Vorwort Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um die stark gekürzte Fassung meiner Dissertation „,Deutsch die Saar, immerdar!4 Die Saarpropaganda des Bundes der Saarvereine 1919-1935“, die siebzig Jahre nach der ersten Saarabstimmung im Januar 2005 von der Philosophischen Fakultät der Universität des Saarlandes an¬ genommen wurde. Aus Gründen der dokumentarischen Vollständigkeit wurden in dem ursprünglich über 900 Seiten umfassenden Werk verschiedene, insbesondere von der Forschung bislang kaum zur Kenntnis genommene Aspekte, eingehender beleuchtet, die in dieser gedruckten Fassung nicht vollständig berücksichtigt werden konnten. Ferner mußten zahlreiche Belegstellen und Zitate gekürzt werden. Um die Arbeitsergebnisse aber dennoch einem interessierten Publikum verfügbar zu machen, erscheint die ungekürzte Fassung 2008 auf dem SciDok-Server der Saarländischen Universitäts- und Landesbibiiothek, wo bereits das vollständige Quellen- und Litera¬ turverzeichnis zu finden ist1. Ein Buch über ein Kapitel saarländischer Geschichte, das zudem an der Saarbrücker Universität entstanden ist, wäre kaum denkbar ohne das „System von Brückenköp¬ fen4 informeller Sozialbeziehungen“2. All denen zu danken, die mich während der sechsjährigen Arbeitsphase begleitet, motiviert und unterstützt haben, würde den Rahmen dieses Vorwortes sprengen. Vergessen habe ich niemanden, doch muß ich mich hier beschränken: Ich danke Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Rainer Hudemann, der die Dissertation seit Januar 1999 betreute, der mir kritische, aber dennoch wertvolle inhaltliche und methodische Hinweise gab. Auf seine Fürsprache hin kann dieses Buch in der Reihe der „Kom¬ mission für saarländische Landesgeschichte und Volksforschung“ erscheinen und auf seine Initiative bewilligte die „Deutsche Forschungsgemeinschaft“ ab Dezember 2001 das zweijährige Projekt „Deutsche Saar-Propaganda zwischen den Weltkriegen. Der Bund der Saarvereine (1919/20-1935)“, das mir die zahlreichen mehrwöchigen Archivaufenthalte im In- und Ausland erst ermöglichte. Der DFG gilt daher ebenso mein Dank wie den Archivmitarbeiterinnen und Archivmitarbeitern der über 60 deutschen und französischen Archive bzw. dem Völkerbundsarchiv, die unbürokra¬ tisch bei der strikten Kontingentierung der Akten mehr als einmal ein Auge zudrück¬ ten. Nicht vergessen möchte ich in diesem Zusammenhang auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek, die selbst in der schwierigen Zeit der Renovierung Verständnis für die außergewöhnlichen Anliegen eines Doktoranden hatten. Überhaupt gilt mein Dank vielen Kolleginnen und Kollegen an den verschiedenen Lehrstühlen der Saaruniversität. Die ehemaligen „Osteuropäer“ Prof. Dr. Bärbel Kuhn und Thomas Kees hatten immer ein offenes Ohr und konnten mit konstruktiven 1 Siehe hierzu: http://nbn-resolving.de/um/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bsz:291-scidok-6815 2 Bohr. S. 141. 5