Lehen ausdrücklich in einen Topf geworfen worden, nämlich zugunsten der flandrischen Oberlehnsherrlichkeit64. Flandern-Hennegau setzte sich besonders nachdrücklich in dem Teil der Grafschaft Namür durch, der näher am Hennegau lag - und einträglicher war als der „Osten“. Daß auch dieser 1307 wieder der Grafschaft Namür zugeschlagen wurde65, läßt die Restitutionserfolge der Ermesin- de-Zeit in hellem Licht erscheinen: Damals wußte man Ermesindes Erbe zu großen Teilen zu bewahren. Korrekturnachtrag: Durchgehend zu vergleichen ist Michel PARISSE, Ermesinde, comtesse de Luxembourg et marquise d’Arlon 1186-1247, in: Luxemburg im lotharingischen Raum. Festschrift Paul Margue, Luxemburg 1993, S. 483-496. 64 Vgl. oben Anm. 56 das Zitat aus dem 1. Dinanter Vertrag § 7 mit UQB. 2 (wie Anm. 22), S. 164, Nr. 147 § 8; hieraus führe ich mit Unterstreichung nur der „neuen“ Partien an, weil hier die Abhängigkeit durch WampaCH nicht gekennzeichnet wurde: . . . cum predictis septingintis [!] libratis terre in feodum tenemus de dicta comitissa Flandrie omne allodium, quod spectat ad Durbui, et omne allodium, quod spectat ad Rocham, et etiam omnia allodia et omnia feoda, que iacent in predicta divisione terre nostre, que descendunt de comitatu Namucensi. Ut omnia_... 65 GENICOT, Namur, 1992 (wie Anm. 4), Sp. 1012. 75