245 des Widerstandes resp. der Aufforderung dazu freizusprechen. Gegen die des Betruges und der Hülfeleistnng zu demselben Beschuldigten b e- antrage ich: gegen Wittwe Kunz 3 Jahre Gefängniß, gegen Wittwe Katharina Leist, gegen Johann Hubertus und Margaretha Hubertus sd. h. die übrigen Elternf 2 Jahre, gegen Pastor Neureuker 3 Jahre, gegen Pastor Schneider I V» Jahr, gegen Dicke 1 Jahr, gegen Dr. Thömes 1 Jahr, gegen Recktenwald 2 Jahre, gegen Anton Hahn 2 Jahre, gegen Nikolaus Leist, Jakob Leist, Nikolaus Aares und Joh. Jak. Klotz sd. h. die 4 anderen Männer, welche die Erscheinung gesehen haben wollen^ je 1 Jahr. Betreffs der Beschuldigten Eich, Schwaab, Andre und Mar areiha Leist w rd Freisp r ech u ng beantragt. Zwanzigste Sitzung. Samstag den 15. März, Vorm, von 9 bis '^1 Uhr. Verth. Aovokat Simons: Meine Herren! Vom Hrn. Oberproku- rator haben wir gestern gehört, das; die ersten Anträge gerichtet waren auf Aufruhr und Landfriedensbruch. Sie haben vom Hrn. Oberproku¬ rator weiter gehört, das; das Meiste von ihm selbst in der Untersuchung zurückgenommen worden ist, das; Anderes nicht die Rathskammer passirt hat, und das Einzige, was übrig geblieben, sind die beiden einleitenden Beschuldigungen, welche A l t m e y e r und Pastor E i ch betreffen. Die Herren hätten nun am besten gethan, Alles, was diesen Landfriedens¬ bruch anging, auch diesen letzten Rest in den Untersuchungsakten begraben zu lassen. Man wird zugeben müssen, das; Nichts bewiesen worden ist, wie auch der Oberprokurator prinzipaliter Freisprechung be¬ antragt hat. Was besonders'den Förster Altmeyer angehff so ist nicht bewiesen worden, daß er an Ort und Stelle war, als durch beit Bürger¬ meister Woytt und den Landraths-Sekretär Besser dort die Verlesungen vorgekommen sind. Wenn er aber dagewesen, so wäre er berechtigt gewesen, so wäre es seine Pflicht gewesen, an der Stelle zu bleiben, weil er der Förster loci war und er bleiben mußte, um die Polizei zu unterstützen. Man wird dem Hrn. Oberprokurator zustimmen, das; nichts