Saarkalender für das Jahr 1927. Neunkirchen, Geſamtansicht. Phot. Wentz, Saarbrücken. An die Müden! Rühret euch! Es gilt zu bauen! ' Wer da denkt: Laß andere machenl, Jeder bringe seinen Stein! Wie verächtlich iſt der Mann! : Deutsche Männer, deutsche Frauen, Fluch dem Feigen! Fluch dem Schwachen! Rüttelt auf die Müden, Lauen = Du mußt kämpfen, d u mußt wachen! Jeder soll aufs Große ſchauen, Sieh’, es geht um heil’ge Sachen, Alle müssen tätig sein! Und auf d i ch nur kommt es an! Sorgt, daß euch nicht werde später Das Verſäumte ſchrecklich klar! Mandcher steht dann als Verſchmähter Und als ein vom Sturm Verwehter ~ Der fürwahr iſt ein Verräter, Der nicht nimmt der Stunde wahr! Zi Watet au arnlke. Ehrende Erinnerungsblätter. „In den techniſchen Abteilungen der Saarregierung haben ſich sachliche Beweggründe den Anlaß zur Beförderung gegeben, aber die meiſten Beamten haben ihre höhere Stellung nicht einer beſonderen Befähigung, sondern ihrer 0pportunen Haltung und ihrem ~ man kann das wohl ſagen - Verrat an ihren deutſchen Vol sgenoſſen zu verdanken. Hiéſen Verrttern geht es viel zu gut ZU hit reder le Ver fort Zu ctrce ufer WI artei) „Vaterlandsliebe iſt uns etwas r o ER r t Religion geadelte acta Freist; l tactics Herzen und Köpfe. Dieſe Liebe ſchenken wir dem deutschen Vaterlande. Keine Hoffnung auf Vorteile und Wohlergehen, "i Guns Lern! Urs "toter §§ rcîe HU de cr cn L rlérar Ferü henug um dos Herz des deutſchen Saarlandes vom Herzen der deutſchen Mutter loszureißen. Die Liebe zur deutſchen Heimat iſt kein zollpflichtiger Ein- und Ausfuhrartikel." Pfarrér Franz Bun g arten (Feſtausgabe der Saarbr. Landesztg. vom 28. Juni 1926). „Mit den Volksgenoſſen im Reiche erſtrebt der Saarländer in heißer Liebe zur heimatlichen Scholle ein ſtarkes, stolzes, freies deutſches Vaterland.“ Pfarrer Halke, Saarrrücken (Südwestdeutscher Heimattag in Karlsruhe, 12. Sept. 1925). 27