229 des Bluts kennen, welchen vielleicht die deutsche Tapferkeit bei wiederholten Angriffen nicht widerstehen wird. Die Zeit wirds lehren. Leben Sie wohl. Jehcnter örief. Saarbr. den 25ten December 1793. Während in Saargemünd und Bitsch der große Schlag vor¬ bereitet wurde, arbeitete Ehrmann, welcher nicht dabei war, hier auch seinerseits daran zu dem großen Endzweck beizutragen und überdies uns zu quälen und zu berauben; letzteres gelang ihm besser als das erste. Denn dieses beschränkte sich blos darauf, daß er, was bereits bei der Armee geschehen war, auch hier vollziehen ließ. Es wurde nämlich alles, was weiblichen Geschlechts und mit der Armee als Weib oder H . .. gezogen war, aus der Stadt fort und nach Frankreich gewiesen. Widerspenstige wurden durch die Gensd'armes ausgeführt. Der Mangel an Lebensmitteln gab die unstreitige Ursache dieser Verweisung ab, und da die Zahl dieses Gesindels ungeheuer war, so ist die Ersparnis nicht gering. Wenn sie auch in Frankreich hungern müssen, so sehen es doch wir Deutsche nicht, und von dort aus tönt ihr Klaggeschrei nicht in die Ohren ihrer Männer und Liebhaber und bringt sie zum Murren. Wir sind übrigens mit der Befreiung von diesen Gästen bestens zu¬ frieden, denn ein schamloseres, unbändigeres und gröberes, auch schweinischeres Gezüchte gibt es in der Welt nicht als die der- maligen Citoyennes sind, selbst die von der heutigen haute volée. Wenn ein solches Schwein in Menschengestalt nur 8 Tage ein Zimmer bewohnte, so waren alle Meubles auf immer verdorben. Auf den feinsten eingelegten Commoden und Tischen zerschnitten und zerhackten sie ihr Fleisch, schuppten ihre Fische u. s. w. Die Vorhänge gebrauchten sie um Unreinigkeiten von Gesäßen und nicht