Saarkalender für das Jahr 1929 März oder Cenzmond 1929 De Vegel fangen ze peife an, Dozwiſche kräſchd e welſcher Hahn. 9. Woche va t.| 10. Woche [Dat.] 11. Woche Dat.] 12. Woche | Dat. 13. Woche Dat.] 14. Woche Dat. | Sonntag C| 3 | Sonntag | 10 | Sonntag | 17 | Sonntag | 24 Ofterſonnt. 31 . . [mne l. montag @ 11| montag ) 18| montag x). F § ‘Dienstag s Dienstag |1 12 ccc ks 19 Dienstag |: 26 s ] E es mittwoch f §1 mitwot 1 13 z| mittwoch 20 mittwoch | 27| ; . Donnerst. . [7 | De Donnerst. 14 Donnerst. hz; Donnerst. 28 f : Freitag | 1 Freitag “. Freitag |1 15 'Sreltag |22| Freitag 29 f | Soimab. Ter |: Sonngb. ; 9 | Sonnab. 16 Sonnab. 5|sonnab. | z0| . Völkerbund. „Der Völkerbund wird in der Welköffentlichkeit darnach beurteilt werden, wie er ſich mit dem Problem Rheinland auseinanderſeht und wie er Worte, die eine Erlöſung bedeulen sollten, in die Tat umzusetzen vermag.“ Stresemann in Genf am 24. September 1927. P „Auch bei höchster geistiger Entwicklung wird der Menſch sich niemals von den Bluk- ſlrömen lösen, die ſein Eigen sind auf Grund der Traditionen seines Volkes. Die größten Denker und Dichter, die allen Völkern Großes und Mächtiges zu sagen hatten, haben das höchſte ihrer Kraft nur da gegeben, wo sie im nationalen Boden wurzelten. Es sind Shakeſpeare ohne England, Goethe ohne Deutſchland, Dante ohne Italien – und alle ohne die Zeit, in der sie lebten – nicht zu verſtehen. Wie die Wurzeln der Kraft der einzelnen Staaten in der Kraft der ihnen angehörenden einzelnen Persönlichkeiten liegen, ſo werden die Wurzeln des internationalen Lebens in der Gesundheit der einzelnen Staaten der Weltgemeinſchaft liegen, und das Völkerrecht wird, wie Kant ausspricht, nur auf einem freien Föderalismus der Völker aufgebaut werden können." Reichsaußenminiſter Dr. h. c. Streſemann. (Aus der Heidelberger Rede, 5. Mai 1928.) 2 „Möchten alle Ströme der Verständigung zwiſchen den Völkern ſchließlich darin ein- münden, daß dem heutigen Geſchlecht, das so unendlich viel gelitten hat, eine lange Periode bevorſteht des Friedens und der Freiheit, einer wirklichen Durchführung des Selbst- beſtimmungsrechts der Völker, einer Achtung der Kultur, der Religion und Sprache jedes Menſchen, in welchem Staat immer er lebt! Möchte. als Ergebnis einer solchen Politik vor uns stehen ein freies, in ſeiner Souveränität nicht beſchränktes, dem Frieden und der Fortentwicklung der Menſchheit dienendes, geistig mitführendes Deutſchland!“ Streſemann (5. Mai 1923). 12