Ztwor.. ies Buh ſchließt ſich, wie ich hoffen dar), würdig ſeinen Dorgängern an. ES ſoll in erſter Linie ein klares Spiegelbild der Stimmung unſerer Heimat ſein und zunächſt die kleine Zeitſpanne umfaſſen, der es gewidmet iſt. Daneben will der „Saarkalender“ aber auch diesmal Sinn und Cha- rakter der Bevölkerung vergangener Tage kennzeichnen, Schönheit und Tragik des Landes aufleben laſſen. In dem beſchränkten Rahmen dieſe Aufgabe zu löſen, 1jt j<wierig, doh zugleich allen willkommen und damit dankbar. Ob mir aud jeßt der Wurf gelang, ſteht meinem Empfinden nah bei der Liebenswürdigkeit der vielen tauſende von alten Freunden, denen die Schrift bisher ein willkommener Hausgaſt geblieben iſt. Aus aller Welt Gegenden meldeten ſich wieder unſere Heimatgenoſſen mit Dank und freundwilliger Anerkennung. Uur einer hatte auch einen Tadel auf Cager. Unſer CTandsmann U. S. in Gueiras in Braſilien drückt mir in ſeinem Schreiben zunächſt im Geiſte die Hand vor Glück, „einmal wieder von ſeiner alten Heimat zu hören und ſie tapfer und entſchloſſen zu wiſſen“. Er ſchreibt dann u. a.: „I< erhielt den Saarkalender 1929 aus Buenos Hires durd einen aus St. Ingbert ſtammenden Geſchäftsfreund. Wel<h" ſonnige Freude nach 40 Iahren Fremde für einen waſc- echten Spreben! Doh Ihr habt Eu< ſehr verändert. Im Kalendarium ſteht ſtets Sonnabend, ſol<e Bezeichnung für den lezten Wochentag kannte man garnicht. Wir ſagten Samstag. Bitte ändern Sie das beim nächſten Buh.“ „Dem Manne kann geholfen werden!“ Eine beſondere Freude und Genugtuung iſt es mir, daß einer der verdienſtvollſten Inänner in dem aufreibenden Kampfe um unſer Recht, der Senatspräſident O. Andres- Frankfurt a. M., dieſem Iahrbuche das Geleitwort gewidmet hat. Ihn traf unter Roults Gewaltregiment unſeligen Angedenkens die Derbannung von Herd und Sdqolle. Aber ſie machte ihn nur zu einem der tatkräftigſten Vorkämpfer und An- walt unſerer gerehten Sache vor dem Dolksgericht der Welt, zu einem Herold unſerer Qual in der ſo dringend notwendigen Aufklärung der Dolksgenoſſen im weiten Reid. Als Erſter Dorſikender an der Spiße des Bundes der Saarvereine, denen wir nie genug danken können, ſteht er ſeit langen Jahren ſelbſtlos in raſtloſer Sorge und Ulühe um unſere Befreiung von der Fremödherrſ<aft. Und wenn heute die Saarfrage alle Deutſchen in Atem hält und aufregt, ihre politiſche und wirtſchaftliche Bedeutung = ii kik EE IL