreßsaal, der in. Cannstatt lag, und diskutierten über Pro ­ bleme, die für alle Transportarbeiter der Weit von entscheidender Bedeutung sind, Auf Einladung der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands und der Trans ­ portarbeiterorganisation wurde der Kon ­ greß am Donnerstag, dem 27. 7. 1950 unter ­ brochen und den Delegierten die Möglich ­ keit gegeben, in einem Sonderzug durch das schöne Neckartal zum Bodensee za fahren. Die übrigen Tage waren angefüllt mit Arbeiten, in denen 8 verschiedene Tages ­ ordnungspunkte behandelt wurden. Die wichtigsten davon, neben der Hilfsaktion für Südkorea und Maßnahmen gegen den Aggresseur friedliebenden Völkern gegen ­ über waren die Einführung der 40-Stun- denwoche, Beseitigung der Dienstdauer ­ vorschriften, strenge Ueberwachung des Transportwesens, die Schaffung eines europäischen Verkehrsamtes und zuletzt die Schaffung von Gebietsorganisaticnen, Der IV. Eisenbahn hatte den Kolllegeti WELTER bereits in seiner Sitzung am 19. 7. 1950 beauftragt, dem Kongreß den Vor ­ schlag zu unterbreiten, die gewerkschaft ­ lichen Organisationen, ganz besonders Deutschland, Frankreich, Saarland und die Beneluxstaaten enger zusammenzufas- sen. Im Namen der saarländischen Eisen ­ bahner verlangt er die Einführung der 40- Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich sowie die sofortige Beseitigung der Dienstdauervorschriften. Einstimmig wur ­ den auch dem entsprechende Entschlie ­ ßung angenommen und die Leitung der internationalen Transportarbeiterfedera- tion beauftragt, sich mit dem internationa ­ len Arbeitsamt in Verbindung zu setzen, um die notwendigen Schritte in den ein ­ zelnen Ländern zu unternehmen. Auch zur Schaffung eines europäischen Ver ­ kehrsamtes sowie zur Bildung von Ge ­ bietsorganisationen, gaben die Delegier ­ ten in einer Entschließung Ihre Zustim ­ mung. Die Zustimmung zur Schaffung von Gebietsorganisationen hat dem Wunsch der Einheitsgewerkschaft Saar Rechnung getragen. Es ist ein weiterer Schritt zur engeren Zusammenarbeit der europäi ­ schen Gewerkschaften, die eines Tages in einer einheitlichen europäischen Ge ­ werkschaft aufgehen, wird. Es wird aus ­ serdem ein weiterer Schritt sein zur Schaffung dar vereinigten Staaten von Europa, das der Menschheit den Frieden und die Freiheit sichert und die Voraus ­ setzung gibt, den Wohlstand zu schaffen. Der neugewählte Exakutivausschuß, za dem der Kollege Brachi (Schweiz) als 1. Vorsitzender und der Kollege Becu (Eng ­ land) als Generalsekretär und der Kol ­ lege Tofahm (Belgien) als sein Stellver ­ treter einstimmig gewählt wurden, ergibt die Garantie, daß die gefaßten Beschlüsse; in die Tat umgesetzt werden. Auch der Kollege Jahn, der Vorsitzende der deut ­ schen Eisenbahnergewerkschaft, wurde in den Exekutivausschuß gewählt. Die 63 vertretenen Organisationen, die über 3 300 000 Mitglieder von 5 300 000 der ITF angeschlossen, wählten sich einen Generatrat aus 34 Kollegen. Der Kongreß, der Samstag, den 29 7. 1950 seinen Abschluß hatte, ist ein weite ­ rer Markstein in der Geschichte der Ar ­ beiterbewegung und wird mit die Voraus ­ setzungen schaffen, in einem verenden Europa, dein Frieden der Welt zu sichern, V