87 seiner Zeitgenossen kannte, hatte er es nicht nötig, für seine Bilder die bescheidene Formenwelt der Comoedia sacra seiner Heimat zu entlehnen. Man wird sich damit abfinden müssen, daß Wechselbe- ziehungen zwischen Bild und Spiel einer Frühzeit angehören, die mit dem Ausdrucksmittel ihrer religiösen Inhalte zu ringen hat, daß andrerseits — von ganz spärlichen Ansätzen abgesehen — das eigentliche Theaterbild einer späteren Zeit angehört, die das Bewußtsein einer theatralischen Kunst hat. Für die Zwischenzeit aber, die Anfänge des modernen Theaters, wird inan auf die bildende Kunst — soweit sie nicht zum stilistischen Vergleich dient — als Hilfsmittel der Theater- wissenschaft verzichten müssen.