Saarkalender für das U: : 1928 Die älteſten Neerviſtenfcheine i im y Sanegcbiet. Von A. Z. Zwei kleine Aktenstücke, die hier im Faksimilidruck wiedergegeben sind, erzählen uns vom Militärdienst in der Fürstenzeit und „ut de Franzosentid“ des Saarreviers. Es sind beides seltene Blätter, zweifellos unseres Landes älteste Reserviſtenscheine und damit eine Rarität, die es verdient, der Vergessenheit entriſssen zu werden. | & "ts ger dieſts pi t urs t.éc: w § |. Zz; rr hat die Zeit vo ! . als Jr ff “ K {! hieſtgeu lay t Cre C/ L . treuund ehrlich gedient, und wird " ! ..... W önhieſgen Soldaken-Dienſten hiedurch frey Us cc ® geſprochet?, anbey aber verbotten bey Verluſt ſeines Vermögens fremde ( : ¡IU ( Kriegs- M Saarh jedem 5- Hut ars VZ L' } §§ . w [// IMC j Ö / VM s «t brecht ../ /. M [. . : S +.. * \\CA) M . r . ; ; ] i V ». pu. "itist ; ; ; ; ;; f 5:0; >. v. . 5 § . i: je ; . ; AZ 1 A p : § “j .. bi « j U ! - [. Nelteſter Reſerviſtenſchein des Saargebiets aus dem Jahre 1778. „M iltitärisſcher Abſchied“ Peter Zimmers von Schiffweiler 1778 iſt das älteste Papier dieſer Art. Z. diente bei dem an Zahl geringen Kreiskontingent, das der Fürſt dem Reiche stellen mußte. Die zuſammengezogenen Buchstaben der Unter- schrift L. F. V. S. (Ludwig Fürſt von Nassau-Saarbrücken) finden sich oft als Signum Sereniſsimi. Er hatte keine Zeit, ſeinen Namen Ludwig voll auszuſchreiben, Theater, Jagden und Liebensabenteuer nahmen den absoluten Herrſcher zu ſehr in Anspruch, als daf, ec sich überhaupt viel um Wohl und Wehe seiner „Untertanen“ gesorgt hätte. Die vriginelle Umrandung dieses Reserviſtenscheins eines völlig machtloſen Duodezstaates mit Kanonen, vielen Fahnen, Schwertern, Spießen u. dgl. wirkt ebenso beluſtigend, wie das E :