206 oii chaque affaire aura fait l'objet d'une etude attentive, compte-tenu d'elements di ­ vers politiques, economiques et financiers souvent en Opposition, qu'il sera possible par des sanctions appropriees ä chaque cas d’atteindre le but que poursuit le Gou ­ vernement Militaire 143 . Bilanz Anfang 1947 Bis zum Inkrafttreten der LVO Ende April 1947 wurde in Rheinland-Hessen-Nassau kein einziger Entnazifizierungsbescheid für die Privatwirtschaft veröffentlicht 144 . Die Bereinigungskommissionen hatten das leitende Personal von 450 Firmen untersucht; in 50 Fällen war für eine Firma als juristische Person eine Beschlagnahmung vorge ­ schlagen worden, in zwölf Fällen die Konfiszierung des gesamten Betriebsvermö ­ gens. Diese Fälle befanden sich noch alle zur Genehmigung bei der Militärregie ­ rung 145 . Im gesamten Land Rheinland-Pfalz waren damit von den deutschen Organen insgesamt 673 Firmen und 52.800 Einzelpersonen entnazifiziert worden; gegen 310 Firmen und 24.050 Personen waren Sanktionen vorgeschlagen worden 146 . 143 Das Treffen fand am 21. April 1946 statt; CCFA/CAB/C 4126: Radenac an de Vassoigne, 24.4.1947; AOFAA DG AP c.3306 p. 115. 144 Roynette, 23.9.1947 (Anm. 7). 145 GMRP/EPU 4468: Hettier de Boislambert an Laffon, 16.7.1947; AOFAA DGAP c.233 p.51. Die Un ­ tersuchungsausschüsse hatten sehr unterschiedliche Arbeit geleistet: Während im Kreis St. Goar die Untersuchung abgeschlossen war, waren in Wittlich gerade 10% der Fälle behandelt worden; AOFAA RPc.982 u. c.1104. 146 Ebd.