12 Die Möglichkeitserwägung. die Embryologie als Geschehnis von der Anwesenheit von Sauerstoff —(ob stets ?) — „abhängig“. Was die realen Abhängigkeiten angeht, so ist in den vier „Induktions“regeln J, St. Mill’s, die bekanntlich in Anweisungen F. Bacon’s ihren Vorläufer haben, alles wesentliche gesagt, namentlich so weit es das Experi- ment, das heißt die bewußte, wenn möglich quantitativ bestimmte Änderung von „Bedingungen“ angeht. Das freilich geht vornehmlich den Forscher, nicht den Philo- sophen an. Denn nicht die einzelnen realen Abhängig- keiten sind ja des Philosophen Feld, sondern begriff- liche Abhängigkeiten in bezug auf Realia, so daß also für ihn das rein Logische und das Reale schließlich doch zusammenfallen, und zwar indem das Zweite in das Erste aufgeht. Der Philosoph, anders gesagt, formt ein Feld des Realen zum Begriff und fragt, zu welchen anderen, entweder rein logischen oder ebenfalls aus dem Realen heraus geborenen, Begriffen dieser jetzt vorliegende Begriff in irgendwelcher Abhängigkeit steht. Da findet er, um ganz Naheliegendes zunächst zu nennen, daß kein auf Realia gehender Satz die Grund- sätze der formalen Logik und der Arithmetik, im weite- sten Sinne des Wortes, verletzen darf. Er sollte auch finden, daß das hinsichtlich der Grundsätze der Geometrie als ,,Geo“metrie, d. h. als Raumes —(nicht als bloße Re- lations-)Lehre stattfinden muß. Denn echte „Raumes“- lehre ist ein ebenso elementares Gebilde inmitten reiner Bedeutungsgegenstände wie Syllogistik, Arithmetik, Far- bengeometrie. Die „allgemeine Relativitätstheorie“ als physikalische Theorie, nicht als mathematisch-schema- tische Formung, fällt damit als „unmöglich“. Denn alles, was logisch geschauten Essentiae widerspricht, ist eben