Das Kriegerehrenmal auf dem Shaumberg. Das Kriegerehrenmal auf dem Schaumberg iſt errichtet worden an der Stelle, wo am 29. Juli 1944, dem Tage der Ermordung des öſterreichiſc<gen Thronfolgers, der Grundſtein gelegt wurde zu einem Ausſichtsturm, deſſen Mauerſtumpf bis vor zwei Jahren noh die Kuppe des Schaumberges verunzierte. 1928 begann man mit den Bau- arbeiten, nachdem ſchon ſeit 1925 ein Komitee, unter dem Vorſitz des Miniſters Koß- mann, die nötigen Gelder geſammelt hatte. Der Plan zu dem mäcd- tigen Bauwerk ſtammt von dem Saarbrücker Architekten Gombert. Er hatte die Aufgabe, Kriegergedähtniskapelle und Ausſichtsturm in einem zu vereinigen, und er hat dieſe Aufgabe ſo gut gelöſt, daß ſich dieſe ſo verſchiedenen Zwecke nicht ſtoßen, ſondern ein- drücklich ergänzen. Der 37 Meter hohe Turm ver- jüngt ſich nah oben in zwei Abſätzen. Von der 20 Meter breiten Baſis führt eine mächtige Frei- treppe zur Kapelle hin- ein. Ein zehn Meter hohes Kreuz, mit einem vier Meter hohen Heilandsbild ſ<hmückt den Mittelteil des Turmes über der erſten Plattform. Die einfachen Formen, durch keinerlei kleinlichen Zierat geſtört, laſſen das Bauwerk überaus wuch- tig erſcheinen, ohne daß es dadur< ſchwerfällig wirkt. öwei franz. Urteile über das Saargebiet. Das wilde und das verſtändige Frankreich. „Die Saarländer werden immer zahlreicher, welche die über ihrem Haupt aufgehängte Drohung erkennen und ihre Angſt (vor Deutſchland) hinausſhreien würden, wenn ſie nicht dem Joche des Peußenſchrekens unterworfen wären.“ Jean Revire (Pſeudonym des eifrigſten franzöſiſchen Propagan- diſtben Herley im „Journal iddes Frangais de la 'Sarre“, Zeitung für Saarfrangoſen, die gar nicht vorhanden ſind.) „Prüft man die Einzelheiten des vorgeſehenen Reglements für die Regierung und Berwaltung des Saarbeckens, ſo entdeckt man ohne Mühe ſein dreifaches Ziel: den Ein- fluß Deutſchlands auszuſchalten, dafür den Frankreichs einzuſeßen, endlich ihm die Mittel an (die Hand zu geben, das in Wirklichkeit deutſche 'Land zu entnationaliſieren, zu „ent- germaniſieren“, damit am Ende der fünfzehn Jahre die Abſtimmung gegen Deutſchland ſei.“ Alcide Ebray, franzöſiſcher Generalkonſul und Geſandter a. D. in ſeinem Buche ..Der unſaubere Friede“ (Verſailles). D iE