Saarkalender für das Jahr 1924. ftmals, wenn Ihm slück und Glanz erkoren, Hat der Deutsche schnell sich selbst verloren ~ Immer aus des Leid’'s Erneu’rungsſchoß Stieg der Deutsche riesengroß. \ Burg Rieneck (Unterfranken) Dem Saartal zum FIruß. „Iſt es gleich Nacht, so leuchtet unſer Recht !“ Schiller („Tell“). Der Reimat Blühk'’n, Ein Klang von d euts ch em Seist, Der Heimat Segen deutsche Arbeit heißt! – Mie scharf und schrill es durcheinander tönt; Die Aütten loh’n, der Eisenhammer dröknt .! Ein tausendfältig rauschendes SGeklirr Durch unsrer Sîroſjstadt Lärmgewirr ; Okn’ Rast und Ruß der Kandel und Verkehr, Im wirren Lebenskampf ein brausend Meer. Und ernst von MWinterberges Höh’n zu Jal, Da grüßt und maknt ein deutsches IKeldenmal. „En tout cas, au nom du droit des d'hérgtsme pou vo. te r Ni are lues les peuples nou vsubgitor entiment nationa Solch’ strebend Volk, das bietet wohl Gewähr Für guten Kampf um deutsche Art und Ehr! ~ Soviel es ist, was uns den Mut verzehrt, Es ist das R eck t, das inn're Kraft gewährt. So manche Sorge gräbt an uns’'rer Ruh’, Ungÿßdock, mein Vaterland, der Irost bist du ! Dein SJeist die müde Seele hebt und hält Jrotz allem Leid und wildem Sturm der Melt; Laßt seiner Freiheit uns're Kerzen weik'n Und Saarlands Dank die deutsche Jreue sein! N. Z. mm Politische GesundhHheitsregeln. s que les Allemands du Bassin de Ia Sarre nient assez ].'e " Orites U:f jeden Fall wünſchen wir im Namen des Völkerrechts, daß die Saardeutſchen genug Heldenmut beſitzen, um feſtzubleiben und ihr vaterländiſches Empfinden unberührt zu erhalten.) „Wo das erste ]ſ~!hrage ! Wo deine Mutter di zuerſt m < liebend über deine Wiege neigte, reuden auf dem Schoße tr's Und dein Vater dir h. Lehren der Weisheit ins Herz grub, Da iſt dein Vaterland . „ Dies Vaterland und ſeine Nreiheit ſind Ein Schatz, der eine unendliche Liebe und Treue in ſich ſchließt, Das edelſte Gut, das ein Menſch auf Erden besitzt und zu beſitzen begehrt." Ernſt Moritz Arndt. „Alle Angriffe von außen werden wie Hamteriglär auf uns wirken, unſere Einigkeit nur noch inniger und ſtärker zu machen.“ ismar (Zu Vertretern der deutſchen Hochſchulen in Kiſſingen am 10. Aug. 1891.) Wahre Vornehmheit beſteht in der Treue der Geſinnung. von Wolzogen. Wenn's etwas gibt, gewaltiger als das Schickſal, So iſt's der Mut, der's unerſchüttert trägt. Geibel. Nicht Hoffnung möcht’ i Furcht soll das Haupt d ſchöpfen us. dem langen Glück, Dem Unglück iſt die Hetfn ut Jus geſell lichen t :ſthwvssen. Denn ewig wanket des Geſchickes Wage. Schiller.